©Martsch / PIXELIO
Mittwoch, 31. Dezember 2008
Einen guten Rutsch ins neue Jahr!
Ich wünsche allen meinen Besuchern einen guten Rutsch und ein frohes neues Jahr. Mögen eure Wünsche im neuen Jahr in Erfüllung gehen, eure guten Vorsätze sich bewahrheiten und euer Leben erfüllter und reicher sein als je zuvor.
Geschrieben von Sebastian Flemig
in Da draußen...
um
15:00
| Kommentare (2)
| Trackbacks (0)
Tags für diesen Artikel: party
Dienstag, 30. Dezember 2008
Feuerwerkseinkäufer sind krasse Außenseiter
Ich kann mir nichts schöneres vorstellen, als das neue Jahr laut und bombastisch (im wahrsten Sinne des Wortes) zu begrüßen. Dieses Jahr sinds für Feuerwerk an die 70 € geworden - nahezu alles im Internet bei Feuerwerk Beisel bestellt, die Preise waren einfach unschlagbar (trotz hoher Versandkosten).
Und was habt ihr so ausgegeben? Ihr könnt ja auch mal an der ARD-Umfrage teilnehmen
Update: Neuer Screenshot der Umfrage
Montag, 29. Dezember 2008
Wer hat Angst vorm bösen User?
Bewertungen auf druckerzubehoer.de
Richtig schlimm fällt das bei druckerzubehoer.de auf. Hier kann man sich auf Wunsch durch teils mehrere hundert Seiten an Produktbewertungen wühlen. Man bekommt sogar angezeigt, wieviele Bewertungen mit soundsovielen Sternen abgegeben worden sind. Unterstrichen hat man die Sternekategorien ebenfalls.
Was probiert man da als kritischer Käufer, der wissen möchte, warum ein Produkt, das sonst von 3712 Leuten mit 5 Sternen bewertet wurde, von 16 mit 1 Stern und von 21 Leuten mit 2 Sternen bewertet worden ist? Man versucht, auf das unterstrichene bei einem Stern zu klicken - doch ups! - das ist ja gar kein Link! Es sieht nur ein bisschen so aus. Also die zig Seiten nach den schlechteren Bewertungen durchklicken? Lieber nicht...
Mindfactory.de ist auch so ein Kandidat. Bewertungen sind möglich, aber nicht nach ihrer eigentlichen Bewertung sortierbar. Wenigstens werden hier ebenfalls die Bewertungen zusammengefasst gezählt und zumindest nicht irreführend unterstrichen.
Abgesehen davon, bieten viele Modeshops z.B. erst gar keine Bewertungen an. Warum sollen die User sich nicht über tolle Produkte austauschen, über leider schlecht verarbeitete Stöffchen reden oder über Qualität fachsimpeln? Wenn man an seine Ware glaubt, werden die positiven Bewertungen bei vielen zu einer schnelleren Kaufentscheidung führen. Einen Mantel würde ich mir z.B. nie im Internet kaufen, ohne zu wissen, wie sich sein Material anfühlt. Wenn zwei Leute sagen, er wäre herrlich weich (und man das glauben kann), dann würde ich es mir definitiv überlegen, ihn zu kaufen. (Wenn natürlich zwei sagen, er kratzt, dann kauf ich ihn nicht, aber dann hat der Händler beim Einkauf auch nicht überlegt.)
Amazon und Alternate sind da in meinen Augen die Vorreiter. Die Rezensionen für Produkte können auch nach Sternen sortiert werden, ein manuelles Durchblättern ist nicht nötig. Bei Amazon kann die Bewertung dann sogar noch von anderen Kunden bewertet werden, ob sie hilfreich war oder nicht. Das ist in meinen Augen die Bewertungsart, die mir heute in Onlineshops präsentiert werden sollte.
Wie zukünftige Bewertungsmechanismen aussehen... vielleicht zeigt ihr es mir?
