Gestern war ich auf dem Tag der Sachsen in Mittweida, einem Fest für Vereine, Verbände und Institutionen aus Sachsen. Eigentlich hatte ich zuerst keine Lust (schon wegen der 8,20 € für Hin- und Rückfahrt mit dem Zug, denn mit dem Auto kommt man aufgrund der vielen Absperrungen nur mit einem anschließenden Shuttlebus nach Mittweida), doch der Tag hat sich gelohnt.
Da ich derzeit mein Praktikum an der FH Mittweida mache und sich das Praktikum um den Tag der Sachsen dreht, durften wir (meine Professoren, der Diplomand, den ich unterstütze und ich) uns zur Eröffnungsfeier in den VIP-Bereich setzen. Das war schon was besonderes, denn 3 Reihen vor uns saßen unter anderem Sachsens Ministerpräsident Stanislav Tillich, der Präsident des Kuratoriums "Tag der Sachsen" und nicht zuletzt Mittweidas Oberbürgermeister Matthias Damm. Dazu noch ein paar (mir unbekannte) Bundetagsabgeordnete etc. Es wurde viel gefilmt und fotografiert, vielleicht bin ich ja irgendwo im Hintergrund drauf :P.
Genug Beweihräucherung: die Eröffnungsfeier war schon irgendwie toll. Vielleicht traf sie nicht genau meinen Musikgeschmack (es gab viele Vorführungen des Mittweidaer Karnevalsvereins), unterhaltsam war es dennoch. Iltgens Eröffnungsrede war in Ordnung, allerdings fiel er manchmal durch eigenartige Wortwahl auf (da ging schon ein ganz leichtes Raunen durch die Reihen). Im Kopf geblieben sind mir aber nur die "entlaufenen Kinder". Allerdings hat er die Rede auch komplett ohne Notizen gehalten. Mittweidas Bürgermeister war locker drauf wie immer und erntete auch regen Beifall und nicht zuletzt war auch Stanislav Tillichs Rede eine kurze, aber prägnante Lobrede auf die Planung und Organisation des diesjährigen Tages der Sachsen in Mittweida.
Direkt danach bin ich auch schon zum Bahnhof gehechtet und es war auch gut so: direkt als ich im Zug saß, begann es auch schon mit Regnen. Da nützten auch Tillichs Wünsche, das Wetter möge durchhalten, nichts.
Eines war mir noch negativ aufgefallen: ein Stand der NPD. Obwohl Mittweida doch schon genügend probleme mit rechten Auseinandersetzungen hat. Ob das so geplant war... denn eigentlich dürfen auf den Tag der Sachsen keine Parteien.
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Eröffnungsfeier des Tag der Sachsen 2009
Geschrieben von Sebastian Flemig
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09:00
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Tags für diesen Artikel: deutschland, fachhochschule
Mittwoch, 5. August 2009
Ein Tag in der Staatskanzlei
Ich mache derzeit mein Praktikum als Studentische Hilfskraft in der FH Mittweida. Meine Hauptaufgabe ist, bei einer Diplomarbeit zu helfen. Als Ergebnis (deswegen lässt sich der Freistaat das auch was kosten) kommt dann (hoffentlich) ein komplett von vorn bis hinten durchgeplantes und analysiertes Projekt, das den Kommunen einige Arbeit abnehmen soll, heraus.
Dieses Projekt führte mich nun heute mit 2 Professoren und einem Kommilitonen nach Dresden in die Staatskanzlei. Es ist schon ein seltsames Gefühl: Einfahren nur nach Klingeln an der "Pforte" (wie es auf dem Klingelschild steht), immer wird genau gefragt, warum man da ist. Am Eingang werden einem im Tausch gegen den Personalausweis Besucherausweise ausgegeben. Ein großer Aushang verkündet freundlich, aber bestimmt, dass Touristen keinen Zugang, wohl aber Informationen am Eingang erhalten können. Spätestens jetzt wurde das Gebäude interessant: hier darf also nicht jeder rein? Cool!
