
Vor kurzem habe ich mich ja geäußert, dass ich überlege, mir einen
Internettarif fürs Handy zuzulegen. Doch schnell kam ich dahinter, dass mein Handy, ein sehr unbekanntes E-TEN Glofiish X800, zwar bisher für Terminplanung und ein paar Spiele ausgereicht hat, doch schon beim Öffnen einer mittelgroßen Webseite wie winfuture.de alle Viere von sich streckte. Über das geniale und mir bis vor 2 Wochen noch unbekannte Programm
oMarket für Windows Mobile fand ich dann zwar noch die eine oder andere interessante Applikation für mein altes Handy, doch ärgerte es mich, hinter den heutigen Möglichkeiten so weit zurückzubleiben.
Zum neuen Vertrag mit Internetflat musste also auch ein passendes Handy her. Doch welches? Und mit welcher Subvention? Gerade beim Abschließen von Handyverträgen ist es häufig möglich, dass man eines subventioniert bekommt und man nur noch geringe (oder keine) einmalige Ausgaben für das Handy, dafür dann aber eine monatliche Grundgebühr hat. Doch alle vorgefertigten Angebote die ich so fand, machten unterm Strich ein Handy um 300 € teurer. Klar, da sind noch die Vertragsleistungen drin - aber es gibt einige Beispiele von Handys, die mit dem Vertrag sogar günstiger werden als im Laden, allen voran natürlich das aktuelle Beispiel des
Base Lutea (basierend auf dem ZTE Blade), welches abzüglich der Vertragskosten dann nur noch 96 € kostet.
Leider waren meine Ansprüche für das
Base Lutea zu hoch, denn ich wollte eine neuere Version des Android Betriebssystems (2.2 statt die Version 2.1, die auf dem Lutea läuft). Diese kleine Änderung der Versionsnummer bringt enorme Leistungszuwächse. Zudem sollte die Bildschirmanzeige so schön wie möglich sein - lange suchte ich deshalb nach Geräten mit AMOLED-Displays. Doch die ganzen
Lieferschwierigkeiten und das Problem mit
ausgefranster kleiner Schrift, hielten mich davon ab. Auch wenn das Bild heller und brillianter aussehen soll.
Weiter im Text. Ich schaute mir neben Android-Handys auch ein paar mit Windows Phone 7 an. Doch die
Tiles-Oberfläche überzeugte mich nicht. Ich will mein Handy einschalten und sofort meine anstehenden Termine sehen können, ohne großartig irgendwo rumzudrücken.
Nun Weihnachten war vorbei und das Ersparte kräftig aufgestockt. Ich kam also von meinem Wusch nach einem günstigen Handy mit günstiger Ausstattung ab und richtete mein Augenmerk auf eins, das - so sehr ich den Preis auch eigentlich noch zu hoch finde - mir mindestens zwei Jahre treue Dienste leisten wird. Ich landete somit, trotz meiner anders lautenden Ankündigung im
letzten Post, beim HTC Desire Z für um die 450 €. Das ist natürlich kein Pappenstiel - schließlich wäre das
Base Lutea da
wesentlich billiger gewesen. Doch der Vertrag fehlte ja noch und der sollte die Einmalkosten möglichst stark drücken. Lange Zeit schaute ich mir den T-Mobile Call & Surf S Friends an, mit 100 Minuten in alle Netze, 200 MB Flat, einer Weekendflat und lustigerweise
dank 605 € einmaliger Auszahlung komplett kostenlos. Doch ich wollte keinen Vertrag, der normalerweise 25 € im Monat kostet und mir dann nicht einmal ein paar SMS mit ins Körbchen wirft. Ich landete dann schlussendlich beim
O2 IP100 mit 100 Freiminuten und 100 Frei-SMS in alle Netze, 300 MB Internetflat und 200,16 € einmaliger Auszahlung, bei einer monatlichen Grundgebühr von 20 €. Die Auszahlung nahm ich mit in die Handybezahlung rein und zahlte dann für das HTC Desire Z nur noch rund 249 € und von nun an 20 € pro Monat für genau die Leistungen, die ich auch wirklich wollte. Zudem sind das 100 MB Internet-Datenvolumen mehr als die anderen Anbieter alle dazugeben - sprich 50% mehr!
Ich werde in naher Zukunft mal drauf eingehen, was ich mittlerweile so auf meinem neuen Desire Z installiert habe, wie mir die Tastatur und das Handy generell so gefallen und was ich nun damit alles machen kann und werde. Ich melde mich

.
Kommentare