Geschrieben von Sebastian Flemig
in Internet
um
17:08
| Kommentare (0)
| Trackbacks (0)
Tags für diesen Artikel: internet
Samstag, 27. Dezember 2008
Geld sparen mit Bee5 durch Eigen- und Fremdwerbung
[Trigami-Review]
Es gibt viele Arten Geld zu sparen, da wären z.B. PayBack, bei dem man 1% (*gähn*) bei jedem Einkauf spart oder die BSW-Card, für die man auch noch Geld hinblättern muss. Wo bleibt nur ein Dienst, bei dem man auch mal was sparen kann und der kostenlos ist?
Mit Bee5 ist so ein Dienst entstanden. Das Schöne: man kann nicht nur selbst Geld fürs Einkaufen bekommen (sozusagen CashBack), sondern auch durch Empfehlungen an Freunde ein paar Euro dazuverdienen. Ob man das nun über die eigene Webseite macht, per E-Mail oder übers Chatfenster ist völlig schnurz (eure Freunde sollten euch die Provision für eine Empfehlung schon gönnen... und wenn nicht, dann beteiligt ihr sie halt
).
Erstmal gibts Geld fürs Anmelden. Ihr startet mit 2 € ins Rennen - da ist es ja gar nicht mehr weit bis zu den 15 €, denn ab dann kann man sich das Geld auszahlen lassen. Als Webmaster gibts mehr Statistiken und API-Zugriff (wer braucht), als Privatperson ist man flotter angemeldet (man braucht ja nichts weiter) und kann Empfehlungslinks erstellen, selber nutzen und weitergeben - nicht mehr, nicht weniger.
Doch was macht Bee5 nun besonders? Da ist zum einen die gute Ausschüttung der Gewinne. Bee5 schneidet sich das Geld ja nicht aus den Rippen, sondern bekommt für eure Käufe und Tätigkeiten Provisionen, die mit euch geteilt werden. Je nachdem, wieviel man im Monat verdient, erhält man 70 - 80% dieser Provisionen. Das ist ordentlich. Artikel "Geld sparen mit Bee5 durch Eigen- und Fremdwerbung" weiterlesen
Es gibt viele Arten Geld zu sparen, da wären z.B. PayBack, bei dem man 1% (*gähn*) bei jedem Einkauf spart oder die BSW-Card, für die man auch noch Geld hinblättern muss. Wo bleibt nur ein Dienst, bei dem man auch mal was sparen kann und der kostenlos ist?
Mit Bee5 ist so ein Dienst entstanden. Das Schöne: man kann nicht nur selbst Geld fürs Einkaufen bekommen (sozusagen CashBack), sondern auch durch Empfehlungen an Freunde ein paar Euro dazuverdienen. Ob man das nun über die eigene Webseite macht, per E-Mail oder übers Chatfenster ist völlig schnurz (eure Freunde sollten euch die Provision für eine Empfehlung schon gönnen... und wenn nicht, dann beteiligt ihr sie halt
Erstmal gibts Geld fürs Anmelden. Ihr startet mit 2 € ins Rennen - da ist es ja gar nicht mehr weit bis zu den 15 €, denn ab dann kann man sich das Geld auszahlen lassen. Als Webmaster gibts mehr Statistiken und API-Zugriff (wer braucht), als Privatperson ist man flotter angemeldet (man braucht ja nichts weiter) und kann Empfehlungslinks erstellen, selber nutzen und weitergeben - nicht mehr, nicht weniger.
Doch was macht Bee5 nun besonders? Da ist zum einen die gute Ausschüttung der Gewinne. Bee5 schneidet sich das Geld ja nicht aus den Rippen, sondern bekommt für eure Käufe und Tätigkeiten Provisionen, die mit euch geteilt werden. Je nachdem, wieviel man im Monat verdient, erhält man 70 - 80% dieser Provisionen. Das ist ordentlich. Artikel "Geld sparen mit Bee5 durch Eigen- und Fremdwerbung" weiterlesen
Freitag, 26. Dezember 2008
Anrufe aus einem fernen Land
Es gibt schon seltsames. Aus Neugier hatte ich mich vor etwa einem Jahr auf alibaba.com registriert, der Hochburg der Importwaren, Fälschungen und Betrüger, um einfach mal zu sehen, welche Preise man bei einem Einkauf in anderen Ländern zu Großhändlerkonditionen so erzielen kann. Abgesehen davon, dass man absolut aufpassen muss, bei wem man kauft (Tante krank, Verkäufer im Ausland, Zahlung per WesternUnion...), habe ich nun noch erfahren, dass man wohl besser, wenn man keine Anrufe möche, auch keine echte Telefonnummer angeben sollte.
