Ich wünsche allen Lesern des Blogs noch ein gesundes neues Jahr. Ich hoffe ihr seid gut reingerutscht und der Kater legt sich auch so langsam. Ich hoffe, euch in diesem neuen Jahr auch weiterhin mit interessanten und teils auch lustigen oder einfach nur lesenswerten Kleinigkeiten versorgen zu können.
Habt ihr euch eigentlich Vorsätze fürs neue Jahr genommen? Ich mache mir keinen Stress/Druck damit und lasse es ganz gemütlich angehen. Das ist das erste Jahr, in dem ich mir keine Vorsätze nehme. Meistens sind sie eh nach 1 Monat schon wieder vergessen oder erfolgreich verdrängt und man macht sich damit nur verrückt. Wenn man irgendein Ziel verfolgt, dann sollte man nicht ständig eine PostIt-Notiz damit vor der Nase haben. Der eigene Wille und der eigene Antrieb sollten einem genügen. Und wenn nicht, dann ist das Ziel für einen einfach nicht erreichbar - zumindest nicht zum jetzigen Zeitpunkt.
Was denkt ihr dazu? Habt ihr Vorsätze, wenn ja welche, wenn nein, warum habt ihr keine?
Freitag, 1. Januar 2010
Gesundes neues Jahr euch allen!
Montag, 31. August 2009
Der Kampf um mehr Piratsphäre auf einem neuen Level
Gestern ging es in die Wahllokale - die Erststimme war nur Nebensache - was wirklich zählte, war die Zweitstimme für die Piraten. Und dann hieß es hoffen und bangen: werden die Piraten ein ehrbares Ergebnis erreichen?
Die Wahlergebnisse wurden gespannt auf statistik.sachsen.de und auf leyenhaft.de verfolgt und am Abend war es dann (für mich) auf ZDF soweit: die vorläufigen Wahlendergebnisse waren raus. 1,9% der Stimmen in Sachsen für die Piratenpartei - das gibt zwar leider keinen Sitz im Landtag, dafür aber ein Signal, dass man sich weiter gestärkt hat. In Aachen und Münster erreicht die Piratenpartei zudem jeweils einen Stadtratssitz und das obwohl sie nicht einmal in allen Wahlbezirken angetreten war.
Ein sehr gutes Ergebnis meiner Meinung nach. Machen wir uns auf zur Bundestagswahl - Klarmachen zum Ändern!
Die Wahlergebnisse wurden gespannt auf statistik.sachsen.de und auf leyenhaft.de verfolgt und am Abend war es dann (für mich) auf ZDF soweit: die vorläufigen Wahlendergebnisse waren raus. 1,9% der Stimmen in Sachsen für die Piratenpartei - das gibt zwar leider keinen Sitz im Landtag, dafür aber ein Signal, dass man sich weiter gestärkt hat. In Aachen und Münster erreicht die Piratenpartei zudem jeweils einen Stadtratssitz und das obwohl sie nicht einmal in allen Wahlbezirken angetreten war.
Ein sehr gutes Ergebnis meiner Meinung nach. Machen wir uns auf zur Bundestagswahl - Klarmachen zum Ändern!
Samstag, 29. August 2009
Besser kann man Protest nicht ausdrücken
Was kann man diesem Bild schon groß hinzufügen? Gestern las ich einen Artikel im Stern darüber, dass die SPD täglich 30 Mitgleider verliert, während die Piratenpartei täglich 80 Mitglieder gewinnt. Das sind nicht nur wertvolle Unterstützer, Mitbestimmer und nicht zuletzt auch Mitgliedschaftsbeiträge (36 € pro Jahr derzeit bei der Piratenpartei), sondern ein deutliches Zeichen des sich abspielenden Protests in den jüngeren Schichten der Bevölkerungsurne. Ähm, ich meine -pyramide.
Donnerstag, 27. August 2009
Der Wahlwerbespot der Piratenpartei braucht eine faire Chance
Ich erhielt ein Rundschreiben der Piratenpartei Deutschland über StudiVZ zum Thema Wahlwerbespots. Es wird dringend Geld benötigt, um gute Sendeplätze für die Wahlwerbespots einzukaufen, damit auch auf privaten Sendern potentielle Wähler erreicht und informiert werden können.
Da es dem mir zugesandten Text nichts hinzuzufügen gibt, hier das Zitat. Bitte gebt euch einen Ruck - selbst 1 € hilft! Ich selbst werde 5 € spenden.
Da es dem mir zugesandten Text nichts hinzuzufügen gibt, hier das Zitat. Bitte gebt euch einen Ruck - selbst 1 € hilft! Ich selbst werde 5 € spenden.
Ahoi Piraten!
Es sind noch ca. 5 Wochen bis zur Bundestagswahl am 27.September und wir befinden uns inzwischen mitten im Wahlkampf, dessen heiße Phase unmittelbar bevor steht! Im Internet kommt man an den Piraten inzwischen nicht mehr vorbei. Offline, im sogenannten realen Leben, sieht das leider noch ein wenig anders aus. Laut einer Emnid-Umfrage kennen uns über 50% der Wähler überhaupt noch nicht: http://www.shortnews.de/start.cfm?id=777553
Weiterhin war die Berichterstattung in den Offline-Medien in den letzten Wochen, um es diplomatisch zu formulieren, eher "durchwachsen"! Erinnert Euch an Bild-Schlagzeilen à la "Gaga-Verein"...
