Denn als meine Eltern ein Glühweinchen trinken wollten, habe ich sie zum Glühweinstand "Zum Käsemaik" gelotst, der laut meinen Freunden den leckersten Glühwein machen soll. Ich hingegen habe mir dort eine Tasse heiße Schokolade geben lassen und wurde gefragt, ob ich Sahne möchte und ob ich wenig oder viel möchte. Ich bejahte und nahm "viel". Und - wie man auf dem Bild sieht - hat man mich beim Wort genommen. So ein Sahnehäubchen hatte ich auch noch nie. Ok, es war Sprühsahne, aber wer behauptet eigentlich immer, dass man die nicht essen kann? Ich jedenfalls hab kein Problem damit... ach, und habe ich eigentlich schon erwähnt, dass das ganze nicht einmal Aufpreis gekostet hat?
Samstag, 6. Dezember 2008
Ein Sahnehäubchen, das ich euch nicht vorenthalten möchte
Denn als meine Eltern ein Glühweinchen trinken wollten, habe ich sie zum Glühweinstand "Zum Käsemaik" gelotst, der laut meinen Freunden den leckersten Glühwein machen soll. Ich hingegen habe mir dort eine Tasse heiße Schokolade geben lassen und wurde gefragt, ob ich Sahne möchte und ob ich wenig oder viel möchte. Ich bejahte und nahm "viel". Und - wie man auf dem Bild sieht - hat man mich beim Wort genommen. So ein Sahnehäubchen hatte ich auch noch nie. Ok, es war Sprühsahne, aber wer behauptet eigentlich immer, dass man die nicht essen kann? Ich jedenfalls hab kein Problem damit... ach, und habe ich eigentlich schon erwähnt, dass das ganze nicht einmal Aufpreis gekostet hat?
Geschrieben von Sebastian Flemig
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09:30
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Tags für diesen Artikel: chemnitz
Freitag, 5. Dezember 2008
Eröffnung des 1866 in der Villa Zimmermann in Chemnitz
Vor wenigen Stunden war ich mit ein paar Freunden im neueröffneten 1866 in der Villa Zimmermann, hier in Chemnitz. Von außen ist das frisch renovierte und denkmalgeschützte Gebäude schon hui, aber von innen war es der Wahnsinn. Extrem nobel. Viele Türsteher in Anzügen (die werden bestimmt in ein paar Wochen wesentlich mehr "filtern"), viele Leute im Anzug da und langen weißen Hemden. Ich kam mir da, schließlich wollten wir ja in den Discobereich, mit meinem schwarzen, kurzärmeligen T-Shirt mit dem Rückenaufdruck "Amok - Be a freak", sehr underdressed vor (was heißt, ich hatte mich wesentlich zu leger gekleidet). Wenigstens hatte ich schwarze Sneaker und eine schwarze CK-Jeans an, die sich unter dem im 1866 reichlich eingesetzten UV-Licht als wahrhafter Fusselmagnet entpuppte.
Die vier angekündigten Floors waren für die Bezeichnung "Disco" sehr "naja": ein Oldie-Floor, ein 80s-Floor, ein Standardtanz-Floor und ein Techno-Floor, der sich dann aber von Black zu Pop wandelte, als mehr Gäste eintrafen. Dafür konnte man sich das dort wunderbar als Club vorstellen und die Drinks waren köstlich. Und günstig! 4,50 € für einen Caipirinha mit Alkohol ist absolut in Ordnung (3,50 € ohne Alkohol).
Apropos Caipirinha: als es noch sehr leer da unten (die Floors sind auf verschiedene Etagen verteilt, jeweils mit verstreuten Restaurants und Bars und der "Techno"-Floor ist im Keller) war, habe ich bei der Barfrau einen Ipanema bestellt. Einen auf der Karte ausgewiesenen Caipirinha ohne Alkohol. Zuerst wusste sie nicht, was ein Ipanema ist, aber nach einer kurzen Erklärung hat Sie einen zubereitet - und prompt Alkohol dazugeschüttet
. Sie bemerkte ihren Fehler aber sofort, entschuldigte sich, stellte den alkoholisierten Ipanema zur Seite und bereitete mir einen wirklich alkoholfreien Caipirinha zu. Man spürte, dass sie das noch nicht sehr häufig gemacht hatte, sie schaute sich oft die Flaschen oder ihren Spickzettel an. Trotzdem fühlte ich mich gut verstanden und sie brach nicht in Hektik aus, was auf mich abfärbte. Letztlich war ich dann kühn genug, um zu fragen, ob sie den Caipirinha mit Alkohol denn selbst zu trinken gedächte, oder, bevor sie ihn wegschütte, ihn lieber mir zu einem verringerten Preis überlassen könne. Ich schlug 5 € vor (was sehr unverschämt war, denn beide Getränke zusammen hätten 8 € gekostet). Sie bot mir aber nach einem Blick ins Kassenprogramm 6 € an und ich nahm an. Durch eine Verwechslung meinerseits nahm ich ein paar wenige Schlucke Caipi mit Alkohol zu mir und ich muss sagen: er war köstlich. Süß, mit Schuss, aber nicht so stechend wie die, die ich schon probiert habe. Der alkoholfreie war aber auch absolut in Ordnung. Wer es saurer mag, sollte den Ipanema mit Maracujasaft und nicht mit Ginger Ale bestellen.