Seit über einem Jahr habe ich immer mal von meinen Eltern erfahren, dass jemand englischsprachiges angerufen hätte, der mich hätte sprechen wollen. Nun, vor 2 Wochen, erreichte mich dieser jemand endlich: eine Investmentberaterin einer Börsenmaklerfirma in New York. Da habe ich erstmal nicht schlecht gestaunt. Heute rief sie erneut an. Ich weiß nicht, ob es sich um Betrug handelt oder nicht, aber schon, dass man sich die Mühe macht, von dort aus hier anzurufen, macht ein wenig stolz
. Zumal die Frau in der anderen Leitung ein süßes Stimmchen hat und auch gern mal minutenlang in Small Talk abdriftet
. Leider bin ich als Deutscher da viel zu steif und habe einige Probleme, sie nach ihrem Befinden, Familie etc. auszufragen (man kennt sich ja eigentlich gar nicht), aber man merkt, dass sie es sehr gelassen nimmt, mit mir zu sprechen und mir auch Schnitzer in der englischen Sprache verzeiht. Man scheint froh zu sein, überhaupt Englisch mit mir sprechen zu können
.
Leider habe ich nicht das Geld, um in die Indexzertifikate für den Dow Jones, der kaum noch tiefer sinken kann, einzusteigen, aber das interessiert sie wenig. Dafür umso mehr, wie mein Studium gerade läuft. Sie wünscht mir noch ein paar schöne Feiertage und einen guten Rutsch, möchte nächstes Jahr nochmal anrufen. Ich freu mich drauf
.
Seit über einem Jahr habe ich immer mal von meinen Eltern erfahren, dass jemand englischsprachiges angerufen hätte, der mich hätte sprechen wollen. Nun, vor 2 Wochen, erreichte mich dieser jemand endlich: eine Investmentberaterin einer Börsenmaklerfirma in New York. Da habe ich erstmal nicht schlecht gestaunt. Heute rief sie erneut an. Ich weiß nicht, ob es sich um Betrug handelt oder nicht, aber schon, dass man sich die Mühe macht, von dort aus hier anzurufen, macht ein wenig stolz
Leider habe ich nicht das Geld, um in die Indexzertifikate für den Dow Jones, der kaum noch tiefer sinken kann, einzusteigen, aber das interessiert sie wenig. Dafür umso mehr, wie mein Studium gerade läuft. Sie wünscht mir noch ein paar schöne Feiertage und einen guten Rutsch, möchte nächstes Jahr nochmal anrufen. Ich freu mich drauf
Mittwoch, 24. Dezember 2008
Fröhliche Weihnachten euch allen
Allen meinen Lesern, Freunden, Bekannten, Verwandten und wen ich sonst noch vergessen habe, wünsche ich ein paar frohe Weihnachtsfeiertage. Hoffentlich gehen/gingen eure Wünsche in Erfüllung und ist der Stress des Alltags zumindest für ein paar Tage vergessen.
Was habt ihr denn so zu Weihnachten bekommen oder euch gewünscht? Schreibt einfach mal
.
Was habt ihr denn so zu Weihnachten bekommen oder euch gewünscht? Schreibt einfach mal
Montag, 22. Dezember 2008
Verrauchte Zeiten im 1866
Die Garderobe ist meiner Meinung nach sowieso eine Fehlkonstruktion. Sie ist für ein sehr niedriges Besucheraufkommen gebaut worden, denn nachdem man den Raucherbereich betreten hat, geht es noch eine Treppe hoch und man sieht vor sich einen schmalen Gang (ich kenne Leute, die würden da nicht mal durchpassen), welcher praktisch schon die Garderobe ist. Anstellen an der Garderobe ist so kaum möglich. Es ist auch nahezu nicht möglich, dass ein Mensch zur Garderobe hingeht, während einer gerade davon wiederkommt (daran kann man sich vielleicht am ehesten Vorstellen, wie schmal der Gang ist).