In den Köpfen der Menschen da draußen sind wir, sofern sie uns überhaupt schon kennen, zum größten Teil die Internetpartei, bestehend aus jungen, langhaarigen und bleichgesichtig-verpickelten Computerfreaks (Nerdpartei), die alles "kostenlos runterladen" und sämtliche Künstler entrechten und damit verhungern lassen wollen. Von Begriffen wie Kinderschänder- bzw. Kinderpornopartei usw. ganz zu schweigen...
Durch Wahlwerbung im Fernsehen haben wir nun die Möglichkeit, uns einer breiteren Masse der Bevölkerung zu präsentieren. Im Rahmen des Piratenspot-Wettbewerbes, für den wir mit "Ich bin Pirat!" leider zu spät dran waren, wurden von Euch 2 Siegerspots ausgewählt. "Du bist Terrorist" und "Freie Lizenzen & Überwachung" sind zwar absolut hervorragende Spots, aber für einen "Erstkontakt" zum Wähler, der noch nie etwas von uns gehört hat, nur bedingt geeignet. Besonders im Hinblick auf eine etwas ältere Zielgruppe (45 /- 10 Jahre), in der wir rein statistisch noch ein unheimlich großes Potential haben!
Dabei ist zu berücksichtigen, dass wir einerseits mit der Wahlwerbung im TV eine möglichst große Reichweite erzielen, andererseits auch entsprechend häufig zu sehen sein müssen, um den gewünschten Effekt zu erzielen. Wir haben insgesamt 4 Sendeplätze im öffentlich-rechtlichen Fernsehen (ARD & ZDF), dort ist die Platzierung von Wahlwerbung für die Parteien kostenlos. Natürlich laufen dort wie geplant die beiden Siegerspots aus dem Piratenspot-Wettbewerb - deshalb bekommt "Ich bin Pirat!" hier nur einen Sendeplatz.
Allerdings stehen noch 16 Spots bei den privaten TV-Stationen zur Verfügung, diese sind allerdings nicht kostenfrei. Aus diesem Grund war eine Ausstrahlung hier seitens des Bundesvorstandes nicht geplant. Da die Resonanz auf den "Ich bin Pirat!" -Spot eine Spendenbereitschaft explizit zu diesem Zweck erkennen ließ, hat der Landesverband Sachsen-Anhalt eine Spendensammlung ins Leben gerufen.
Unter dem Motto "GIB UNS FÜNF! - 5 € als Dein Beitrag für 5%" sammeln wir Geld, um den "Ich bin Pirat!" -Spot bei den Privatsendern (PRO7, RTL, SAT1 & Co.) platzieren zu können. "Loslegen" können wir ab ca. 20 000 Euro, dieses erste Etappenziel haben wir durch die Aktion innerhalb der letzten 5 Tage bereits erreicht. Platzierungen mit vielen Zuschauern und guten Sendezeiten bekommen wir aber erst ab ca. 150 000 Euro!
Die Summe erscheint natürlich unglaublich hoch, mit allen gemeinsam ist es aber ein Klacks für jeden Einzelnen. Unsere erste Version von "Ich bin Pirat!" hat bei Youtube inzwischen über 40 000 Views, hier bei StudiVZ haben wir inzwischen über 50 000 Unterstützer. Wenn jeder nur 1 Euro spendet, sind wir schon ein ganzes Stück weiter. Spendet jeder 5 Euro, dann haben wir es geschafft und werden von Millionen Menschen zum ersten Mal als das wahrgenommen, was wir sind - DIE politische Alternative in Deutschland!
Daher unsere Bitte an Euch: Helft uns dabei! Geht auf www.ichbinpirat.de, schaut Euch den Spot an und leistet einen kleinen Beitrag zur Überwindung der 5% Hürde am 27.September!
Zusammen können wir das schaffen - wir zählen auf Euch!
Piraten in den Bundestag! Klarmachen zum Ändern!
Viele Grüße im Namen des ganzen Ich-Bin-Piraten-Teams,
Simon
P.S. Mehr Info´s gibt´s unter www.ichbinpirat.de/faq
Sonntag, 23. August 2009
Warum akzeptiert Von der Leyen nicht, dass sie verloren hat?
Soeben las ich im Tweet von Netzpolitik darüber, dass Ursula von der Leyen mal wieder versucht, die Piratenpartei ins falsche Licht zu rücken. Also draufgeklickt auf den Link zur Harburger Zeitung und gelesen.
Ein recht kurzer Artikel. Klingt eigentlich wie stinknormaler Blablawahlkampf, wenn da nicht in den letzten Absätzen eine erneute Verfehlung Von der Leyens stünde:
Wie borniert muss man sein, um nicht zu begreifen, dass die Piratenpartei keineswegs die Zugänglichmachung und Weiterverbreitung von Kinderpornographie fordert? Warum hackt man immer auf dem gleichen falschen Standpunkt herum? Weil man keine echten Argumente gegen die Piratenpartei finden kann?
