Am Wochenende war ich wiedermal auf einer LAN-Party, der GameON! v4. Die LAN-Party war ganz beschaulich, 80 Leute hätten kommen können, leider spielte das Wetter nicht ganz mit und durch den dichten Schneefall sind manche Besucher, die sich kurz vorher in einem regelrechten Ansturm noch registriert hatten, gar nicht erst in ihr Auto gestiegen.
Trotzdem waren immerhin 48 Leute anwesend (+ etwa 10 Organisatoren), da ging schon was. Gespielt wurden hauptsächlich Call of Duty 4, Counter Strike 1.6, Blobby Volley, Trackmania Nations Forever und am Beamer GRID. Wer am Beamer spielte, konnte zudem auf ein Logitech G25 zurückgreifen und mit originalgetreuer Rückmeldung von der virtuellen Rennstrecke millimetergenau um die Kurven heizen. Zumindest, wenn man es konnte, denn wer hätte gedacht, dass sich ein Rennwagen derart schwierig auf der Straße halten lässt. Erstaunlich: hier muss man sogar mal bremsen!
Preise gab es auch wieder genügend. Produkte im Gegenwert von über 700 € wurden an die 1. - 3. Plätze verteilt. Darunter einige optische Mäuse wie z.B. die Logitech MX518, ein paar Microsoftmäuse, eine Zotac nVidia 9400GT, 20€-Gutscheine für Notebook.de und einiges mehr.
Als Mitorganisator der LAN war ich hauptsächlich für das (pflegebedürftige) LAN-System zuständig, dass hier und da noch ein Fehlerchen produzierte oder keine Editierfunktionen für Überschriften und soetwas anbot. Das musste dann von Hand nachgeändert werden. Beim Aufbau kümmerte ich mich hauptsächlich um das Verlegen von Stromkabeln und Dreierverteilern. Gegen Mitte der LAN machte ich Sandwiches und kochte Kaffee, wann immer die Kanne leer aussah. Von daher eigentlich eine ziemlich entspannte LAN-Party - schon wegen des großen Organisatorenteams.
Die nächste LAN-Party wird dann im Frühling vom 12.-14.03.2010 in Chemnitz stattfinden: die damn small lan 3.
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Die LAN vom Wochenende: GameON v4
Donnerstag, 19. Februar 2009
Der erste "echte" Fitnesstag
Während letzte Woche lediglich eine mündliche Vorstellung des S-P-A-S Fitnesscenters erfolgte, ging es am Dienstag, 12.30 Uhr richtig los.
Nach erfolgter Anmeldung an der Information und kurzem Abstecher in die Umkleide ging es zu unseren Trainern Kai und Anne. Ich sage "unsere", da noch ein Freund mit dabei war. Wir verfolgen ziemlich unterschiedliche Ziele: er will etwas von den Rippen verlieren, ich will Kondition für den Alltag. Trotzdem sind unsere Trainingspläne sich sehr ähnlich: man will uns erstmal einleveln (ungefähr 6 Wochen lang).
Zu allererst gings zum "Rudern" an einer etwas altertümlichen, aber sehr haltbar wirkenden Rudermaschine. Ausgerechnet hier ging der Vorteil des S-P-A-S, der Datenstick mit unseren Trainingsplänen, nicht anzuwenden. Aber egal, das Gerät ist denkbar einfach und unser Trainingsplan hart mit uns: 15 Minuten Rudern bei einer Zielvorgabe von 45 Schlägen pro Minute zur Erwärmung. Im Durchschnitt haben wir beide gerade mal 30 Schläge pro Minute geschafft - mit Ach und Krach. Ein paar Schweißperlen wären in Ordnung, meinte man. Dass mir aber Sturzbäche die Brust herunterrinnen, davon hatte keiner was gesagt. Und so schwammen wir von Übung zu Übung, mit teils recht abenteuerlichen Namen wie z.B. "Chest Press" (Brustpresse).