So, genug darauf herumgeritten. Der Rest war dafür wieder gut. Diesmal konnte ich auch endlich bewusst einen richtigen Caipirinha trinken und er war fast genauso lecker wie zur Eröffnung des 1866, nur die Anzahl der Limettenstücke hat sich ein wenig verringert. Die Schnapsmenge pro Drink ist aber auf ihrem sehr hohen Niveau geblieben, das merkte auch ein Freund von mir an.
Was ebenfalls noch auffiel: der außergewöhnlich hohe Preis für eine Flasche Bionade. Im Einkauf kostet eine Flasche 0,90 €, doch angeboten wurde sie für 2,30 €. Ansonsten sind die Getränkepreise sehr moderat.
Ach und es war ja Samstag - eigentlich der Specialtag "Partygarant" an dem jedes mal ein anderes Highlight stattfinden soll. Auch als wir unseren Freunden die gesamte Villa Zimmermann zeigten, haben wir kein Special finden können...
Donnerstag, 18. Dezember 2008
Tuning sorgt für mehr Gefahrenbereitschaft - bei den anderen Verkehrsteilnehmern!
Ich weiß nicht, ob ihr an eurem Auto die eine oder andere Kleinigkeit verändert habt - größere Felgen, breitere Reifen, Spurplatten für einen breiteren Radstand, Spoilerwerk oder ein geändertes Fahrwerk - alle Tuningmaßnahmen haben eins gemeinsam: die lieben Mitmenschen mutieren zu gewissenlosen Rasern, Dränglern und Idioten.
Besonders optisches Tuning scheint da viel auszumachen. Gurkt man seelenruhig mit Normgeschwindigkeit durch die Straßen, müssen unbedingt ein paar mit völlig überhöhter Geschwindigkeit an einem vorbeibrettern (sie täten das vielleicht auch so, doch mir kommt es im Auto meiner Eltern nie so schlimm vor).
Was aber noch viel auffälliger ist: die "Ampelsprints". Man steht vorn an einer Ampel, auf dem Weg zum Einkaufen und neben einem fährt ein klappriges Ungetüm mit Breitreifen vor. Die Ampel wird grün, man fährt gemütlich los, doch das Ungetüm nebenan verspürt den unbedingten Drang mit Vollgas die Reifen quietschen zu lassen, ehe er quiekend vor Drehzahl und am Begrenzer röchelnd an einem vorbeigetuckert ist.
Anscheinend fahren da draußen viele herum, die unbedingt alles mit 2Fast2Furious vergleichen müssen und dabei vergessen, dass in den Liebhaberfahrzeugen, wie ich die getunten Autos gern nenne, auch nur ganz normale Leute sitzen, die nicht ständig 30 Liter pro 100km raushauen wollen bei einem Ampelstart.
Jüngstes Beispiel und warum ich diesen Beitrag schreibe ist ein weißer VW, augenscheinlich Baujahr 1800, zu 4. besetzt, der neben mir auf einer Linksabbiegespur stand. Der Gegenverkehr fuhr noch, als er kurz hielt und trotz noch mindestens 15 Sekunden Rot einfach mit quietschenden Reifen über die Kreuzung fuhr. Dass er dabei beinahe noch einen Fußgänger erwischt hätte (der ebenfalls bei rot lief), hat er wahrscheinlich gar nicht gemerkt.
Besonders optisches Tuning scheint da viel auszumachen. Gurkt man seelenruhig mit Normgeschwindigkeit durch die Straßen, müssen unbedingt ein paar mit völlig überhöhter Geschwindigkeit an einem vorbeibrettern (sie täten das vielleicht auch so, doch mir kommt es im Auto meiner Eltern nie so schlimm vor).
Was aber noch viel auffälliger ist: die "Ampelsprints". Man steht vorn an einer Ampel, auf dem Weg zum Einkaufen und neben einem fährt ein klappriges Ungetüm mit Breitreifen vor. Die Ampel wird grün, man fährt gemütlich los, doch das Ungetüm nebenan verspürt den unbedingten Drang mit Vollgas die Reifen quietschen zu lassen, ehe er quiekend vor Drehzahl und am Begrenzer röchelnd an einem vorbeigetuckert ist.