Zur Richtigstellung: die Piratenpartei ist nicht gegen die Sperrung von Webseiten mit Kinderpornographie, sondern für viel weitreichendere Maßnahmen. Diese Webseiten sollen nicht nur durch eine in Sekunden umgehbare Sperre (das berühmte Stoppschild) versteckt werden, sondern endgültig gelöscht werden. Man soll nicht den Eimer unter ein tropfendes Dach stellen, sondern die Schadstelle beseitigen. Und sollte dies wirklich einmal nicht funktionieren, weil das Land, in dem die Server stehen, nicht kooperiert, dann kann man über Sperren nachdenken. Und zwar über effektive. Diese effektiven Sperren wären z.B. direkt bei den Providern eingesetzte Sperrlisten, die nicht nur von staatlichen, sondern auch juristischen Institutionen kontrolliert werden müssen. Das Problem: das ist teuer. Also setzt man weiterhin darauf, das Stoppschild in den Himmel zu loben, während Vorschläge, die wirklich helfen könnten, abgetan und die dahinter stehende Partei verleumdet werden.
Nicht direkt von der Piratenpartei, aber in diesem Sinne durchaus passend:

Ein recht kurzer Artikel. Klingt eigentlich wie stinknormaler Blablawahlkampf, wenn da nicht in den letzten Absätzen eine erneute Verfehlung Von der Leyens stünde:
"Hier geht es nicht um Fotos nackter Kinder, hier werden kleine Kinder, teils Dreijährige, vor laufender Kamera vergewaltigt", rüttelt sie das Publikum auf. Wenn dann eine Piratenpartei komme und sage, dagegen vorzugehen sei Zensur, "dann sage ich deutlich: Diese Freiheit ist eine abscheuliche, eine rücksichtslose.[...]"
Wie borniert muss man sein, um nicht zu begreifen, dass die Piratenpartei keineswegs die Zugänglichmachung und Weiterverbreitung von Kinderpornographie fordert? Warum hackt man immer auf dem gleichen falschen Standpunkt herum? Weil man keine echten Argumente gegen die Piratenpartei finden kann?
Zur Richtigstellung: die Piratenpartei ist nicht gegen die Sperrung von Webseiten mit Kinderpornographie, sondern für viel weitreichendere Maßnahmen. Diese Webseiten sollen nicht nur durch eine in Sekunden umgehbare Sperre (das berühmte Stoppschild) versteckt werden, sondern endgültig gelöscht werden. Man soll nicht den Eimer unter ein tropfendes Dach stellen, sondern die Schadstelle beseitigen. Und sollte dies wirklich einmal nicht funktionieren, weil das Land, in dem die Server stehen, nicht kooperiert, dann kann man über Sperren nachdenken. Und zwar über effektive. Diese effektiven Sperren wären z.B. direkt bei den Providern eingesetzte Sperrlisten, die nicht nur von staatlichen, sondern auch juristischen Institutionen kontrolliert werden müssen. Das Problem: das ist teuer. Also setzt man weiterhin darauf, das Stoppschild in den Himmel zu loben, während Vorschläge, die wirklich helfen könnten, abgetan und die dahinter stehende Partei verleumdet werden.
Nicht direkt von der Piratenpartei, aber in diesem Sinne durchaus passend:

Sonntag, 2. August 2009
Ihr habt sicher über die Terrorgefahr in Deutschland gelesen
Ich denke jeder von euch, der halbwegs informiert ist, hat vor kurzem einen oder mehrere Berichte über die extreme Terrorgefahr in Deutschland vor den Bundestagswahlen gelesen. Denn die islamistischen Terroristen, wie sie so gern genannt werden, hätten großes Interesse daran, die politische Wirkung der Bundestagswahl für ihre Zwecke auszunutzen. Gar von Massengeiselnahmen ist die Rede und, dass man die Trennung von Polizei und Militär aufheben müsste - bestimmt will man das Gebäude mit den hunderten von Geiseln und den zwei drei Terroristen dann sprengen - zumindest nimmt man das an, wenn man die Argumentation des CDU-Politikers Bouffier liest.
Wie beknackt das ganze da zusammenfabuliert worden ist, das lässt Christian Hufgard in seinem Blogeintrag durchsickern: Warnung vor Alieninvasionen im Wahlkampf - sehr amüsant, auch wenn es haarsträubend ist.
Wie beknackt das ganze da zusammenfabuliert worden ist, das lässt Christian Hufgard in seinem Blogeintrag durchsickern: Warnung vor Alieninvasionen im Wahlkampf - sehr amüsant, auch wenn es haarsträubend ist.
Montag, 20. Juli 2009
Sollte einem das zu denken geben?