Wir wurden auch mehrfach angehalten, uns ordentlich mit Trinkbarem zu versorgen. Und trotz der Warnung der Trainerin Chrissi zum Einführungsgespräch fand ich die Säfte nicht mal so übersüß. Vor allem Sauerkirsche hat es mir sehr angetan. Auch scheint man nicht nur auf Süßstoffe zu setzen, denn das Zeug schmeckt richtig lecker. Das hat man auch meinem Kumpel angesehen, der während des ganzen Aufenthalts 1,5 Liter wegschlürfte. Wasser kam natürlich auch mal in die Flasche.
Gegen 15 Uhr trafen wir dann noch die zwei weiteren Freunde, die gemeinsam mit uns angefangen haben. Nach kurzer Entspannung bei einer noch recht lahmen Runde Tischtennis powerten wir uns bei einer Stunde Badminton nochmal richtig aus. Dann war aber auch wirklich Sense. Kein Muskel konnte benannt werden, der nicht in irgendeiner Form protestierte.
Am nächsten Tag blieb das böse Erwachen aber zum Glück aus. Ein Ziepen hier, ein Ziehen dort, die Schultern scheinen höher zu sitzen als sonst, aber von wirklichem Muskelkater oder gar Schmerzen kann man nicht sprechen. Deshalb gehts heute gegen 16 Uhr auch wieder ins Fitnessstudio. Wenn man warm ist, wird man die kleinen Wehwehchen nicht so sehr spüren. Ich freu mich drauf!
Nach erfolgter Anmeldung an der Information und kurzem Abstecher in die Umkleide ging es zu unseren Trainern Kai und Anne. Ich sage "unsere", da noch ein Freund mit dabei war. Wir verfolgen ziemlich unterschiedliche Ziele: er will etwas von den Rippen verlieren, ich will Kondition für den Alltag. Trotzdem sind unsere Trainingspläne sich sehr ähnlich: man will uns erstmal einleveln (ungefähr 6 Wochen lang).
Zu allererst gings zum "Rudern" an einer etwas altertümlichen, aber sehr haltbar wirkenden Rudermaschine. Ausgerechnet hier ging der Vorteil des S-P-A-S, der Datenstick mit unseren Trainingsplänen, nicht anzuwenden. Aber egal, das Gerät ist denkbar einfach und unser Trainingsplan hart mit uns: 15 Minuten Rudern bei einer Zielvorgabe von 45 Schlägen pro Minute zur Erwärmung. Im Durchschnitt haben wir beide gerade mal 30 Schläge pro Minute geschafft - mit Ach und Krach. Ein paar Schweißperlen wären in Ordnung, meinte man. Dass mir aber Sturzbäche die Brust herunterrinnen, davon hatte keiner was gesagt. Und so schwammen wir von Übung zu Übung, mit teils recht abenteuerlichen Namen wie z.B. "Chest Press" (Brustpresse).
Wir wurden auch mehrfach angehalten, uns ordentlich mit Trinkbarem zu versorgen. Und trotz der Warnung der Trainerin Chrissi zum Einführungsgespräch fand ich die Säfte nicht mal so übersüß. Vor allem Sauerkirsche hat es mir sehr angetan. Auch scheint man nicht nur auf Süßstoffe zu setzen, denn das Zeug schmeckt richtig lecker. Das hat man auch meinem Kumpel angesehen, der während des ganzen Aufenthalts 1,5 Liter wegschlürfte. Wasser kam natürlich auch mal in die Flasche.
Gegen 15 Uhr trafen wir dann noch die zwei weiteren Freunde, die gemeinsam mit uns angefangen haben. Nach kurzer Entspannung bei einer noch recht lahmen Runde Tischtennis powerten wir uns bei einer Stunde Badminton nochmal richtig aus. Dann war aber auch wirklich Sense. Kein Muskel konnte benannt werden, der nicht in irgendeiner Form protestierte.
