Gestern ging es in die Wahllokale - die Erststimme war nur Nebensache - was wirklich zählte, war die Zweitstimme für die Piraten. Und dann hieß es hoffen und bangen: werden die Piraten ein ehrbares Ergebnis erreichen?
Die Wahlergebnisse wurden gespannt auf statistik.sachsen.de und auf leyenhaft.de verfolgt und am Abend war es dann (für mich) auf ZDF soweit: die vorläufigen Wahlendergebnisse waren raus. 1,9% der Stimmen in Sachsen für die Piratenpartei - das gibt zwar leider keinen Sitz im Landtag, dafür aber ein Signal, dass man sich weiter gestärkt hat. In Aachen und Münster erreicht die Piratenpartei zudem jeweils einen Stadtratssitz und das obwohl sie nicht einmal in allen Wahlbezirken angetreten war.
Ein sehr gutes Ergebnis meiner Meinung nach. Machen wir uns auf zur Bundestagswahl - Klarmachen zum Ändern!
Montag, 31. August 2009
Der Kampf um mehr Piratsphäre auf einem neuen Level
Samstag, 29. August 2009
Shakes & Fidget - Was nettes für Zwischendurch
Shakes & Fidget, das sind zwei Charaktere, die die gesamte Welt der Fantasyspiele aufs Korn nehmen sollen. Und genauso ist auch das Spiel aufgebaut. Die Texte sind sinnlos, aber witzig, die Zeichnungen detailverliebt und teils urkomisch.
Aber natürlich zählt auch der Spaßfaktor, sich mit anderen Spielern zu messen. Die Ergebnisse basieren auf den eigenen Fähigkeiten und werden "ausgewürfelt", ein wenig Glück ist also schon dabei, ob man gerade trifft, einen kritischen Schlag hat oder böse erwischt wird.
Das Spiel ist dazu gedacht, nebenher zu laufen. Man arbeitet nebenbei, spielt etwas anderes nebenbei, schreibt Mails, egal. Man gibt Aktionen in Auftrag und diese dauern eine Zeit, in der man nichts anderes machen kann - man ist ja gerade in irgendeinem finsteren Wald unterwegs und jagt Killerkaninchen mit blutstarrenden Krummsäbeln. Die Seitenhiebe auf das Fantasygenre sind unübersehbar, auch für denjenigen, der damit sonst nichts am Hut hat. So kämpft man z.B. auch mal gegen einen Problembär.
Probiert es ruhig mal aus - links liegen lassen kann man es später immer noch
Besser kann man Protest nicht ausdrücken
Was kann man diesem Bild schon groß hinzufügen? Gestern las ich einen Artikel im Stern darüber, dass die SPD täglich 30 Mitgleider verliert, während die Piratenpartei täglich 80 Mitglieder gewinnt. Das sind nicht nur wertvolle Unterstützer, Mitbestimmer und nicht zuletzt auch Mitgliedschaftsbeiträge (36 € pro Jahr derzeit bei der Piratenpartei), sondern ein deutliches Zeichen des sich abspielenden Protests in den jüngeren Schichten der Bevölkerungsurne. Ähm, ich meine -pyramide.
Freitag, 28. August 2009
Äußerung der Woche
Es gibt Leute, denen laufen sie zu.
Es gibt Leute, denen lässt man sie zulaufen.
Und es gibt Leute, denen läuft höchstens die Nase.
Wo ist eigentlich mein Taschentuch?
Anwendbar auf alles mögliche. Aus eigener Produktion.
Donnerstag, 27. August 2009
Der Wahlwerbespot der Piratenpartei braucht eine faire Chance
Ich erhielt ein Rundschreiben der Piratenpartei Deutschland über StudiVZ zum Thema Wahlwerbespots. Es wird dringend Geld benötigt, um gute Sendeplätze für die Wahlwerbespots einzukaufen, damit auch auf privaten Sendern potentielle Wähler erreicht und informiert werden können.
Da es dem mir zugesandten Text nichts hinzuzufügen gibt, hier das Zitat. Bitte gebt euch einen Ruck - selbst 1 € hilft! Ich selbst werde 5 € spenden.
Da es dem mir zugesandten Text nichts hinzuzufügen gibt, hier das Zitat. Bitte gebt euch einen Ruck - selbst 1 € hilft! Ich selbst werde 5 € spenden.