Durch einen Link bin ich soeben auf Welt Online gelandet. Dort steht nebenstehende Umfrage, bei der man die Arbeit von Justizministerin Brigitte Zypries mit Schulnoten von 1 - 6 bewerten sollte. Wäre ich Frau Zypries, würde mir das Ergebnis zu denken geben, denn auf der "Welt" haben garantiert nicht nur Anhänger der Piratenpartei ihre Stimme abgegeben. Es gibt nicht einmal eine exponentielle Zunahme von Stimmen von 1 - 6, die Bewertungen von 1 - 4 sind schlicht und ergreifend inexistent, die Note 5 wurde kaum vergeben und die Note 6 ist absolut vorherrschend. Vielleicht sollte man seine Politik noch einmal überdenken?
Sonntag, 19. Juli 2009
Harry Potter und der Halbblu...*schnarch*
In der Nacht vom Freitag zum Samstag war ich mit ein paar Freunden in einer Nachtvorstellung des neuen Harry Potter Films: "Harry Potter und der Halbblutprinz". Ich versprach mir einen spannenden Film mit einigen Zaubergefechten, eine von der Werbung herausposaunte Liebesgeschichte, vielleicht paar Späße von den Weasley-Brüdern... und wurde herb enttäuscht. Ich werde versuchen mein bestes zu geben, nicht zu viel zu spoilern.
Das Buch hatte ich vor etwas über einem Jahr bereits gelesen und es war nicht minder spannend wie die vorhergehenden Bücher. Doch vom Film kann ich selbiges nicht behaupten. Der Film kommt nicht zu Potte(r), beginnt zusammenhanglos und endet mit einem Rätsel. Genau die Lösung dieses Rätsels ist, worauf man, wenn der Abspann bereits über die Leinwand flimmert, immer noch wartet. Welche Rolle spielt Malfoy nun und auf welcher Seite steht Snape (weiß man natürlich schon, wenn man die Bücher gelesen hat)? Wird Voldemort (oh Verzeihung, den Namen darf man ja nicht nennen!) Hackfleisch aus Malfoy machen, weil Snape das Werk vollendet hat?
Doch wohl das traurigste: das verheizt man schon ein Millionenbudget für die Trickkiste und die Schauspieler und schafft es dann nicht einmal, die doch so rührende (<SPOILER>) Beerdigung Dumbledores zu verfilmen, sondern hört einfach schnöde davor auf und lässt den Zuschauer weiter rätseln, was Harry nun unternehmen wird und wer R.A.B. ist, der den echten Horkrux versteckt hat.</SPOILER>
Der Film ist ein Vorfilm für den kommenden Teil - oder besser gesagt die Teile. Denn "Harry Potter und die Heiligtümer des Todes" soll sogar in 2 Teilen verfilmt werden. Zwei mal abzocken... na danke!
Das Buch hatte ich vor etwas über einem Jahr bereits gelesen und es war nicht minder spannend wie die vorhergehenden Bücher. Doch vom Film kann ich selbiges nicht behaupten. Der Film kommt nicht zu Potte(r), beginnt zusammenhanglos und endet mit einem Rätsel. Genau die Lösung dieses Rätsels ist, worauf man, wenn der Abspann bereits über die Leinwand flimmert, immer noch wartet. Welche Rolle spielt Malfoy nun und auf welcher Seite steht Snape (weiß man natürlich schon, wenn man die Bücher gelesen hat)? Wird Voldemort (oh Verzeihung, den Namen darf man ja nicht nennen!) Hackfleisch aus Malfoy machen, weil Snape das Werk vollendet hat?
Doch wohl das traurigste: das verheizt man schon ein Millionenbudget für die Trickkiste und die Schauspieler und schafft es dann nicht einmal, die doch so rührende (<SPOILER>) Beerdigung Dumbledores zu verfilmen, sondern hört einfach schnöde davor auf und lässt den Zuschauer weiter rätseln, was Harry nun unternehmen wird und wer R.A.B. ist, der den echten Horkrux versteckt hat.</SPOILER>
Der Film ist ein Vorfilm für den kommenden Teil - oder besser gesagt die Teile. Denn "Harry Potter und die Heiligtümer des Todes" soll sogar in 2 Teilen verfilmt werden. Zwei mal abzocken... na danke!
Montag, 1. Juni 2009
Falschinformation am eigenen Leib spüren
Vor ein paar Tagen las ich in der Freien Presse einen (für mich) interessanten Artikel: dort wurde von einem irakischen 16-jährigen Stunden gesprochen, der eine Berechnung und Vereinfachung der Bernoulli-Zahlen entwickelt haben solle, und das in nur 4 Monaten. 300 Jahre sollen Mathematiker und Wissenschaftler sich schon daran die Zähne ausgebissen haben und er schafft es einfach so - das fand ich sehr faszinierend und erzählte es weiter.
Bis mich jemand fragte: "Was sind eigentlich die Bernoulli-Zahlen?". Ich habe dazu keine Antwort gewusst und erstmal danach gegoogled. Dabei fand ich einige der Presseberichte und einen Beitrag des Bildblogs. Mit jeder Zeile wurde mir die Verarschung mehr klar - die Nachricht war eine reine Fehlinformation, entstanden durch die schlechte Recherche der "großen" Nachrichtenagenturen, die alle eine (bereits falsche) Nachricht der AFP kopierten, ohne nachzufragen. Es wurde sogar noch hinzugedichtet, dass bisher noch niemand diese Zahlen vereinfachen konnte, damit es noch erstaunlicher klingt.