Nachdem ich mir erklären lassen habe, wie der Klemmmechanismus des Besucherausweises funktioniert, ging es auch schon in die sogenannte "Treppenhalle" - der Hammer. Wir hatten alle die gleiche Idee: wo ist mein Fotoapparat? Aber wahrscheinlich genau deshalb sind Touristen unerwünscht... Die Halle ist komplett aus glänzendem Gestein (Marmor?), ein gutes Dutzend Treppen führt in jede beliebige Richtung, doch wir bleiben im Erdgeschoss. Der Steinboden endet, wird aber von dickem, erstaunlich hochfloorigem Teppich ersetzt. Ja, hier weiß man wo die Steuergelder landen. Nicht ein einziger Schritt ist auf den Gängen hörbar, der Teppich erfüllt genau, wofür er wahrscheinlich verlegt worden ist: Trittschalldämmung.
Das Staunen geht weiter: statt eines kargen Saals für die anstehende Präsentation sind ein paar Tische u-förmig aufgestellt worden, ein Beamer ist auf eine Wand ausgerichtet. Auf den Tischen stehen für jeden Platz eine Kaffeetasse und ein Wasserglas bereit, zudem verschiedenste 0,2l-Fläschchen mit hervorragenden Säften (ich habe den Kirschsaft probiert), Wasserflaschen und heißer Kaffee in Thermoskannen. Ach und habe ich die Teller mit Süßigkeiten und herrlich saftigem Gebäck erwähnt? Ja, in diesem Umfeld lässt sich vortrefflich arbeiten, lassen sich Vorträge halten und diskutieren
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Dieses Projekt führte mich nun heute mit 2 Professoren und einem Kommilitonen nach Dresden in die Staatskanzlei. Es ist schon ein seltsames Gefühl: Einfahren nur nach Klingeln an der "Pforte" (wie es auf dem Klingelschild steht), immer wird genau gefragt, warum man da ist. Am Eingang werden einem im Tausch gegen den Personalausweis Besucherausweise ausgegeben. Ein großer Aushang verkündet freundlich, aber bestimmt, dass Touristen keinen Zugang, wohl aber Informationen am Eingang erhalten können. Spätestens jetzt wurde das Gebäude interessant: hier darf also nicht jeder rein? Cool!
Nachdem ich mir erklären lassen habe, wie der Klemmmechanismus des Besucherausweises funktioniert, ging es auch schon in die sogenannte "Treppenhalle" - der Hammer. Wir hatten alle die gleiche Idee: wo ist mein Fotoapparat? Aber wahrscheinlich genau deshalb sind Touristen unerwünscht... Die Halle ist komplett aus glänzendem Gestein (Marmor?), ein gutes Dutzend Treppen führt in jede beliebige Richtung, doch wir bleiben im Erdgeschoss. Der Steinboden endet, wird aber von dickem, erstaunlich hochfloorigem Teppich ersetzt. Ja, hier weiß man wo die Steuergelder landen. Nicht ein einziger Schritt ist auf den Gängen hörbar, der Teppich erfüllt genau, wofür er wahrscheinlich verlegt worden ist: Trittschalldämmung.
Das Staunen geht weiter: statt eines kargen Saals für die anstehende Präsentation sind ein paar Tische u-förmig aufgestellt worden, ein Beamer ist auf eine Wand ausgerichtet. Auf den Tischen stehen für jeden Platz eine Kaffeetasse und ein Wasserglas bereit, zudem verschiedenste 0,2l-Fläschchen mit hervorragenden Säften (ich habe den Kirschsaft probiert), Wasserflaschen und heißer Kaffee in Thermoskannen. Ach und habe ich die Teller mit Süßigkeiten und herrlich saftigem Gebäck erwähnt? Ja, in diesem Umfeld lässt sich vortrefflich arbeiten, lassen sich Vorträge halten und diskutieren
Geschrieben von Sebastian Flemig
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23:36
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Tags für diesen Artikel: erfahrung, fachhochschule
Freitag, 8. Mai 2009
Der Spuk hat endlich ein Ende
Gestern war sie nun endlich - meine Physikprüfung, der so viele Probleme vorausgegangen waren. Die Prüfung war mündlich und ich wägte mich gut vorbereitet - schließlich lag ich meinen Freunden seit 2 Monaten ständig wegen dieser wichtigen Prüfung in den Ohren und in den letzten 2 Wochen habe ich eigentlich kaum noch etwas anderes gemacht, als Physik zu lernen.