Ahoi Piraten!
Es sind noch ca. 5 Wochen bis zur Bundestagswahl am 27.September und wir befinden uns inzwischen mitten im Wahlkampf, dessen heiße Phase unmittelbar bevor steht! Im Internet kommt man an den Piraten inzwischen nicht mehr vorbei. Offline, im sogenannten realen Leben, sieht das leider noch ein wenig anders aus. Laut einer Emnid-Umfrage kennen uns über 50% der Wähler überhaupt noch nicht: http://www.shortnews.de/start.cfm?id=777553
Weiterhin war die Berichterstattung in den Offline-Medien in den letzten Wochen, um es diplomatisch zu formulieren, eher "durchwachsen"! Erinnert Euch an Bild-Schlagzeilen à la "Gaga-Verein"...
In den Köpfen der Menschen da draußen sind wir, sofern sie uns überhaupt schon kennen, zum größten Teil die Internetpartei, bestehend aus jungen, langhaarigen und bleichgesichtig-verpickelten Computerfreaks (Nerdpartei), die alles "kostenlos runterladen" und sämtliche Künstler entrechten und damit verhungern lassen wollen. Von Begriffen wie Kinderschänder- bzw. Kinderpornopartei usw. ganz zu schweigen...
Durch Wahlwerbung im Fernsehen haben wir nun die Möglichkeit, uns einer breiteren Masse der Bevölkerung zu präsentieren. Im Rahmen des Piratenspot-Wettbewerbes, für den wir mit "Ich bin Pirat!" leider zu spät dran waren, wurden von Euch 2 Siegerspots ausgewählt. "Du bist Terrorist" und "Freie Lizenzen & Überwachung" sind zwar absolut hervorragende Spots, aber für einen "Erstkontakt" zum Wähler, der noch nie etwas von uns gehört hat, nur bedingt geeignet. Besonders im Hinblick auf eine etwas ältere Zielgruppe (45 /- 10 Jahre), in der wir rein statistisch noch ein unheimlich großes Potential haben!
Dabei ist zu berücksichtigen, dass wir einerseits mit der Wahlwerbung im TV eine möglichst große Reichweite erzielen, andererseits auch entsprechend häufig zu sehen sein müssen, um den gewünschten Effekt zu erzielen. Wir haben insgesamt 4 Sendeplätze im öffentlich-rechtlichen Fernsehen (ARD & ZDF), dort ist die Platzierung von Wahlwerbung für die Parteien kostenlos. Natürlich laufen dort wie geplant die beiden Siegerspots aus dem Piratenspot-Wettbewerb - deshalb bekommt "Ich bin Pirat!" hier nur einen Sendeplatz.
Allerdings stehen noch 16 Spots bei den privaten TV-Stationen zur Verfügung, diese sind allerdings nicht kostenfrei. Aus diesem Grund war eine Ausstrahlung hier seitens des Bundesvorstandes nicht geplant. Da die Resonanz auf den "Ich bin Pirat!" -Spot eine Spendenbereitschaft explizit zu diesem Zweck erkennen ließ, hat der Landesverband Sachsen-Anhalt eine Spendensammlung ins Leben gerufen.
Unter dem Motto "GIB UNS FÜNF! - 5 € als Dein Beitrag für 5%" sammeln wir Geld, um den "Ich bin Pirat!" -Spot bei den Privatsendern (PRO7, RTL, SAT1 & Co.) platzieren zu können. "Loslegen" können wir ab ca. 20 000 Euro, dieses erste Etappenziel haben wir durch die Aktion innerhalb der letzten 5 Tage bereits erreicht. Platzierungen mit vielen Zuschauern und guten Sendezeiten bekommen wir aber erst ab ca. 150 000 Euro!
Die Summe erscheint natürlich unglaublich hoch, mit allen gemeinsam ist es aber ein Klacks für jeden Einzelnen. Unsere erste Version von "Ich bin Pirat!" hat bei Youtube inzwischen über 40 000 Views, hier bei StudiVZ haben wir inzwischen über 50 000 Unterstützer. Wenn jeder nur 1 Euro spendet, sind wir schon ein ganzes Stück weiter. Spendet jeder 5 Euro, dann haben wir es geschafft und werden von Millionen Menschen zum ersten Mal als das wahrgenommen, was wir sind - DIE politische Alternative in Deutschland!