Der Student selbst kann nichts dafür - er hat lediglich die Vereinfachung der Zahlen selbst entwickelt und dafür 4 Monate gebraucht. Sein Mathematikprofessor zeigte sich sehr erfreut, dass er das wohl im Alleingang geschafft hat. Der Student hat mit Sicherheit eine große mathematische Begabung und nun, wo die Nachricht einmal um die Welt gegangen ist, hat er auch gleich etwas für seinen Lebenslauf dazugewonnen.
Mir hat das mal wieder gezeigt, dass es wirklich wichtig ist, Nachrichten zu hinterfragen und nicht so aufzunehmen und zu verbreiten, wie man sie aufgefasst hat.
Bis mich jemand fragte: "Was sind eigentlich die Bernoulli-Zahlen?". Ich habe dazu keine Antwort gewusst und erstmal danach gegoogled. Dabei fand ich einige der Presseberichte und einen Beitrag des Bildblogs. Mit jeder Zeile wurde mir die Verarschung mehr klar - die Nachricht war eine reine Fehlinformation, entstanden durch die schlechte Recherche der "großen" Nachrichtenagenturen, die alle eine (bereits falsche) Nachricht der AFP kopierten, ohne nachzufragen. Es wurde sogar noch hinzugedichtet, dass bisher noch niemand diese Zahlen vereinfachen konnte, damit es noch erstaunlicher klingt.
Der Student selbst kann nichts dafür - er hat lediglich die Vereinfachung der Zahlen selbst entwickelt und dafür 4 Monate gebraucht. Sein Mathematikprofessor zeigte sich sehr erfreut, dass er das wohl im Alleingang geschafft hat. Der Student hat mit Sicherheit eine große mathematische Begabung und nun, wo die Nachricht einmal um die Welt gegangen ist, hat er auch gleich etwas für seinen Lebenslauf dazugewonnen.
Mir hat das mal wieder gezeigt, dass es wirklich wichtig ist, Nachrichten zu hinterfragen und nicht so aufzunehmen und zu verbreiten, wie man sie aufgefasst hat.
Montag, 18. Mai 2009
Zusammenhang von Gesetz und Realität?
Was ist geschehen? Habe ich den richtigen am Telefon darum gebeten, mich aus seiner Liste zu streichen (was, wie ich glaube, wohl kaum passiert sein wird)? Haben sich alle wieder verkrochen, weil es in den letzten Tagen ein wenig geregnet hat? Rufen mich weniger Leute an, weil der Mond gerade abnimmt? Wurden die Zusätze zum Leitungswasser geändert? Hat man anderweitig stimulierende Substanzen in die Chemtrails eingebracht (lol)?
Sollte es wirklich damit zusammenhängen, dass vor kurzem Gesetze erlassen worden sind, die Call Center (und deren Agents) daran hindern sollen, ihre Telefonnummer zu verstecken? Das würde nämlich neuerdings bis zu 10.000 € Strafe kosten. Ist der Anruf dann auch noch ohne Einwilligung des Angerufenen, können bis zu 50.000 € Geldbuße veranschlagt werden.
Unter diesen Gesichtspunkten freue ich mich eigentlich schon auf den nächsten Werbeanruf mit unterdrückter Rufnummer, gewappnet mit einem Gegenskript.
Geschrieben von Sebastian Flemig
in Da draußen...
um
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Tags für diesen Artikel: datenschutz, deutschland
Montag, 27. April 2009
Moreganize - Planungshilfe für wirre Studenten (und normale Menschen)
[Trigami-Review]
Jeder von uns hat mal etwas mit mehr als einer Person planen müssen, sei es der nächste Termin für eine Besprechung eines Schulprojekts, die Planung eines Urlaubes oder eine Umfrage, welches Fleisch zum Wochenende auf den Grill kommt. Immer öffnet man irgendeinen Messenger, versucht, alle Leute online abzupassen, stellt ihnen ein paar Fragen und sortiert die Antworten von Hand: nervig!
Also kam ich vor kurzem für eine Urlaubsplanung auf editgrid.com - sieht aus wie Excel, bedient sich sehr ähnlich und alle können gleichzeitig in der gleichen Tabelle herumpfuschen. Die Planung ist gelungen, aber Unmengen von Informationen sammelten sich an, manche schrieben in die falschen Bereiche und manchmal kam man sich auch beim Editieren von ein und derselben Zelle ins Gehege.
Artikel "Moreganize - Planungshilfe für wirre Studenten (und normale Menschen)" weiterlesen
Also kam ich vor kurzem für eine Urlaubsplanung auf editgrid.com - sieht aus wie Excel, bedient sich sehr ähnlich und alle können gleichzeitig in der gleichen Tabelle herumpfuschen. Die Planung ist gelungen, aber Unmengen von Informationen sammelten sich an, manche schrieben in die falschen Bereiche und manchmal kam man sich auch beim Editieren von ein und derselben Zelle ins Gehege.