Doch mir hat sich nun wieder gezeigt: egal, was man für eine mündliche Prüfung lernt, man lernt immer mit dem falschen Schwerpunkt (und einfach mal eben alles über Kinematik, Dynamik und Schwingungen inklusive der entsprechendne Kreisvarianten war für mich Physiknulpe einfach nicht möglich). In einem mehrere kg schweren Wälzer namens Tipler löste ich die Aufgaben der ersten 120 Seiten, nur um dann zu bemerken, dass ich noch bis Seite 450 kommen müsste, um alles zu wissen. Doch da der Tipler schön linear aufgebaut ist, schwenkte ich auf meinen Hefter um - und verstand ihn sogar wieder (was vor dem Lösen des Buches nicht möglich war). Ich schaute mir vorgestern, also äußerst knapp, noch einmal die - für mich sehr unverständlichen - Sachen wie Drehmoment, Massenträgheitsmoment, Satz von Steiner, Torsionsschwinger und weiß der Teufel was an.
Und nun erübrigt sich eigentlich zu fragen, was denn in der mündlichen Prüfung dran kam. Genau, das was ich mir einen Tag zuvor angeschaut habe und ich nicht glauben konnte, dass so etwas in der Prüfung drankommen kann. Mit einiger Hilfe der zwei mich prüfenden Professoren habe ich mich aber hindurchgekämpft durch das Formeldickicht, erläuterte die Newtonschen Axiome, errechnete Geschwindigkeit und Beschleunigung einer Kraftformel, die ich noch nie in meinem Leben gesehen habe, ließ virtuelle Voll- und Hohlzylinder schräge Ebenen herunterrollen und stammelte etwas zum Satz von Steiner zusammen.
Doch wie die Prüfer am Ende der Prüfung schon sagten: es sei nun vorbei und ich müsse nicht mehr darüber nachdenken. Stimmt, denn die Prüfung geht nahezu nicht in die Endnote ein, doch hätte ich sie nicht bestanden, wäre mein Studium gefährdet gewesen. Ach, und noch etwas haben mir die Prüfer gesagt: ich hätte ganz großes Glück gehabt - denn ich sei in der einzigen Seminargruppe, die testweise Physik hatte. Na Klasse
Doch mir hat sich nun wieder gezeigt: egal, was man für eine mündliche Prüfung lernt, man lernt immer mit dem falschen Schwerpunkt (und einfach mal eben alles über Kinematik, Dynamik und Schwingungen inklusive der entsprechendne Kreisvarianten war für mich Physiknulpe einfach nicht möglich). In einem mehrere kg schweren Wälzer namens Tipler löste ich die Aufgaben der ersten 120 Seiten, nur um dann zu bemerken, dass ich noch bis Seite 450 kommen müsste, um alles zu wissen. Doch da der Tipler schön linear aufgebaut ist, schwenkte ich auf meinen Hefter um - und verstand ihn sogar wieder (was vor dem Lösen des Buches nicht möglich war). Ich schaute mir vorgestern, also äußerst knapp, noch einmal die - für mich sehr unverständlichen - Sachen wie Drehmoment, Massenträgheitsmoment, Satz von Steiner, Torsionsschwinger und weiß der Teufel was an.