Als Resumée des Abends kann ich sagen, dass das 1866 nicht als Disco verstanden werden kann, wohl aber als Clubbar, die richtig spaß macht, mit Musik, die gerade auf dem Level ist, dass man sich noch nicht ganz anschreien muss und herrlich fluffig-bequemen Ledersofas. Und mit (ausschließlich) warmem Wasser auf der Toilette, das ist auch nicht zu verachten.
Ach ja, jeden Donnerstag (außer heute) gibts 3 Drinks zum Preis von einem. Das ist sagenhaft. Wir werden wohl bald einen Cocktail-Tag an jedem Donnerstag abhalten...
Update: Hier findet ihr weitere Informationen (Öffnungszeiten, Floors etc.) zum 1866 in Chemnitz.
Die vier angekündigten Floors waren für die Bezeichnung "Disco" sehr "naja": ein Oldie-Floor, ein 80s-Floor, ein Standardtanz-Floor und ein Techno-Floor, der sich dann aber von Black zu Pop wandelte, als mehr Gäste eintrafen. Dafür konnte man sich das dort wunderbar als Club vorstellen und die Drinks waren köstlich. Und günstig! 4,50 € für einen Caipirinha mit Alkohol ist absolut in Ordnung (3,50 € ohne Alkohol).
Apropos Caipirinha: als es noch sehr leer da unten (die Floors sind auf verschiedene Etagen verteilt, jeweils mit verstreuten Restaurants und Bars und der "Techno"-Floor ist im Keller) war, habe ich bei der Barfrau einen Ipanema bestellt. Einen auf der Karte ausgewiesenen Caipirinha ohne Alkohol. Zuerst wusste sie nicht, was ein Ipanema ist, aber nach einer kurzen Erklärung hat Sie einen zubereitet - und prompt Alkohol dazugeschüttet
Als Resumée des Abends kann ich sagen, dass das 1866 nicht als Disco verstanden werden kann, wohl aber als Clubbar, die richtig spaß macht, mit Musik, die gerade auf dem Level ist, dass man sich noch nicht ganz anschreien muss und herrlich fluffig-bequemen Ledersofas. Und mit (ausschließlich) warmem Wasser auf der Toilette, das ist auch nicht zu verachten.
Ach ja, jeden Donnerstag (außer heute) gibts 3 Drinks zum Preis von einem. Das ist sagenhaft. Wir werden wohl bald einen Cocktail-Tag an jedem Donnerstag abhalten...
Update: Hier findet ihr weitere Informationen (Öffnungszeiten, Floors etc.) zum 1866 in Chemnitz.
Donnerstag, 4. Dezember 2008
Ich habe mal die Linkvorschau entfernt
Vor kurzem habe ich bemerkt, dass die Linkvorschau mittels snap.com furchtbar nervig ist. Zu Hause habe ich das nicht bemerkt, da AdBlock Plus (ein Firefoxplugin) die Links gefiltert hat. Dass man aber regelrecht mit der Maus um die Links herumnavigieren muss, um bestimmte Links anklicken oder Texte lesen zu können, das habe ich nicht geahnt.
Nun müsst ihr die Links zwar anklicken, um den Inhalt sehen zu können, aber dafür habt ihr keine Probleme mehr damit, dass ständig Fenster für Links aufgingen, die ihr nur mit der Maus gestriffen habt.
Nun müsst ihr die Links zwar anklicken, um den Inhalt sehen zu können, aber dafür habt ihr keine Probleme mehr damit, dass ständig Fenster für Links aufgingen, die ihr nur mit der Maus gestriffen habt.
Wenn ihr einen 500 € Konsumgutschein bekämt...
... auch wenn das nie passieren wird, und ihr extra noch 200 € Eigenleistung erbringen müsstet. Was würdet ihr euch kaufen?