Artikel "Moreganize - Planungshilfe für wirre Studenten (und normale Menschen)" weiterlesen
Dienstag, 24. März 2009
"Killerspiele", "Gewaltverherrlichung" und anderer Murks
Seit Winnenden (ja, es gibt tatsächlich eine Stadt, die so heißt und die hat nicht nur eine Schule, sondern da ist richtig 'ne Stadt drumrum gebaut - boah!) hört man ja von nichts anderem mehr als Ausräumung der "gewaltverherrlichenden Killerspiele" da und Verbot der ESL Pro Series LAN-Party (sozusagen die Bundesliga der "Killerspiel"-Spieler) dort.
Da fragt man sich: haben die denn einen an der Waffel? Wie kann man sich von den Medien nur so die Meinung bilden lassen? Bisher konnte noch kein einziger sinnvoller Zusammenhang zwischen dem Spielen von Spielen mit Gewalt (und nur das sind sie!) und dem Ausüben von Gewalttaten im echten realen Leben gefunden werden. Fakt ist nur eins: wer reale Gewalt mag, der ist empfänglicher für Spiele mit Gewalt. Doch im Umkehrschluss muss das nicht heißen, dass jeder, der ein Spiel mit Gewalt spielt, auch reale Gewalt mag (analog: jedes Toast ist ein Brot, aber nicht jedes Brot ein Toast). Die Medien vergessen das aber gern, bzw. haben sie es noch nicht mitbekommen.
Auch lustig: jedes mal, wenn von "gewaltverherrlichenden Killerspielen" im Fernsehen oder sonstwo die Rede ist, wird automatisch ein Video von Counter Strike eingeblendet, bzw. das Spiel in einem Atemzug genannt. Warum bezieht man sich auf eins der taktisch anspruchsvollsten, am wenigsten Gewalt verwendenden Spiele? Die Antwort ist einfach: das Spiel wurde schon so oft fälschlicherweise ins Visir genommen, dass die Leute, die noch nie ein Computerspiel auch nur in der Hand hatten, nur dieses eine Spiel kennen und es mit dem Ausbund des Bösen gleichsetzen. Meiner Meinung nach reicht es bereits aus, Spiele zu indizieren, oder sogar, wie im Beispiel von Soldier of Fortune, zu beschlagnahmen. Derartige Spiele, in denen es nur um das Abtrennen von Körperteilen und um Blutorgien geht und der Spielspaß sich einzig und allein aus den Schlachtfesten zusammensetzt, können meiner Meinung nach wirklich ihrer Daseinsberechtigung beraubt werden (was ja auch schon geschieht). Bei dieser Art Spiel kann man schon davon ausgehen, dass sie den Tatbestand der Gewaltverherrlichung erfüllen.
Doch nun sehen wir uns das mal für Counter Strike an: in diesem Spiel lebst du, oder du bist tot. Ein bis zwei Treffer, mehr hält der Charakter, den der Spieler führt, meist nicht aus. Abgetrennte Gliedmaßen oder Bluteffekte sucht man vergebens in der offiziellen, online spielbaren Version. Wo ist die Gewaltverherrlichung oder Gewaltverharmlosung? Es wird Gewalt ausgeübt, keine Frage, schließlich schießt man ja auf virtuelle Menschen. Doch hierin kann ich nicht erkennen, wo dabei grausame oder unmenschliche Verhaltensweisen zutage treten, die die Menschenwürde verletzen. Würde bei einem Kopfschuss dem Gegner selbiger explodieren und eine Blutfontäne in den Himmel schießen, während der Getroffene noch ein wenig herumrennt... ok, dann weg mit dem Schund, wie es z.B. bei Manhunt passiert ist. Doch trifft man in Counter Strike einen Gegner, fällt er zu Boden. Das wars. Keine Sterbeanimationen, keine Knirschgeräusche, nichts. In der deutschen Version verschwindet die Leiche sogar nach kurzer Zeit.
Man kann noch lange und viel über das Thema schreiben, aber ich bin gerade etwas kränklich und werde deshalb hier an dieser Stelle abbrechen. Schreibt mir doch mal, was ihr so von der aktuell wieder entflammten Diskussion um "Killerspiele" haltet.
Da fragt man sich: haben die denn einen an der Waffel? Wie kann man sich von den Medien nur so die Meinung bilden lassen? Bisher konnte noch kein einziger sinnvoller Zusammenhang zwischen dem Spielen von Spielen mit Gewalt (und nur das sind sie!) und dem Ausüben von Gewalttaten im echten realen Leben gefunden werden. Fakt ist nur eins: wer reale Gewalt mag, der ist empfänglicher für Spiele mit Gewalt. Doch im Umkehrschluss muss das nicht heißen, dass jeder, der ein Spiel mit Gewalt spielt, auch reale Gewalt mag (analog: jedes Toast ist ein Brot, aber nicht jedes Brot ein Toast). Die Medien vergessen das aber gern, bzw. haben sie es noch nicht mitbekommen.