Und nun erübrigt sich eigentlich zu fragen, was denn in der mündlichen Prüfung dran kam. Genau, das was ich mir einen Tag zuvor angeschaut habe und ich nicht glauben konnte, dass so etwas in der Prüfung drankommen kann. Mit einiger Hilfe der zwei mich prüfenden Professoren habe ich mich aber hindurchgekämpft durch das Formeldickicht, erläuterte die Newtonschen Axiome, errechnete Geschwindigkeit und Beschleunigung einer Kraftformel, die ich noch nie in meinem Leben gesehen habe, ließ virtuelle Voll- und Hohlzylinder schräge Ebenen herunterrollen und stammelte etwas zum Satz von Steiner zusammen.
Doch wie die Prüfer am Ende der Prüfung schon sagten: es sei nun vorbei und ich müsse nicht mehr darüber nachdenken. Stimmt, denn die Prüfung geht nahezu nicht in die Endnote ein, doch hätte ich sie nicht bestanden, wäre mein Studium gefährdet gewesen. Ach, und noch etwas haben mir die Prüfer gesagt: ich hätte ganz großes Glück gehabt - denn ich sei in der einzigen Seminargruppe, die testweise Physik hatte. Na Klasse
Geschrieben von Sebastian Flemig
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Samstag, 11. April 2009
Office Ultimate 2007 für 52 € für Studenten
Heute hat mich ein Freund auf eine langfristige Aktion von Microsoft aufmerksam gemacht: Office Ultimate 2007 mit Word 2007, Outlook 2007, Excel 2007, Access 2007, PowerPoint 2007, Groove 2007, Publisher 2007, InfoPath 2007 und OneNote 2007 für 52 €! Die Aktion begann am 08. April und läuft bis einschließlich 31. Dezember 2010. Die Aktion nennt sich "Das wahre Office".Die Software kann allerdings nur von Studenten bezogen werden. Als Authentifizierung dient eure E-Mail-Adresse an der Hochschule. Wenn ihr keine habt oder eure Hochschule/Universität nicht hier aufgelistet ist, könnt ihr euch mit dem Scan eures Studentenausweises oder einer Immatrikulationsbescheinigung einer Einzelprüfung unterziehen lassen.
Nach dem Kauf kann die Software von der Microsoft-Webseite geladen werden. Wer etwas handfestes in Form von DVDs haben möchte, zahlt allerdings nochmal 13 € drauf.
Trotzdem kein schlechter Preis und kein schlechtes Angebot für eine Softwaresuite, die sonst für Normalbürger über 400 € kostet.
Montag, 5. Januar 2009
Schneechaos in Chemnitz und Mittweida (Sachsen)
Gestern, als ich mein Auto abstellte, habe ich mich über die paar Eis- und Schneekristalle am Heck meines Astras gefreut. Doch heute früh offenbarte sich das absolute Chaos auf den Straßen.
Wie geschrieben musste ich wieder nach Mittweida. Über Nacht hatte es derweil ordentlich geschneit. Viele Autos an denen ich vorbeiging waren bis auf halbe Türhöhe eingeschneit und ich - der ich mein Auto in Waldnähe abgestellt hatte - nahm an, dass ich etwas besser dran bin, weil die Bäume bestimmt einiges vom Schnee abgehalten hätten. Doch Pustekuchen, mein Auto sah genauso aus. Und wie mein Auto aussah, so sah auch die Straße aus. Eine dicke Schicht Schneepampe machte, nachdem ich mein Auto in 25 Minuten harter Arbeit und nur mithilfe einer von den hilfsbereiten Nachbarn bereitgestellten Schneeschippe und einem Schneebesen freigearbeitet hatte, das Wenden ebenfalls zum Erlebnis.
Nachdem ich mein Auto zurechtgeschaukelt hatte, rutschte und schlitterte ich schließlich die Leipziger Straße, die Hauptverkehrsader Chemnitz' entlang. Der Chemnitzer Winterdienst bekleckerte sich hier wiedermal nicht mit Ruhm: die Straße war vielleicht mal geräumt worden, doch Streusalz oder Lauge kam nicht zum Einsatz.