Daher unsere Bitte an Euch: Helft uns dabei! Geht auf www.ichbinpirat.de, schaut Euch den Spot an und leistet einen kleinen Beitrag zur Überwindung der 5% Hürde am 27.September!
Zusammen können wir das schaffen - wir zählen auf Euch!
Piraten in den Bundestag! Klarmachen zum Ändern!
Viele Grüße im Namen des ganzen Ich-Bin-Piraten-Teams,
Simon
P.S. Mehr Info´s gibt´s unter www.ichbinpirat.de/faq
Mittwoch, 26. August 2009
Die Wiederentdeckung des Pokerns
Da es irgendwie in aller Munde ist, bin ich immer heißer drauf, mal wieder Poker zu spielen. Ständig kommt Pokerwerbung im Fernsehen, sogar im Radio wird man auf Turniere in der Umgebung aufmerksam gemacht.Leider ist der Freund, der normalerweise den Pokerkoffer hatte, nun weggezogen, doch mittlerweile habe ich auch einen (der zwar nicht ganz so schön ist, aber es reicht). Nur Plastikkarten müsste ich mir irgendwann mal dazukaufen - Karten die man nahezu unendlich oft nutzen und zur Not mal waschen kann - daran kann man sich echt gewöhnen (im Gegensatz zu ausgefransten Kartenrändern und Ekelkartenpatina).
Beim Stöbern nach Infos übers Pokern, Tipps und Tricks bin ich auf pokerworld24 gestoßen. Unter "Pokerräume" gibt es eine Auflistung zahlreicher Pokerwebseiten und Bewertungen dazu (mit Screenshot). Limits, Tourniere, Mindesteinzahlung, alles übersichtlich tabellarisch dargestellt. Beim Stöbern durch die verschiedenen Räume wurde mir erst die Entwicklung der Pokersoftwares in den letzten Jahren ersichtlich. Grafisch machen viele schon echt was her, besonders bWin Poker. Ich hatte bisher immer angenommen, dass man einfach von oben eine draufsicht auf einen durchgängig giftgrünen Tisch sieht, auf dem pixelige Karten liegen. So wars zumindest damals, als ich mal Pokerprogramme probiert habe. Dass man das aber so weit aufziehen kann - nicht schlecht!
Für Einsteiger werden natürlich auch die Regeln der verschiedenen Pokervarianten, z.B. vom sehr häufig gespielten Texas Hold em erklärt: was ein Check ist, was ein Fold ist, wie man Einsätze macht etc. Auch toll: es werden auch Pokervarianten erklärt, von denen ich noch nie gehört habe - da wäre es glatt auch mal lustig, Roll Your Own, Crazy Pineapple oder Double Suck zu spielen. Sehr eigenartige Sachen, aber sicherlich witzig
Ach und da meine Freunde häufig nicht wissen, wie man beim Pokern richtig mischt: ich habe es von einem Youtube-Video gelernt. Ob das nun natürlich die Art ist, Karten zu mischen, weiß ich nicht, aber im Gegensatz zu meinen Freunden sieht man, wenn ich mische, nicht ständig die untersten Karten. Dafür braucht es ein klein wenig Training mit den Fingern, aber schwer ist das nicht. Das ist das Video, das ich meine:
Keine Grunzgrippe, trotzdem im ... Allerwertesten
Aus dem Urlaub kam ich ja relativ euphorisch. Ein wenig krank, nichts besonderes - kein Fieber = keine Schweinegrippe. So die einfache Rechnung. Aber wer hätte gedacht, dass es einem auch ohne Fieber ziemlich mies gehen kann?Diese Erfahrung mache ich jedenfalls gerade. Drückendes Kopfweh, mal mehr, mal weniger, das sich auch mit Paracetamol und Acesal irgendwie nicht so recht beeindrucken lassen will, Leistungsfähigkeit nahe 0 und mein Tagesablauf besteht eigentlich nur aus Schlafen, Fernsehen, Husten und Niesen.