Ich möchte dies gern zur Blogparade machen. Schreibt doch mal in eurem Blog, was ihr euch für einen 500 € Konsumgutschein + 200 € Zuzahlung (oder mehr) kaufen würdet, wenn es sowas denn gäbe. Die Aktion endet am 01.01.2009. Auch wenn es sich (leider) eingebürgert hat, kann ich keine Preise verlosen, aber zumindest bekommt ihr ein paar hübsche Links, denn am Ende der Aktion werde ich eine Zusammenfassung schreiben und alle teilnehmenden Blogs nochmals in einem Beitrag verlinken.
Update: Hier gehts direkt zur Auswertung. Artikel "Wenn ihr einen 500 € Konsumgutschein bekämt..." weiterlesen
Ich möchte dies gern zur Blogparade machen. Schreibt doch mal in eurem Blog, was ihr euch für einen 500 € Konsumgutschein + 200 € Zuzahlung (oder mehr) kaufen würdet, wenn es sowas denn gäbe. Die Aktion endet am 01.01.2009. Auch wenn es sich (leider) eingebürgert hat, kann ich keine Preise verlosen, aber zumindest bekommt ihr ein paar hübsche Links, denn am Ende der Aktion werde ich eine Zusammenfassung schreiben und alle teilnehmenden Blogs nochmals in einem Beitrag verlinken.
Update: Hier gehts direkt zur Auswertung. Artikel "Wenn ihr einen 500 € Konsumgutschein bekämt..." weiterlesen
Geschrieben von Sebastian Flemig
in Leben
um
07:58
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Tags für diesen Artikel: deutschland
Dienstag, 2. Dezember 2008
Mein bestes Geschenk
Ein Freund empfahl mir heute, mich an diesem Gewinnspiel zu beteiligen. Einzige Teilnahmebedingung: einen Blogbeitrag über sein bestes Geschenk zu schreiben, das man jemals bekommen oder selbst verschenkt hat.
Eine einfache Aufgabe, denkt man sich, aber nun saß ich hier beinahe eine halbe Stunde, um mir zu überlegen, was ich überhaupt geschenkt bekommen und verschenkt habe. Nicht, dass es wenig gewesen wäre, eher zeigt sich da mein furchtbares Gedächtnis.
Trotzdem kam es mir dann wie ein Geistesblitz: das beste Geschenk, das ich jemals gemacht habe, war ein Kleid für eine ganz besondere Freundin. Diese Freundin war mir immer eine seelische Stütze und hat einen Teil meines Lebens mit hohem Anteil bestimmt. Ich musste ihr meine Wertschätzung zum Ausdruck bringen und habe ihr, zusammen mit einem weiteren Freund, ein blass-lilafarbenes Seidenkleid geschenkt. Bei Geschenken versuche ich immer Dinge zu wählen, die der Beschenkte gern haben wollen würde, es sich aber selbst nie kaufen würde. So auch hier.
Leider weiß ich bisher nicht einmal, ob Sie das Kleid jemals irgendwo getragen hat und auch nicht, wie es an ihr aussieht oder ob es ihr überhaupt passt. Aber das mindert trotzdem in keiner Weise, dass das das (ja, da staunen die Legastheniker da draußen
) wohl beste Geschenk ist, das (noch eins) ich jemals gemacht habe, obwohl ich nicht einmal sicherstellen konnte, ob sie es überhaupt mochte. Verrückt
.
Eine einfache Aufgabe, denkt man sich, aber nun saß ich hier beinahe eine halbe Stunde, um mir zu überlegen, was ich überhaupt geschenkt bekommen und verschenkt habe. Nicht, dass es wenig gewesen wäre, eher zeigt sich da mein furchtbares Gedächtnis.
Trotzdem kam es mir dann wie ein Geistesblitz: das beste Geschenk, das ich jemals gemacht habe, war ein Kleid für eine ganz besondere Freundin. Diese Freundin war mir immer eine seelische Stütze und hat einen Teil meines Lebens mit hohem Anteil bestimmt. Ich musste ihr meine Wertschätzung zum Ausdruck bringen und habe ihr, zusammen mit einem weiteren Freund, ein blass-lilafarbenes Seidenkleid geschenkt. Bei Geschenken versuche ich immer Dinge zu wählen, die der Beschenkte gern haben wollen würde, es sich aber selbst nie kaufen würde. So auch hier.
Leider weiß ich bisher nicht einmal, ob Sie das Kleid jemals irgendwo getragen hat und auch nicht, wie es an ihr aussieht oder ob es ihr überhaupt passt. Aber das mindert trotzdem in keiner Weise, dass das das (ja, da staunen die Legastheniker da draußen
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