Artikel "Schneechaos in Chemnitz und Mittweida (Sachsen)" weiterlesen
Wie geschrieben musste ich wieder nach Mittweida. Über Nacht hatte es derweil ordentlich geschneit. Viele Autos an denen ich vorbeiging waren bis auf halbe Türhöhe eingeschneit und ich - der ich mein Auto in Waldnähe abgestellt hatte - nahm an, dass ich etwas besser dran bin, weil die Bäume bestimmt einiges vom Schnee abgehalten hätten. Doch Pustekuchen, mein Auto sah genauso aus. Und wie mein Auto aussah, so sah auch die Straße aus. Eine dicke Schicht Schneepampe machte, nachdem ich mein Auto in 25 Minuten harter Arbeit und nur mithilfe einer von den hilfsbereiten Nachbarn bereitgestellten Schneeschippe und einem Schneebesen freigearbeitet hatte, das Wenden ebenfalls zum Erlebnis.
Nachdem ich mein Auto zurechtgeschaukelt hatte, rutschte und schlitterte ich schließlich die Leipziger Straße, die Hauptverkehrsader Chemnitz' entlang. Der Chemnitzer Winterdienst bekleckerte sich hier wiedermal nicht mit Ruhm: die Straße war vielleicht mal geräumt worden, doch Streusalz oder Lauge kam nicht zum Einsatz.
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Sonntag, 4. Januar 2009
Wenn die Tastatur des Laptops streikt
Jetzt bin ich aber erschrocken. Da will man nur nachsehen, ob man für den kommenden Tag alle Daten auf dem Laptop parat hat (ja, morgen geht die Fachhochschule wieder los und ich gehe auch hin!), da bemerkt man, dass keine Taste mehr das zu machen scheint, was sie soll.
Die 5 ist ein i, der Punkt ein Komma, alle Tasten scheinen nicht mehr dort zu sein, wo sie sein sollten. Nach Rumhantiere mit den Treibern dann die Lösung, nach der ich mit Hilfe der Windows Bildschirmtastatur suchen konnte: man hatte eine externe Tastatur angeschlossen (ja, hatte ich) und dabei Numlock aktiviert, um Zahlen schreiben zu können. Was ich nicht wusste: wenn man die Tastatur wieder abzieht (USB), merkt sich Windows die Numlockeinstellung - und das sorgt bei einer Laptoptastatur für eine sehr konfuse Tastenbelegung mit imaginärem Nummernblock.
Die Lösung: einfach die Fn-Taste festhalten und Num drücken. Voilá, alles funktioniert wieder. Uff, da kann ich ja morgen doch arbeiten... ... juhu.
Die 5 ist ein i, der Punkt ein Komma, alle Tasten scheinen nicht mehr dort zu sein, wo sie sein sollten. Nach Rumhantiere mit den Treibern dann die Lösung, nach der ich mit Hilfe der Windows Bildschirmtastatur suchen konnte: man hatte eine externe Tastatur angeschlossen (ja, hatte ich) und dabei Numlock aktiviert, um Zahlen schreiben zu können. Was ich nicht wusste: wenn man die Tastatur wieder abzieht (USB), merkt sich Windows die Numlockeinstellung - und das sorgt bei einer Laptoptastatur für eine sehr konfuse Tastenbelegung mit imaginärem Nummernblock.
Die Lösung: einfach die Fn-Taste festhalten und Num drücken. Voilá, alles funktioniert wieder. Uff, da kann ich ja morgen doch arbeiten... ... juhu.