Am nächsten Tag blieb das böse Erwachen aber zum Glück aus. Ein Ziepen hier, ein Ziehen dort, die Schultern scheinen höher zu sitzen als sonst, aber von wirklichem Muskelkater oder gar Schmerzen kann man nicht sprechen. Deshalb gehts heute gegen 16 Uhr auch wieder ins Fitnessstudio. Wenn man warm ist, wird man die kleinen Wehwehchen nicht so sehr spüren. Ich freu mich drauf!
Donnerstag, 12. Februar 2009
Die erste Zusammenkunft mit einem Fitnessstudio
Lässt man die extrem wenigen Male außer Acht, bei denen man mit der Schulklasse (6. oder 7. Klasse?) in einem Fitnesscenter war, um mal in die Materie hineinzuschnuppern, ein paar (leichte) Geräte zu testen oder Bowling zu spielen, dann war ich noch nie in einem Fitnessstudio.
Am Dienstag fand nun meine erste wirkliche Begegnung mit einem solchen Ort statt. Zwar gab es noch kein Training, sondern erstmal nur eine Rundführung durch eine Trainerin sowie Klärung der monetären und Vertragsfragen, trotzdem habe ich jetzt schon ein bisschen Ehrfurcht vorm nächsten Termin, dem 17.02. (Dienstag), 12.30 Uhr. Doch ich greife vor.
Erstmal ging es doch nicht wie geplant zu Paramount Fitness, sondern zum S-P-A-S, dem Sportcenter am Stadtpark. Als die Trainerin uns (4 Informatiker) durch das Gebäude führte, wurden einem erstmal die Ausmaße eines solchen Centers bewusst. 7 Tennisplätze, 3 Tischtennisplatten, 4 Bowlingbahnen, 1 Langhantelraum, 1 Großgeräteraum, ungezählte Nebenräume mit sonderlichsten Geräten, Schwimmbad, 5 Squashplätze, 3 Ricochetplätze (Squash mit Decke), 5 Badmintonfelder... (Angaben wie immer ohne Gewähr
) gigantisch.
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Am Dienstag fand nun meine erste wirkliche Begegnung mit einem solchen Ort statt. Zwar gab es noch kein Training, sondern erstmal nur eine Rundführung durch eine Trainerin sowie Klärung der monetären und Vertragsfragen, trotzdem habe ich jetzt schon ein bisschen Ehrfurcht vorm nächsten Termin, dem 17.02. (Dienstag), 12.30 Uhr. Doch ich greife vor.
Erstmal ging es doch nicht wie geplant zu Paramount Fitness, sondern zum S-P-A-S, dem Sportcenter am Stadtpark. Als die Trainerin uns (4 Informatiker) durch das Gebäude führte, wurden einem erstmal die Ausmaße eines solchen Centers bewusst. 7 Tennisplätze, 3 Tischtennisplatten, 4 Bowlingbahnen, 1 Langhantelraum, 1 Großgeräteraum, ungezählte Nebenräume mit sonderlichsten Geräten, Schwimmbad, 5 Squashplätze, 3 Ricochetplätze (Squash mit Decke), 5 Badmintonfelder... (Angaben wie immer ohne Gewähr
Donnerstag, 5. Februar 2009
Nächste Woche gehts los
© staumichel / PIXELIO
Ein wenig Bammel habe ich trotzdem vor dem Besuch, schließlich sollten die Trainer einen auch richtig einschätzen und einem einen korrekten Trainingsplan geben. Noch dazu das Problem, dass ich leichten Bluthochdruck habe (und dagegen Ausdauersport machen soll). Ich hoffe, dass die Trainer die nötige Kompetenz haben und es langsam angehen lassen.