Anscheinend fahren da draußen viele herum, die unbedingt alles mit 2Fast2Furious vergleichen müssen und dabei vergessen, dass in den Liebhaberfahrzeugen, wie ich die getunten Autos gern nenne, auch nur ganz normale Leute sitzen, die nicht ständig 30 Liter pro 100km raushauen wollen bei einem Ampelstart.
Jüngstes Beispiel und warum ich diesen Beitrag schreibe ist ein weißer VW, augenscheinlich Baujahr 1800, zu 4. besetzt, der neben mir auf einer Linksabbiegespur stand. Der Gegenverkehr fuhr noch, als er kurz hielt und trotz noch mindestens 15 Sekunden Rot einfach mit quietschenden Reifen über die Kreuzung fuhr. Dass er dabei beinahe noch einen Fußgänger erwischt hätte (der ebenfalls bei rot lief), hat er wahrscheinlich gar nicht gemerkt.
Mittwoch, 17. Dezember 2008
TV Total Pokernacht 2008: Helge Schneider, der Undurchschaubare
© Martin Schulz / PIXELIO
Definitiv war diese Nacht (gespielt wurde natürlich Texas Hold'em) wieder spannend, aber was am meisten faszinierte, war die krasse Spielweise von Helge Schneider. Er ist ja sowieso ein Mysterium: man weiß von ihm, dass er sehr viele Instrumente spielen kann und einen weit überdurchschnittlichen IQ besitzt und trotzdem, oder vielleicht auch gerade deswegen, wurde heute niemand aus seiner Spielweise schlau. Artikel "TV Total Pokernacht 2008: Helge Schneider, der Undurchschaubare" weiterlesen
Geschrieben von Sebastian Flemig
in Da draußen...
um
01:07
| Kommentare (5)
| Trackback (1)
Tags für diesen Artikel: tv
Montag, 15. Dezember 2008
Meine (schlechten) Erfahrungen mit ClickAndBuy.com
Angefangen hat das Ganze an einem gemütlichen Donnerstag Abend, an dem ich entdeckte, dass Half Life 1 (der Klassiker unter den Egoshootern) für nur $0,98 bei Steam, einem Onlinebestelldienst für Spiele, zu haben war. Da dachte ich mir "greifste zu" und klickte mich durch die Menüs. Bezahlung per PayPal ging leider gerade nicht, weil meine Bank (Postbank) wiedermal (passiert regelmäßig) Anbindungsprobleme zu PayPal hatte. Da blieb noch ClickAndBuy. Ich wusste genau, dass ich da noch einen Account habe und erriet neben Benutzername und Passwort gleich noch mein Geburtsdatum, dass ich damals bei der Registrierung falsch eingegeben hatte. Die Bezahlung fand schnell statt, ich bekam mein Half Life 1 zum Download.
Soweit so gut, doch kurz nach der Bestellung und Bezahlung fiel mir auf, dass mein uraltes Konto bei ClickAndBuy.com hinterlegt war. Ich schrieb eine lange Mail an den Support und zwar genau 27 Minuten nachdem ich bestellt und bezahlt hatte. Artikel "Meine (schlechten) Erfahrungen mit ClickAndBuy.com" weiterlesen
Hoch lebe die Meinungsfreiheit - Recaptcha statt Akismet
Die, die nur Bahnhof verstehen seien erstmal beruhigt: Recaptcha ist nichts Politisches und Akismet ist kein Ausländer Mitbürger mit Migrantenhintergrund. Ich möchte nur denen helfen, deren Kommentare fälschlicherweise von Akismet, einem Antispam-Server als ebensolcher (Spam) erkannt worden sind.
Ich habe nun sämtliche Maßnahmen, die auf Wortvergleichen und Textbewertungen basieren abgeschaltet. Stattdessen kommt nun nach einer gewissen Zeit Recaptcha zum Einsatz. Bei Abgabe eines Kommentars müsst ihr zwei Wörter eingeben (normalerweise in Englisch), die etwas schwer lesbar sind, aber noch gut zu entziffern gehen. Man kann sie sich sogar vorlesen lassen oder zwei neue Wörter anzeigen lassen.
