Ich wurde heute von einem Freund für das Browsergame Shakes & Fidget angeworben. Nachdem ich mir immer geschworen habe, niemals World of Warcraft anzufangen (weil ich dann nur noch spielen und alles andere vernachlässigen würde), habe ich mich zumindest zu diesem Browsergame hinreißen lassen. Und zum Glück ist das "SF-Game" schon ein wenig anders als World of Warcraft, obwohl die Optik der Charaktere und Örtlichkeiten einen immer ein wenig daran erinnert. Shakes & Fidget, das sind zwei Charaktere, die die gesamte Welt der Fantasyspiele aufs Korn nehmen sollen. Und genauso ist auch das Spiel aufgebaut. Die Texte sind sinnlos, aber witzig, die Zeichnungen detailverliebt und teils urkomisch.
Aber natürlich zählt auch der Spaßfaktor, sich mit anderen Spielern zu messen. Die Ergebnisse basieren auf den eigenen Fähigkeiten und werden "ausgewürfelt", ein wenig Glück ist also schon dabei, ob man gerade trifft, einen kritischen Schlag hat oder böse erwischt wird.
Das Spiel ist dazu gedacht, nebenher zu laufen. Man arbeitet nebenbei, spielt etwas anderes nebenbei, schreibt Mails, egal. Man gibt Aktionen in Auftrag und diese dauern eine Zeit, in der man nichts anderes machen kann - man ist ja gerade in irgendeinem finsteren Wald unterwegs und jagt Killerkaninchen mit blutstarrenden Krummsäbeln. Die Seitenhiebe auf das Fantasygenre sind unübersehbar, auch für denjenigen, der damit sonst nichts am Hut hat. So kämpft man z.B. auch mal gegen einen Problembär. Das schöne am Shakes & Fidget Onlinespiel ist, dass man es überall spielen kann (man braucht Flash) und es ist kostenlos. Zumindest solange man nicht schneller vorankommen will. Jeden Tag kann man 100 Minuten in Abenteuern verbringen, 6 Gegenstände beim Zauber- und beim Waffenhändler kaufen. Will man mehr, kann man für 1 Pilz z.B. 15 Minuten mehr Abenteuerlust kaufen, oder ein neues Händlerinventar. Jede Woche gibts 1 Pilz geschenkt als Treuebonus, nahezu täglich findet man auch mal einen Pilz bei Abenteuern, doch die Hauptquelle für Pilze ist der Pilzdealer. Da kann man Pilze kaufen und das Spiel und den eigenen Werdegang beschleunigen. Muss man aber nicht: jeden Tag um Mitternacht hat jeder Händler ein neues Inventar und man wieder 100 Minuten Abenteuerlust - kostenlos.
Da es irgendwie in aller Munde ist, bin ich immer heißer drauf, mal wieder Poker zu spielen. Ständig kommt Pokerwerbung im Fernsehen, sogar im Radio wird man auf Turniere in der Umgebung aufmerksam gemacht.
Leider ist der Freund, der normalerweise den Pokerkoffer hatte, nun weggezogen, doch mittlerweile habe ich auch einen (der zwar nicht ganz so schön ist, aber es reicht). Nur Plastikkarten müsste ich mir irgendwann mal dazukaufen - Karten die man nahezu unendlich oft nutzen und zur Not mal waschen kann - daran kann man sich echt gewöhnen (im Gegensatz zu ausgefransten Kartenrändern und Ekelkartenpatina).
Beim Stöbern nach Infos übers Pokern, Tipps und Tricks bin ich auf pokerworld24 gestoßen. Unter "Pokerräume" gibt es eine Auflistung zahlreicher Pokerwebseiten und Bewertungen dazu (mit Screenshot). Limits, Tourniere, Mindesteinzahlung, alles übersichtlich tabellarisch dargestellt. Beim Stöbern durch die verschiedenen Räume wurde mir erst die Entwicklung der Pokersoftwares in den letzten Jahren ersichtlich. Grafisch machen viele schon echt was her, besonders bWin Poker. Ich hatte bisher immer angenommen, dass man einfach von oben eine draufsicht auf einen durchgängig giftgrünen Tisch sieht, auf dem pixelige Karten liegen. So wars zumindest damals, als ich mal Pokerprogramme probiert habe. Dass man das aber so weit aufziehen kann - nicht schlecht!
Für Einsteiger werden natürlich auch die Regeln der verschiedenen Pokervarianten, z.B. vom sehr häufig gespielten Texas Hold em erklärt: was ein Check ist, was ein Fold ist, wie man Einsätze macht etc. Auch toll: es werden auch Pokervarianten erklärt, von denen ich noch nie gehört habe - da wäre es glatt auch mal lustig, Roll Your Own, Crazy Pineapple oder Double Suck zu spielen. Sehr eigenartige Sachen, aber sicherlich witzig .