Mittwoch, 5. November 2008
Mir stinkts #2 (Fachhochschule)
Heute hat sich meine Fachhochschule mal wieder richtig was geleistet. Eigentlich habe ich nur einen simplen Bafögantrag abgegeben, für den ich im 5. Semester aber eben noch einen Leistungsnachweis brauche, den ein normaler Student ohne jede Probleme ausgestellt bekommt. Aber natürlich gilt das für mich nicht.Heute kam mein Programmierprofessor auf mich zu und bat mich um ein Gespräch unter 4 Augen. Da kam heraus, dass ich seit 2007 kein Physik mehr geschrieben habe, was korrekt ist. Denn da habe ich zum 1. mal die Prüfung geschrieben und war durchgefallen. Nun hat sich die Fachhochschule aber entschlossen, kein Physik mehr im Lehrplan zu haben. Folglich ging mein damaliger Prof im vorigen Semester in Ruhestand und nun ist nur noch ein Aushilfsdozent da, der aber nur noch dieses Semester da ist.
Die Folge: obwohl ich eigentlich 2 Wiederholungen für diese Prüfung hätte, darf ich nur eine davon machen. Wenn ich zur nächsten Physikprüfung, die ich dieses Semester noch machen muss, durchfalle, wars das also mit dem Informatikstudium. Die Prüfung hätte ich dieses Semester sowieso machen müssen, jedoch mit dem einigermaßen beruhigenden Gedanken, dass, falls es schiefgeht, ich noch einen allerletzten Versuch habe. Doch so werde ich in die Prüfung gehen mit dem Wissen, dass sie darüber entscheidet, ob beinahe 3 Jahre Studium fürn Arsch (sorry für den Ausdruck, ist aber nunmal so) waren oder nicht.
Da werde ich die Prüfungsvorbereitung ein ordentliches Stück vorziehen. Und zwar auf sehr bald.
Geschrieben von Sebastian Flemig
in Leben
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14:02
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Tags für diesen Artikel: fachhochschule, schicksal
Mittwoch, 4. Juni 2008
Spieleabend in der Uni

Quelle: studieren.sachsen.de
Nun, es kam, wie es kommen sollte und schließlich war ich zur selben Zeit in Chemnitz, wie wenn ich mit dem Zug zur normalen Zeit gefahren wäre: Deutsche Bahn sei Dank. Angeblich fand das ganze wegen einer liegengebliebenen Lok statt. Das war wohl durch das "schlimme Unwetter" passiert (es regnete in Mittweida eine volle halbe Stunde... unglaublich).
In Chemnitz angekommen, warf ich noch schnell etwas bei BurgerKing ein, wollte meine Monatskarte an einem Automat kaufen, der meine EC-Karte auch nach dem 10. Versuch nicht lesen konnte, weshalb ein Freund mir das Geld ausgelegt hat und schlussendlich fuhr ich mit 2 Freunden zum Spieleabend in der Mensa der Technischen Universität Chemnitz. Eine Runde Munchkin in der Eiseskälte draußen (ich hatte nunmal nur kurze Sachen und Sandalen an - ohne Socken, versteht sich), sowie eine Runde Anno als Brettspiel in der Mensa, was eigentlich beinahe als 1:1-Kopie von "Die Siedler" (von Catan) durchgehen könnte, lediglich mit dem Effekt, dass einer meiner Freunde einen Piraten nicht bezahlen konnte und das Spiel augenblicklich verlor. Und das nach fast 2 Stunden Spielzeit, von der mindestens eine Stunde für das Lesen der furchtbar überkompliziert ausgedrückten Regeln draufging. Nächstes mal spielen wir dann lieber wieder das Original.
Mittwoch, 28. Mai 2008
Bergfest und Autopflege
Heute fand das Bergfest der Fachhochschule Mittweida statt. Teilweise war die Planung etwas undurchsichtig (verschiedene Angaben für Frühstückszeiten, vorverlegter Studentenumzug von der Mensa zum Markt etc.), aber die Zeit, die ich da war, war es ein turbulentes Vergnügen.