Das erste Wort dient der Verhinderung von Spam, das zweite Wort dient der Digitalisierung eines Worts aus einem Buch. So wird Stück für Stück ein Buch übersetzt durch User, die ein Captcha eingeben. Faszinierendes Prinzip, denn so tut man etwas für die Allgemeinheit und für die Erfinder ist es kostenlose Arbeitskraft.
Ich hoffe nun, dass ihr ungehemmt drauflosposten könnt. Ihr solltet nicht mehr als Spammer beschimpft werden
.
Update (17.14 Uhr): OK, ganz deaktivieren sollte man die Antispammaßnahmen doch nicht... ich habe gerade an die 20 Spam-Trackbacks gelöscht. Ich habe mal hier und da noch ein wenig verändert. Wenn jemand ein Trackback senden will und es geht nicht, sagt bitte Bescheid!
Ich habe nun sämtliche Maßnahmen, die auf Wortvergleichen und Textbewertungen basieren abgeschaltet. Stattdessen kommt nun nach einer gewissen Zeit Recaptcha zum Einsatz. Bei Abgabe eines Kommentars müsst ihr zwei Wörter eingeben (normalerweise in Englisch), die etwas schwer lesbar sind, aber noch gut zu entziffern gehen. Man kann sie sich sogar vorlesen lassen oder zwei neue Wörter anzeigen lassen.
Das erste Wort dient der Verhinderung von Spam, das zweite Wort dient der Digitalisierung eines Worts aus einem Buch. So wird Stück für Stück ein Buch übersetzt durch User, die ein Captcha eingeben. Faszinierendes Prinzip, denn so tut man etwas für die Allgemeinheit und für die Erfinder ist es kostenlose Arbeitskraft.
Ich hoffe nun, dass ihr ungehemmt drauflosposten könnt. Ihr solltet nicht mehr als Spammer beschimpft werden
Update (17.14 Uhr): OK, ganz deaktivieren sollte man die Antispammaßnahmen doch nicht... ich habe gerade an die 20 Spam-Trackbacks gelöscht. Ich habe mal hier und da noch ein wenig verändert. Wenn jemand ein Trackback senden will und es geht nicht, sagt bitte Bescheid!
Sonntag, 14. Dezember 2008
Meine erste Konfrontation mit einer Wii Spielkonsole
Es fing ganz gemütlich mit einer kleinen Partie Tennis gegen einen Freund an. Die seltsamen, irgendwie ergonomisch-knochenförmigen Controller in eine Hand genommen, Sicherungsschlaufe ums Handgelenk gezurrt und festgestellt (denn es gab schon viele Unfälle mit den Controllern, die bei unkontrollierten Bewegungen auch gern mal schnurgerade ins Fernsehgerät fliegen) und versucht, immer zum richtigen Zeitpunkt mit Vor- oder Rückhand den Ball auf die gegnerische Seite des Spielfelds zu spielen, wie eben auch beim richtigen Tennis.
Leider hat man nicht bedacht, dass man sich zwar nicht direkt so wie beim Tennis bewegen muss, aber man haut trotzdem ordentlich kräftig mit dem Controller zu und nach einem Dutzend Runden machen sich gepflegte Ermüdungserscheinungen breit.
Nun, ein paar Stunden später, sitze ich hier mit schmerzender Schulter und einer Zerrung im Oberarm. Wii ist halt doch nicht nur für Couchpotatoes, wie die anderen Konsolen, hier gilt Körpereinsatz und ich glaube, in naher Zukunft wird sich die Wii in meinem Freundkreis noch ein wenig ausbreiten
Donnerstag, 11. Dezember 2008
Fallende Benzinpreise als Konjunkturspritze
© RainerSturm / PIXELIO
In der Nähe von Köln kosteten Benzin und Diesel gestern 99,9 Cent. Beinahe historische Werte, wenn man bedenkt, dass im Jahr 2002 diese Preismarke gerade erst geknackt wurde. An die dreistelligen (jaja, zweistellig mit einer Kommastelle) Preise kann man sich ja kaum noch erinnern.