Am Montag beim Arzt war Blutabnahme angesagt, am Dienstag die Rede von "explodierten Infektionswerten" und "bleiben Sie zu Hause" und "trinken Sie wie ein Weltmeister". Dann erfolgte meine Krankschreibung bis Donnerstag, sowie die Bitte, dass ich alle 2 Tage zur Kontrolle zum Arzt kommen soll. Sprich: morgen wieder. Ob man mir dann schon wieder Blut abnimmt? Eigentlich habe ich nichts dagegen, aber ich bin derzeit ziemlich untrainiert, was das Abgeben von Blut betrifft. Früher ging ich mal Plasma spenden, da hab ich den Pieks nicht mal mehr gespürt, doch irgendwie sind die Nadeln in die Breite gewachsen... so fühlte es sich für mich Weichei zumindest letztens an :P. Wenn ich wieder gesund bin, wollten sowieso ein paar Freunde mal wieder mit mir Leben retten gehen - ein wenig Training für die nächste Blutabgabe wäre sicherlich nicht schlecht.
Geschrieben von Sebastian Flemig
in Leben
um
16:55
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Tags für diesen Artikel: erfahrung, gesundheit
Sonntag, 23. August 2009
menswear.de 10 € Gutschein
Vor kurzem bekam ich eine E-Mail mit einem Gutscheincode von menswear.de. Der Gutscheincode ist gültig bis zum 30.09.2009 und ab einem Einkaufswert von 50 € erhält man damit 10 € Rabatt.
Der Gutscheincode lautet Sommer09.
Viel Spaß beim Shoppen!
Der Gutscheincode lautet Sommer09.
Viel Spaß beim Shoppen!
Warum akzeptiert Von der Leyen nicht, dass sie verloren hat?
Soeben las ich im Tweet von Netzpolitik darüber, dass Ursula von der Leyen mal wieder versucht, die Piratenpartei ins falsche Licht zu rücken. Also draufgeklickt auf den Link zur Harburger Zeitung und gelesen.
Ein recht kurzer Artikel. Klingt eigentlich wie stinknormaler Blablawahlkampf, wenn da nicht in den letzten Absätzen eine erneute Verfehlung Von der Leyens stünde:
Wie borniert muss man sein, um nicht zu begreifen, dass die Piratenpartei keineswegs die Zugänglichmachung und Weiterverbreitung von Kinderpornographie fordert? Warum hackt man immer auf dem gleichen falschen Standpunkt herum? Weil man keine echten Argumente gegen die Piratenpartei finden kann?
Zur Richtigstellung: die Piratenpartei ist nicht gegen die Sperrung von Webseiten mit Kinderpornographie, sondern für viel weitreichendere Maßnahmen. Diese Webseiten sollen nicht nur durch eine in Sekunden umgehbare Sperre (das berühmte Stoppschild) versteckt werden, sondern endgültig gelöscht werden. Man soll nicht den Eimer unter ein tropfendes Dach stellen, sondern die Schadstelle beseitigen. Und sollte dies wirklich einmal nicht funktionieren, weil das Land, in dem die Server stehen, nicht kooperiert, dann kann man über Sperren nachdenken. Und zwar über effektive. Diese effektiven Sperren wären z.B. direkt bei den Providern eingesetzte Sperrlisten, die nicht nur von staatlichen, sondern auch juristischen Institutionen kontrolliert werden müssen. Das Problem: das ist teuer. Also setzt man weiterhin darauf, das Stoppschild in den Himmel zu loben, während Vorschläge, die wirklich helfen könnten, abgetan und die dahinter stehende Partei verleumdet werden.
Nicht direkt von der Piratenpartei, aber in diesem Sinne durchaus passend:

Ein recht kurzer Artikel. Klingt eigentlich wie stinknormaler Blablawahlkampf, wenn da nicht in den letzten Absätzen eine erneute Verfehlung Von der Leyens stünde:
"Hier geht es nicht um Fotos nackter Kinder, hier werden kleine Kinder, teils Dreijährige, vor laufender Kamera vergewaltigt", rüttelt sie das Publikum auf. Wenn dann eine Piratenpartei komme und sage, dagegen vorzugehen sei Zensur, "dann sage ich deutlich: Diese Freiheit ist eine abscheuliche, eine rücksichtslose.[...]"
Wie borniert muss man sein, um nicht zu begreifen, dass die Piratenpartei keineswegs die Zugänglichmachung und Weiterverbreitung von Kinderpornographie fordert? Warum hackt man immer auf dem gleichen falschen Standpunkt herum? Weil man keine echten Argumente gegen die Piratenpartei finden kann?