Ach und da meine Freunde häufig nicht wissen, wie man beim Pokern richtig mischt: ich habe es von einem Youtube-Video gelernt. Ob das nun natürlich die Art ist, Karten zu mischen, weiß ich nicht, aber im Gegensatz zu meinen Freunden sieht man, wenn ich mische, nicht ständig die untersten Karten. Dafür braucht es ein klein wenig Training mit den Fingern, aber schwer ist das nicht. Das ist das Video, das ich meine:
Gerade eben wunderte ich mich: ein Fenster schob sich unten rechts in den Vordergrund. Ein typisches Fenster des MSN Messengers - ach sorry - des Windows Live Messengers (ja, den benutze ich). Es kam jedoch nicht direkt von dem, sondern von einer Zusatzapplikation, die ich dafür verwende, namens Messenger Plus!.
187 Preise gab es noch und das Spielfeld ist überschaubare 703 x 768 Pixel groß. Gewinnen kann man, indem man ein Pixel anklickt. Es wird dann ermittelt, ob man etwas gewonnen hat. Das sind nur 539904 Pixel, dachte ich mir (nach der Verwendung von calc) und bei 187 Preisen ist das eine grobe Wahrscheinlichkeit von 1 : 3000, etwas zu gewinnen.
Ich klickte mich also wild durchs ganze Spielfeld, denn - wie man weiß - wäre sequentielles abpixeln nicht nur nervenraubend, sondern genauso (in-)effektiv wie zufälliges Herauspicken von Pixeln (abgesehen davon, dass ich zufällig ein Pixel hätte doppelt anklicken können, doch die Nervenersparnis wiegt das wieder auf).
Nach etwa 100 Klicks war es dann soweit: gewonnen! Ein Formular bat mich um Angaben, welche Filmhelden ich so mag (z.B. Harry Potter, Star Wars Figuren, amerikanische oder europäische Comichelden, Horrorfiguren etc.), noch die Adresse (wenn man schon dem Riese Messenger Plus! nicht mehr trauen kann, wem dann?) und fertig.
Ich bin gespannt, was ich zugeschickt bekomme und werde auf jeden Fall hier berichten. Die Preise können von 15 bis 1500$ wert sein. Normalerweise habe ich keinen Nerv für solche Online Spiele, aber wenn hier wirklich etwas ankommen sollte, wäre das nett .
Jeder, der mit seinen Freunden schon einmal Poker gespielt hat, kennt die gedanklichen Wirrungen, denen man dabei begegnet: "Soll ich jetzt wirklich 2000$ als Bluff setzen oder geht da einer mit?", "Fold, Call, Raise? Und überhaupt diese vielen Zahlen...", "Was hat der, was ich nicht habe?".
Nun, diese Fragen sollen beantwortet werden, und zwar nicht nur derart oberflächliche, wie sie mir als Pokeranfänger in den Sinn kommen, sondern auch Fragen zu Psychologie und Strategien zu den verschiedenen Spielarten. Nicht nur Anfänger erhalten Pokerstrategie Tipps, sondern auch weit fortgeschrittene Spieler werden ihre Freude an den Artikeln haben.
Auch toll: die "Frage des Tages". Hier gilt es eine Multiple Choice Frage zu einer bestimmten Pokersituation zu beantworten. Hat man seine Antwort abgegeben, darf man die Lösung des Experten sehen und was die anderen vor einem getippt haben. Auch interessant: nicht immer teilen die Spieler die Meinung des Experten. Da kann noch was dazugelernt werden .
Man spürt, dass Pokerzeit.com sich wirklich viel Mühe gibt, um Besuchern einen Einstieg in die Pokerwelt zu geben. Woher soll man z.B. wissen in welchem Onlinecasino man sich am wohlsten fühlen wird? Dafür gibt es eine Liste mit Pokeranbietern, auch explizit für Texas Hold em, in der man die Punktwertungen der einzelnen Anbieter ablesen kann. Wer will, kann sich auch eine Rezension zu den einzelnen Anbietern ansehen. In diesen findet man dann einen detaillierten Bewertungstext, Punktwertungen in zahlreichen Kategorien und Sonderangebote, z.B. Einzahlungsboni.
An jeder Ecke gibt es mehr zu entdecken: z.B: Pokertools wie einen Tischfinder, den berühmtberüchtigten Poker Odds Calculator, der einem sagt, wie wahrscheinlich man gewinnt und und und.
Es lohnt sich, mal einen Blick zu werfen! Auch auf den Tweet.
Sebastian Flemig ist Informatikstudent an der FH Mittweida im 8. Semester und lebt in Chemnitz. Er liebt es, sich mit kuriosen Umständen des Alltags ausein-anderzusetzen, setzt sich für die korrekte deutsche Sprache ein, geht gern mal Billard spielen und ist ein ruhiger Zeitgenosse. Er kocht für sein Leben gern, steht auf Chili und schreibt hier regelmäßig seine Gedanken zu den Verfehlungen der Gesellschaft und (Un-)Alltäglichem nieder.
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