Manch einer meint auch, der niedrige Spritpreis sei das beste Konjunkturprogramm überhaupt und würde die Konsumlaune noch viel mehr schüren, als die Millarden, die die Bundesregierungen großen Konzernen und Banken hinten rein stopft, damit sie es in lodernden Spekulationsflammen verbrennen können.
Doch ich bin mit dieser Deutung als Konjunkturpaket überhaupt nicht einverstanden. Zeigen sich hier nicht vielmehr die so oft gescholtenen "Selbstheilungskräfte des Marktes"? Durch den Zusammenbruch millardenschwerer Spekulationsblasen gehen einige Banken ein und reißen ein paar Großkonzerne und weitere Banken, die sich munter daran beteiligt haben, mit sich. Und nun, mit einer fast minimalen Verzögerung von 2 Monaten, sackt der Ölpreis ein und wenige Wochen später folgen die Benzinpreise und der Dieselpreis seinem Beispiel. Das hat doch niemand reguliert und bestimmt hat niemand in der Obrigkeit das als Konjunkturpaket geschnürt. Ich weiß nicht genau, was geschehen musste, damit der Ölpreis derart einbricht, aber ein Faktor war sicher die Angst der Menschen vor weiteren Verlusten. Es wurde weniger gezockt und dafür auf das eigene Wohl geachtet.
Jeder sorgt sich um sich selbst, und damit ist für alle gesorgt - das meiner Meinung nach eindeutigste und schlagkräftigste marktwirtschaftliche Sprichwort, das ich kenne. Und viele kenne ich nicht
Dienstag, 9. Dezember 2008
Glühlampen in der EU verboten
Nun ist es also raus, das Verbot von Glühlampen in der EU. Ab September 2009 sollen Glühlampen ab 100W in der EU nicht mehr verkauft werden, ab 2010 folgen dann Glühlampen ab 40W und noch kleinere ab 2012.
Da stellt sich mir die Frage, ob es dann den neuen Arbeitsbereich des Lampenschmugglers gibt, der Unmengen von Glühlampen aus Nicht-EU-Ländern über die Grenzen schleppt. Was wird mit den Preisen der Glühlampen passieren? Werden sie explodieren, um auch den letzten, der sich einen Vorrat an Glühlampen anschaffen will, zu schröpfen? Wird man später, wenn man für irgendeinen Anwendungsbereich welche benötigt, noch Glühlampen "auf Rezept" bekommen können?
Mir jedenfalls erschließt sich der Sinn eines generellen Glühlampenverbots nicht, denn die favorisierten Energiesparlampen haben gegenüber den Glühlampen ein paar gravierende Nachteile. So benötigen sie eine Aufwärmzeit, um ihre volle Lichtstärke und korrekte Farbtemperatur zu erreichen. Sie sind also für Anwendungen, in denen nur kurzzeitig Licht benötigt wird, nicht zu gebrauchen. Nahezu alle Energiesparlampen lassen sich zudem nicht dimmen. Nun ja, können kann man schon, doch gehen sie dann in kürzester Zeit kaputt. Nur einige wenige, die extra für diesen Einsatzzweck gebaut werden, halten das Dimmen aus (und kosten auch dementsprechend etwas mehr).
Auch die Anschaffungskosten sollte man nicht aus den Augen lassen. Zwar sparen die Energiesparlampen Strom und amortisieren sich innerhalb eines Jahres, doch die anfängliche Invesititon von etwa 13 € pro Energiesparlampe (7 - 25W, der Preis ändert sich irgendwie nicht) muss erst einmal aufgebracht werden (eine Osram 100W kostet bei eBay 36 Cent).
Da stellt sich mir die Frage, ob es dann den neuen Arbeitsbereich des Lampenschmugglers gibt, der Unmengen von Glühlampen aus Nicht-EU-Ländern über die Grenzen schleppt. Was wird mit den Preisen der Glühlampen passieren? Werden sie explodieren, um auch den letzten, der sich einen Vorrat an Glühlampen anschaffen will, zu schröpfen? Wird man später, wenn man für irgendeinen Anwendungsbereich welche benötigt, noch Glühlampen "auf Rezept" bekommen können?