9.30 Uhr habe ich erstmal die Frühstücksmöglichkeit gesucht. Natürlich nicht ausgeschildert. Nachdem ich mich durchgefragt hatte, fand ich die Raumtür geschlossen vor, aber es gab noch was für mich: den allerletzten Teller mit 2 Brötchen, (ungebratenem) Speck, Schinken, Käse, einem leicht zermatschten, gekochten Ei und, da der Kaffee alle war, noch einen schwarzen Tee. Eigentlich hat das alles gar nicht so übel geschmeckt (den Speck hab ich lieber gelassen, das war dann doch etwas arg fettig), aber das Ei... abgesehen vom zermatschten Eindruck und dass das Eigelb sich direkt an der Schale befand, schmeckte es merkwürdig scharf, obwohl ich es nicht gesalzen hatte. Ein 7. Sinn riet mir, es lieber liegen zu lassen.
Auch gut war, wie ich später erfuhr, dass ich keinen Kaffee mehr bekommen hatte und dass ich auch keine Milch in meinen schwarzen Tee getan habe - denn selbige war bereits im Jahr 2007 verfallen. Autsch! Für ein Catering eigentlich ein "No Go". Artikel "Bergfest und Autopflege" weiterlesen
9.30 Uhr habe ich erstmal die Frühstücksmöglichkeit gesucht. Natürlich nicht ausgeschildert. Nachdem ich mich durchgefragt hatte, fand ich die Raumtür geschlossen vor, aber es gab noch was für mich: den allerletzten Teller mit 2 Brötchen, (ungebratenem) Speck, Schinken, Käse, einem leicht zermatschten, gekochten Ei und, da der Kaffee alle war, noch einen schwarzen Tee. Eigentlich hat das alles gar nicht so übel geschmeckt (den Speck hab ich lieber gelassen, das war dann doch etwas arg fettig), aber das Ei... abgesehen vom zermatschten Eindruck und dass das Eigelb sich direkt an der Schale befand, schmeckte es merkwürdig scharf, obwohl ich es nicht gesalzen hatte. Ein 7. Sinn riet mir, es lieber liegen zu lassen.
Auch gut war, wie ich später erfuhr, dass ich keinen Kaffee mehr bekommen hatte und dass ich auch keine Milch in meinen schwarzen Tee getan habe - denn selbige war bereits im Jahr 2007 verfallen. Autsch! Für ein Catering eigentlich ein "No Go". Artikel "Bergfest und Autopflege" weiterlesen
Mittwoch, 23. April 2008
Schlecht aufstehen kann den Tag versauen
Irgendwo habe ich mal gelesen, dass man sich den Tag allein dadurch versauen kann, wenn man schlecht geschlafen hat und dann auch noch schlecht geweckt wird.Abgesehen davon, dass ich erst 0.30 Uhr ins Bett gegangen bin, obwohl ich wusste, dass ich heute 5.30 Uhr raus muss, hat mich mein Wecker irgendwie auf dem falschen Fuß erwischt. Vollkommen desorientiert schaute ich mich in meinem Zimmer nach dem zerrüttenden Gepiepe um, schlug und fuchtelte danach, bis ich endlich die Taste für die Schlummerfunktion erwischte und wachte kurz vor 6 auf, mit leichtem Drehen und versuchte mich vergebens zu erinnern, ob ich aufstehen muss oder nicht.
Mal kurz in die Küche zu torkeln brachte schließlich Klarheit, ich vergaß anschließend noch Zähne zu putzen (ein Königreich für ein Mintsdrop), schlang ein übriggeblienes Stück Kuchen vom Vortag mit einem Glas in warme Milch eingerührten Eiskaffeepulvers herunter - in der Hoffnung, dass die 11% löslicher Kaffee darin ein wenig wacher machten - und stürzte zur Tür hinaus.
Nun sitze ich hier, kurz vor dem Beginn eines C++-Praktikums, trinke einen Schokoccino aus dem Automaten, der durch das Milchpulver schmeckt wie Zitronentee und schreibe in meinen Blog, da mich der Tag jetzt schon ankotzt.
Einwas gutes wird der Tag aber noch haben: Kochen mit Freunden. Es wird "Steak au four" geben. Dazu später mehr
(Seite 1 von 1, insgesamt 10 Einträge)




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