Zur Richtigstellung: die Piratenpartei ist nicht gegen die Sperrung von Webseiten mit Kinderpornographie, sondern für viel weitreichendere Maßnahmen. Diese Webseiten sollen nicht nur durch eine in Sekunden umgehbare Sperre (das berühmte Stoppschild) versteckt werden, sondern endgültig gelöscht werden. Man soll nicht den Eimer unter ein tropfendes Dach stellen, sondern die Schadstelle beseitigen. Und sollte dies wirklich einmal nicht funktionieren, weil das Land, in dem die Server stehen, nicht kooperiert, dann kann man über Sperren nachdenken. Und zwar über effektive. Diese effektiven Sperren wären z.B. direkt bei den Providern eingesetzte Sperrlisten, die nicht nur von staatlichen, sondern auch juristischen Institutionen kontrolliert werden müssen. Das Problem: das ist teuer. Also setzt man weiterhin darauf, das Stoppschild in den Himmel zu loben, während Vorschläge, die wirklich helfen könnten, abgetan und die dahinter stehende Partei verleumdet werden.
Nicht direkt von der Piratenpartei, aber in diesem Sinne durchaus passend:

Samstag, 22. August 2009
Zurück aus dem Urlaub, leider ohne Abmeldung
nach 10-tägiger Abwesenheit möchte ich mich bei euch zurückmelden. Leider habe ich es verpasst, hier auf dem Blog Bescheid zu geben, dass ich Urlaub mache. Naja, nun bin ich ja wieder da.
In der Kürze liegt die Würze: Urlaub zusammen mit 5 Freunden, Urlaubsort war Canyelles in Lloret de Mar (nahe Barcelona), 10 min zum Strand (30 min zurück, blöde Steigung...), ruhig gelegenes Ferienhaus mit vielen Zimmern, ein paar Ameisen hier und da, nichts wildes. Tagsüber durchgängig über 30 Grad, Nachts konnte man mit einem Bettlaken als Zudecke problemlos auskommen. Ausflüge gab es (außer zum Strand) nur relativ wenige: einmal Barcelona, zweimal Lloret, doch das hat das Genießen nicht im Mindesten eingeschränkt. Leider habe ich mich 2 Tage vor Abreise erkältet (keine Schweinegrippe *oink*). Und nun wieder hier.
Bilder werde ich auf jeden Fall noch online stellen, gestaffelt über mehrere Tage werde ich ab Montag die schönsten Urlaubsbilder ausstellen.
Zu Guterletzt noch ein Danke an Peer Wandiger vom Blog selbstaendig-im-netz.de, bei dem ich einen Gutschein von mydays.de im Wert von 50 € gewonnen habe und der wenige Tage nach meiner Abreise hier eingetroffen ist. Sehr schick aufgemacht, das Ganze. Was genau ich damit mache, weiß ich noch nicht, weder, ob es mir oder Freunden zugute kommt. Für meine Entscheidung habe ich aber noch bis 2012 Zeit (Gutscheinverfall).
Mittwoch, 5. August 2009
Ein Tag in der Staatskanzlei
Ich mache derzeit mein Praktikum als Studentische Hilfskraft in der FH Mittweida. Meine Hauptaufgabe ist, bei einer Diplomarbeit zu helfen. Als Ergebnis (deswegen lässt sich der Freistaat das auch was kosten) kommt dann (hoffentlich) ein komplett von vorn bis hinten durchgeplantes und analysiertes Projekt, das den Kommunen einige Arbeit abnehmen soll, heraus.
Dieses Projekt führte mich nun heute mit 2 Professoren und einem Kommilitonen nach Dresden in die Staatskanzlei. Es ist schon ein seltsames Gefühl: Einfahren nur nach Klingeln an der "Pforte" (wie es auf dem Klingelschild steht), immer wird genau gefragt, warum man da ist. Am Eingang werden einem im Tausch gegen den Personalausweis Besucherausweise ausgegeben. Ein großer Aushang verkündet freundlich, aber bestimmt, dass Touristen keinen Zugang, wohl aber Informationen am Eingang erhalten können. Spätestens jetzt wurde das Gebäude interessant: hier darf also nicht jeder rein? Cool!