Mir jedenfalls erschließt sich der Sinn eines generellen Glühlampenverbots nicht, denn die favorisierten Energiesparlampen haben gegenüber den Glühlampen ein paar gravierende Nachteile. So benötigen sie eine Aufwärmzeit, um ihre volle Lichtstärke und korrekte Farbtemperatur zu erreichen. Sie sind also für Anwendungen, in denen nur kurzzeitig Licht benötigt wird, nicht zu gebrauchen. Nahezu alle Energiesparlampen lassen sich zudem nicht dimmen. Nun ja, können kann man schon, doch gehen sie dann in kürzester Zeit kaputt. Nur einige wenige, die extra für diesen Einsatzzweck gebaut werden, halten das Dimmen aus (und kosten auch dementsprechend etwas mehr).
Auch die Anschaffungskosten sollte man nicht aus den Augen lassen. Zwar sparen die Energiesparlampen Strom und amortisieren sich innerhalb eines Jahres, doch die anfängliche Invesititon von etwa 13 € pro Energiesparlampe (7 - 25W, der Preis ändert sich irgendwie nicht) muss erst einmal aufgebracht werden (eine Osram 100W kostet bei eBay 36 Cent).
Geschrieben von Sebastian Flemig
in Da draußen...
um
10:47
| Kommentare (10)
| Trackbacks (0)
Tags für diesen Artikel: kritik
Sonntag, 7. Dezember 2008
Öffnungszeiten des 1866 in der Villa Zimmermann
Besucheransturm nach Informationen über das 1866 in der Villa Zimmermann in Chemnitz
Öffnungszeiten des 1866: täglich ab 20 Uhr, Discoveranstaltungen immer Donnerstags bis Samstags
Eintrittspreise: bis 23 Uhr kostenfreier Eintritt, danach 3 € pro Person
Getränkepreise: für das noble Ambiente absolut moderat (1,50 € für 0,25l Softdrink, 4,00 € für ein Gin Tonic, 4,50 € für die meisten Cocktails, 6,00 € für einen Long Island Iced Tea, Moet & Chandon Brut Champagner 69,00 €)
Anzahl der Floors: 4 (eine Clublounge mit Techno/Pop im Keller mit vielen Ledercouches, Oldiefloor und Standardtanzfloor im ersten Obergeschoss, "Stimmungs"-Floor im 2. Obergeschoss)
Restaurants: ein Italiener im 1. Obergeschoss, sowie das Kartoffelhaus im 2. Obergeschoss
Raucher?: ja, 2 geräumige Raucherzimmer + Mediabereich mit vielen Computern (mit Münzgeldeinwurf), sowie 3 Spielekonsolen mit je einem anderen Spiel (gratis!)
Specials:
- Donnerstag: Happy Hour 3 For 1 (1 Getränk zahlen, 3 erhalten)
- Freitag: Ladies World! (Freier Eintritt für Damen, auch nach 23 Uhr + Begrüßungscocktail gratis)
- Samstag: Party Garant! (Jede Woche ein anderes Überraschungshighlight).
Mit den Specials scheint man es aber gerade noch nicht so ernst zu nehmen. Zumindest gab es am Donnerstag keine drei gleichen Getränke zum Preis von einem und am Samstag war das Special auch noch nicht sichtbar. Aber das 1866 wird mit jedem Tag ein Stück gefüllter.
Update (19.12.2008): Nach einem Anruf (Tel.: 0371/4446790) sind die Öffnungszeiten jetzt klar. Von Donnerstag bis Samstag ist die Disco (das eigentliche 1866) ab 20 Uhr geöffnet. Weiterhin befindet sich in der Villa Zimmermann noch das Kartoffelhaus. Dieses hat Montag bis Samstag ab 17.30 Uhr geöffnet, sowie Sonntags ab 11.30 Uhr. Der Zutritt erfolgt durch die Villa Zimmermann.
Der Italiener ist nicht geöffnet, aufgrund technischer Probleme.
Wer noch meine persönliche erste Erfahrung mit dem 1866 lesen möchte, findet diese hier
(Seite 1 von 2, insgesamt 20 Einträge)
nächste Seite »

Kommentare