Auch lustig: jedes mal, wenn von "gewaltverherrlichenden Killerspielen" im Fernsehen oder sonstwo die Rede ist, wird automatisch ein Video von Counter Strike eingeblendet, bzw. das Spiel in einem Atemzug genannt. Warum bezieht man sich auf eins der taktisch anspruchsvollsten, am wenigsten Gewalt verwendenden Spiele? Die Antwort ist einfach: das Spiel wurde schon so oft fälschlicherweise ins Visir genommen, dass die Leute, die noch nie ein Computerspiel auch nur in der Hand hatten, nur dieses eine Spiel kennen und es mit dem Ausbund des Bösen gleichsetzen. Meiner Meinung nach reicht es bereits aus, Spiele zu indizieren, oder sogar, wie im Beispiel von Soldier of Fortune, zu beschlagnahmen. Derartige Spiele, in denen es nur um das Abtrennen von Körperteilen und um Blutorgien geht und der Spielspaß sich einzig und allein aus den Schlachtfesten zusammensetzt, können meiner Meinung nach wirklich ihrer Daseinsberechtigung beraubt werden (was ja auch schon geschieht). Bei dieser Art Spiel kann man schon davon ausgehen, dass sie den Tatbestand der Gewaltverherrlichung erfüllen.
Doch nun sehen wir uns das mal für Counter Strike an: in diesem Spiel lebst du, oder du bist tot. Ein bis zwei Treffer, mehr hält der Charakter, den der Spieler führt, meist nicht aus. Abgetrennte Gliedmaßen oder Bluteffekte sucht man vergebens in der offiziellen, online spielbaren Version. Wo ist die Gewaltverherrlichung oder Gewaltverharmlosung? Es wird Gewalt ausgeübt, keine Frage, schließlich schießt man ja auf virtuelle Menschen. Doch hierin kann ich nicht erkennen, wo dabei grausame oder unmenschliche Verhaltensweisen zutage treten, die die Menschenwürde verletzen. Würde bei einem Kopfschuss dem Gegner selbiger explodieren und eine Blutfontäne in den Himmel schießen, während der Getroffene noch ein wenig herumrennt... ok, dann weg mit dem Schund, wie es z.B. bei Manhunt passiert ist. Doch trifft man in Counter Strike einen Gegner, fällt er zu Boden. Das wars. Keine Sterbeanimationen, keine Knirschgeräusche, nichts. In der deutschen Version verschwindet die Leiche sogar nach kurzer Zeit.
Man kann noch lange und viel über das Thema schreiben, aber ich bin gerade etwas kränklich und werde deshalb hier an dieser Stelle abbrechen. Schreibt mir doch mal, was ihr so von der aktuell wieder entflammten Diskussion um "Killerspiele" haltet.
Geschrieben von Sebastian Flemig
in Wortwörtliches
um
12:03
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Samstag, 21. März 2009
Eine Karikatur zur Bankenenteignung
Wie jeden Tag schlug ich auch heute die Freie Presse auf, um mir die Karikatur des Tages, gezeichnet von Jürgen Tomicek, anzusehen und wenn es nicht so traurig wäre, könnte man losprusten vor lachen.
Heute sieht man auf der Karikatur, die die Bildunterschrift "Stimme aus dem Jenseits" trägt, eine Angela Merkel, die ein paar große Dokumente mit sich herumträgt. Die Aufschrift: "Bankenenteignungsgesetz". Ihrem Gesichtsausdruck zu entnehmen ist, dass sie sich ertappt fühlt, Angstschweiß spritzt um ihren Kopf herum davon.
Doch was ist los? Die Sprechblase "aus dem Off" gibt Aufschluss: "Den Sozialismus in seinem Lauf hält weder Ochs noch Esel auf!". Wer dieses Zitat mal prägte, darüber wird diskutiert, doch die meisten sagen, es war ein Ausspruch Erich Honeckers (was nicht bedeuten muss, dass die Mehrheit Recht hat).
In anderen Ländern muss es doch eigentlich mit Empörung aufgenommen werden, dass ein sozialistisches Element - die Enteignung - erstmals wieder Einzug in deutsches Recht hält. Zwar (geplanter Weise) nicht auf Dauer, doch das hat man "früher" auch immer gesagt.
Die Karikatur lässt sich übrigens auf Tomiceks Homepage einsehen. Dort einfach auf "20.03. Banken-Enteignungsgesetz" klicken
.
Heute sieht man auf der Karikatur, die die Bildunterschrift "Stimme aus dem Jenseits" trägt, eine Angela Merkel, die ein paar große Dokumente mit sich herumträgt. Die Aufschrift: "Bankenenteignungsgesetz". Ihrem Gesichtsausdruck zu entnehmen ist, dass sie sich ertappt fühlt, Angstschweiß spritzt um ihren Kopf herum davon.