Nachdem ich mir erklären lassen habe, wie der Klemmmechanismus des Besucherausweises funktioniert, ging es auch schon in die sogenannte "Treppenhalle" - der Hammer. Wir hatten alle die gleiche Idee: wo ist mein Fotoapparat? Aber wahrscheinlich genau deshalb sind Touristen unerwünscht... Die Halle ist komplett aus glänzendem Gestein (Marmor?), ein gutes Dutzend Treppen führt in jede beliebige Richtung, doch wir bleiben im Erdgeschoss. Der Steinboden endet, wird aber von dickem, erstaunlich hochfloorigem Teppich ersetzt. Ja, hier weiß man wo die Steuergelder landen. Nicht ein einziger Schritt ist auf den Gängen hörbar, der Teppich erfüllt genau, wofür er wahrscheinlich verlegt worden ist: Trittschalldämmung.
Das Staunen geht weiter: statt eines kargen Saals für die anstehende Präsentation sind ein paar Tische u-förmig aufgestellt worden, ein Beamer ist auf eine Wand ausgerichtet. Auf den Tischen stehen für jeden Platz eine Kaffeetasse und ein Wasserglas bereit, zudem verschiedenste 0,2l-Fläschchen mit hervorragenden Säften (ich habe den Kirschsaft probiert), Wasserflaschen und heißer Kaffee in Thermoskannen. Ach und habe ich die Teller mit Süßigkeiten und herrlich saftigem Gebäck erwähnt? Ja, in diesem Umfeld lässt sich vortrefflich arbeiten, lassen sich Vorträge halten und diskutieren
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Dieses Projekt führte mich nun heute mit 2 Professoren und einem Kommilitonen nach Dresden in die Staatskanzlei. Es ist schon ein seltsames Gefühl: Einfahren nur nach Klingeln an der "Pforte" (wie es auf dem Klingelschild steht), immer wird genau gefragt, warum man da ist. Am Eingang werden einem im Tausch gegen den Personalausweis Besucherausweise ausgegeben. Ein großer Aushang verkündet freundlich, aber bestimmt, dass Touristen keinen Zugang, wohl aber Informationen am Eingang erhalten können. Spätestens jetzt wurde das Gebäude interessant: hier darf also nicht jeder rein? Cool!
Nachdem ich mir erklären lassen habe, wie der Klemmmechanismus des Besucherausweises funktioniert, ging es auch schon in die sogenannte "Treppenhalle" - der Hammer. Wir hatten alle die gleiche Idee: wo ist mein Fotoapparat? Aber wahrscheinlich genau deshalb sind Touristen unerwünscht... Die Halle ist komplett aus glänzendem Gestein (Marmor?), ein gutes Dutzend Treppen führt in jede beliebige Richtung, doch wir bleiben im Erdgeschoss. Der Steinboden endet, wird aber von dickem, erstaunlich hochfloorigem Teppich ersetzt. Ja, hier weiß man wo die Steuergelder landen. Nicht ein einziger Schritt ist auf den Gängen hörbar, der Teppich erfüllt genau, wofür er wahrscheinlich verlegt worden ist: Trittschalldämmung.
Das Staunen geht weiter: statt eines kargen Saals für die anstehende Präsentation sind ein paar Tische u-förmig aufgestellt worden, ein Beamer ist auf eine Wand ausgerichtet. Auf den Tischen stehen für jeden Platz eine Kaffeetasse und ein Wasserglas bereit, zudem verschiedenste 0,2l-Fläschchen mit hervorragenden Säften (ich habe den Kirschsaft probiert), Wasserflaschen und heißer Kaffee in Thermoskannen. Ach und habe ich die Teller mit Süßigkeiten und herrlich saftigem Gebäck erwähnt? Ja, in diesem Umfeld lässt sich vortrefflich arbeiten, lassen sich Vorträge halten und diskutieren
Geschrieben von Sebastian Flemig
in Leben
um
23:36
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Tags für diesen Artikel: erfahrung, fachhochschule
Montag, 3. August 2009
Bankautomaten sind auch nur PC-Krücken
Soeben durfte ich live den Absturz und Neustart eines Bankautomaten miterleben. Eigentlich hatte ich die kleine Bankfiliale ja betreten, um Geld abzuheben, aber das war nicht uninteressant.