Doch was ist los? Die Sprechblase "aus dem Off" gibt Aufschluss: "Den Sozialismus in seinem Lauf hält weder Ochs noch Esel auf!". Wer dieses Zitat mal prägte, darüber wird diskutiert, doch die meisten sagen, es war ein Ausspruch Erich Honeckers (was nicht bedeuten muss, dass die Mehrheit Recht hat).
In anderen Ländern muss es doch eigentlich mit Empörung aufgenommen werden, dass ein sozialistisches Element - die Enteignung - erstmals wieder Einzug in deutsches Recht hält. Zwar (geplanter Weise) nicht auf Dauer, doch das hat man "früher" auch immer gesagt.
Die Karikatur lässt sich übrigens auf Tomiceks Homepage einsehen. Dort einfach auf "20.03. Banken-Enteignungsgesetz" klicken
Geschrieben von Sebastian Flemig
in Da draußen...
um
13:02
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Montag, 16. März 2009
Die LED Lenser H7R - mein Kopflampenlichtschwert
[Trigami-Review]
Als ich vor ein paar Tagen Post von UPS bekam, war nicht nur die iTunes-Karte im Gepäck, sondern auch ein größeres Paket von Zweibrüder Optoelectronics. Das war wie Weihnachten. Die Paketteile flogen nur so durch die Luft, als ich mir den Zugang zum Inhalt des Pakets bahnte.
Beworben hatte ich mich für den Test der LED Taschenlampen, indem ich von meinen nächtlichen Joggingrunden im Wald erzählte. Ich bekam genau das Richtige für meine Einsatzzwecke: die LED Lenser H7R. Vorher war ich kurzzeitig mit einer Funzel von Black&Decker herumgerannt, später dann aber auf die beleuchtete Stadt ausgewichen, weil man einfach zu schnell mal eine Wurzel in dem Rieböllicht übersah.
Dies ändert sich nun schlagartig mit der H7R. Zuerst wusste ich nicht direkt, was ich davon halten soll: eine Kopflampe, mit nur einer einzigen LED? Wie konnte sowas denn hell sein? Sogar die LIDL Kopflampe hatte doch schon 3 LEDs!
Nun, ich wurde eines besseren belehrt, als ich unvorsichtigerweise mal in den Lichtstrahl geguckt habe. Auf der Lampe ist ein kleines gelbes Symbol aufgebracht, das sie vollkommen zu Recht trägt: das Warnungssymbol vor optischer Strahlung. Ich hatte noch nie eine derart helle Lampe in den Händen. Mit einer Lichtleistung von 140 Lumen stellt sie aber sogar meine alte Walter Xenon Tactical Taschenlampe (60 Lumen), die 2 Highpower-Batterien (CR123) fraß, in den Schatten - im wahrsten Sinn des Wortes. Artikel "Die LED Lenser H7R - mein Kopflampenlichtschwert" weiterlesen
Beworben hatte ich mich für den Test der LED Taschenlampen, indem ich von meinen nächtlichen Joggingrunden im Wald erzählte. Ich bekam genau das Richtige für meine Einsatzzwecke: die LED Lenser H7R. Vorher war ich kurzzeitig mit einer Funzel von Black&Decker herumgerannt, später dann aber auf die beleuchtete Stadt ausgewichen, weil man einfach zu schnell mal eine Wurzel in dem Rieböllicht übersah.
Dies ändert sich nun schlagartig mit der H7R. Zuerst wusste ich nicht direkt, was ich davon halten soll: eine Kopflampe, mit nur einer einzigen LED? Wie konnte sowas denn hell sein? Sogar die LIDL Kopflampe hatte doch schon 3 LEDs!
Nun, ich wurde eines besseren belehrt, als ich unvorsichtigerweise mal in den Lichtstrahl geguckt habe. Auf der Lampe ist ein kleines gelbes Symbol aufgebracht, das sie vollkommen zu Recht trägt: das Warnungssymbol vor optischer Strahlung. Ich hatte noch nie eine derart helle Lampe in den Händen. Mit einer Lichtleistung von 140 Lumen stellt sie aber sogar meine alte Walter Xenon Tactical Taschenlampe (60 Lumen), die 2 Highpower-Batterien (CR123) fraß, in den Schatten - im wahrsten Sinn des Wortes. Artikel "Die LED Lenser H7R - mein Kopflampenlichtschwert" weiterlesen
Donnerstag, 12. März 2009
VPN für doch nicht nicht nicht gewerbliche Nutzung?
Doch wie immer, wenn ich mir etwas neues anschaue, finde ich natürlich wieder Rechtschreibfehler. Ich kann nicht anders, als die Texte, die ich so präsentiert bekomme, komplett zu lesen und nach Schreibfehlern Ausschau zu halten. OK, bei Sachen wie der EULA oder ähnlichem passe ich dann doch.
An Hamachi war aber auch der Installationsassistent interessant. Dieser schien von den Programmierern von Hamachi selbst geschrieben worden zu sein - inklusive Text. Und siehe da, zum Vorschein kam dieses Fenster, das ihr auf der linken Seite seht.
[ironie]
Nun meine Frage: darf ich das Programm überhaupt (länger als 30 Tage) nutzen, ohne zu zahlen?[/ironie]
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