1 GB RAM hat das System also, naja, reicht ja für das Windows XP Professional, das sich daraufhin meldete. Es ist schon eigenartig, wenn man soetwas "normales" auf einem Bankautomaten starten sieht. Leider hat dann eine Störungsmeldung den Blick verwehrt und ein beständiges Rauschen und Klackern aus dem Inneren des Geräts wies darauf hin, dass wohl eine Art Selbsttest durchgeführt wurde. Nachdem ich etwa 2 Minuten gewartet hatte und es immer noch klackerte, habe ich mich dann aber getrollt und schau später mal nach meinem Lieblings-PC.
1 GB RAM hat das System also, naja, reicht ja für das Windows XP Professional, das sich daraufhin meldete. Es ist schon eigenartig, wenn man soetwas "normales" auf einem Bankautomaten starten sieht. Leider hat dann eine Störungsmeldung den Blick verwehrt und ein beständiges Rauschen und Klackern aus dem Inneren des Geräts wies darauf hin, dass wohl eine Art Selbsttest durchgeführt wurde. Nachdem ich etwa 2 Minuten gewartet hatte und es immer noch klackerte, habe ich mich dann aber getrollt und schau später mal nach meinem Lieblings-PC.
Äußerung der Woche
Der Vatikan hat jetzt eine neue Pille für die Frau entworfen. Sie wiegt 3,5 Tonnen und lässt sich vor die Schlafzimmertür rollen.
Das sagte ein Freund von mir, als gerade die Nachrichten über die Investitionen der Vatikanischen Pax-Bank in Verhütungsmittel im Radio liefen.
Sonntag, 2. August 2009
Ihr habt sicher über die Terrorgefahr in Deutschland gelesen
Ich denke jeder von euch, der halbwegs informiert ist, hat vor kurzem einen oder mehrere Berichte über die extreme Terrorgefahr in Deutschland vor den Bundestagswahlen gelesen. Denn die islamistischen Terroristen, wie sie so gern genannt werden, hätten großes Interesse daran, die politische Wirkung der Bundestagswahl für ihre Zwecke auszunutzen. Gar von Massengeiselnahmen ist die Rede und, dass man die Trennung von Polizei und Militär aufheben müsste - bestimmt will man das Gebäude mit den hunderten von Geiseln und den zwei drei Terroristen dann sprengen - zumindest nimmt man das an, wenn man die Argumentation des CDU-Politikers Bouffier liest.
Wie beknackt das ganze da zusammenfabuliert worden ist, das lässt Christian Hufgard in seinem Blogeintrag durchsickern: Warnung vor Alieninvasionen im Wahlkampf - sehr amüsant, auch wenn es haarsträubend ist.
Wie beknackt das ganze da zusammenfabuliert worden ist, das lässt Christian Hufgard in seinem Blogeintrag durchsickern: Warnung vor Alieninvasionen im Wahlkampf - sehr amüsant, auch wenn es haarsträubend ist.
Samstag, 1. August 2009
Die erste Fahrt im Auto der Eltern
Heute gab es eine Premiere für mich: ich bin zum ersten mal ohne Begleitung meiner Eltern deren Auto gefahren. Sonst habe ich ja meinen Astra G, aber heute musste schweres Gerät aufgefahren werden. Zum Umzug eines Freundes musste der Kofferraum einige Kisten fassen und bis zu 4 weitere Leute mussten standesgemäß transportiert werden. Ich habe mir deshalb von meinen Eltern deren Citroen C5 borgen dürfen. Ein wahres Schlachtschiff, das sich durch die alles glatt bügelnde Federung auch vollkommen anders fährt als mein harter (mit einem CupKit nachgeholfen) Astra. Dazu kommt noch, dass es sich um einen Diesel handelt - aber darauf haben wir ja zum Glück (fast?) alle gelernt.Der Umzug selbst war erstaunlich schnell vorbei. In 45 Minuten war die alte Wohnung leer (nicht zu fassen, wieviel Zeug man über die Jahre ansammeln kann), in 1 1/2 Stunden waren wir endlich von Chemnitz nach Leipzig gefahren und in einer guten Stunde waren alle Sachen (Dank Fahrstuhl) in der neuen Wohnung verstaut. Noch das Bett zusammengebaut, einen Schrank aufgestellt und fertig. Der Rest findet mit der Zeit seinen Weg von selbst in die (noch aufzubauenden) Regale. Zurück ging es dann in knapp unter 60 Minuten - nicht ganz vorschriftsmäßig. Durchschnittsverbrauch 6,7 l (der meiner Eltern 8,2
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