Wie es mir dort so ergeht, ob es mir gefällt und was ich so (durch-)gemacht habe, das werde ich hier immer mal zum Besten geben. Ach und bevor ich es vergesse: es geht ins Paramount Fitness in Chemnitz. Nicht gerade ein günstiger Laden: 59 € soll der Monat pro Person kosten, da wir uns nicht für ein ganzes Jahr verpflichten möchten. Vielleicht lässt sich ja noch der eine oder andere Euro runterhandeln. Wir werden sehen.
Sonntag, 25. Januar 2009
Handball-WM: "Schlimmer als blind sein, ist nicht sehen wollen."
Eigentlich gibt es mit diesem Post 2 Nova (das ist die Mehrzahl von Novum) in meinem Blog. Erstens habe ich soeben in der Überschrift Wladimir I. Lenin zitiert, was ich nicht für möglich gehalten hätte, dass ich das mal werde. Zweitens hatte ich mir eigentlich vorgenommen, nichts über die derzeit laufende Handball-WM zu bloggen, da ich keinen Sportblog betreibe. Da es aber hier um meine Meinung geht, werde ich das einmal brechen.
Die, die das Spiel gesehen haben, haben sicher bis zum Endergebnis von 25:24 (12:12) an diesem höchstspannenden Spiel mitgefiebert. Spieldetails erspar ich euch, aber gegen diese slowakischen Schiedsrichter muss ich wettern. Was war denn das für eine Endscheiße? Entschuldigt den Ausdruck (oder auch nicht), aber die Leistung, die das Schiedsrichtergespann hier gezeigt hat, war ja phänomenal daneben. Abgesehen von einigen falsch gepfiffenen Fouls (die Bevorzugung Norwegens war nicht zu übersehen), die halt passieren können, wenn (gerade im Handball) geschickt unfair gespielt wird, aber wie kann man 10 Sekunden vor Schluss, als Deutschland die Möglichkeit zum Ausgleich auf 25:25 hat, Norwegen nur 4 von 6 Spielern draußen hat (Deutschland 5 von 6), Deutschland in Ballbesitz kommt und aus der eigenen Hälfte einen Abwurf(/Einwurf?) machen muss, die Uhr wegen 3 - auch noch falsch gesehenen - Korrekturen, nicht anhalten?
Norwegen hat in meinen Augen absolut unverdient gewonnen. Das echte Spielergebnis wäre eindeutig 25:25 gewesen. Ich kann Hainer Brandt, den Handballtrainer der Deutschen Auswahl, der sonst die Ruhe in Person ist, absolut verstehen, dass er mit erhobener Faust auf einen Schiedsrichter zugegangen ist und ihm damit gedroht hat. Wäre ich Hainer gewesen - und ich bin ein absolut friedliebender, konfrontationsscheuer Mensch - hätte man die Umrisse meiner Fingerknöchel in monatelange Rekonstruktionsarbeit aus dem Gesicht des Schiedsrichters herausschneiden müssen. Allerdings bin ich froh, dass er sich nicht der Versuchung hingegeben hat - schließlich haben wir noch eine Chance: übermorgen ein Gewinn gegen den amtierenden Europameister Dänemark, und wir sind höchstwahrscheinlich weiter.
Sonntag, 5. Oktober 2008
Bewegung, Bewegung, Bewegung!
Ah... heute fand der Befreiungsschlag von der täglichen Faulenzerei statt. Angespornt durch eine Mail eines Freundes, im Winter doch mal ein Fitnessstudio zu besuchen, entschied ich mich gegen 19 Uhr, bei fortschreitender Abenddämmerung, mal wieder zu joggen. Und die fast zwei Monate Pause, die ich zwischendrin hatte, habe ich zwar ordentlich gespürt, doch ganz so schlimm wie bei meinen ersten Trainings war es nicht.
Mit Elan bin ich eine große Runde durch den Wald gejoggt, habe aber immer mal kurz pausiert und mich mit Armkreisen, Kniebeuge und leichten Dehnübungen beschäftigt. Bis Dezember möchte ich die 20 Minuten mühelos joggen können.
Anschließend hänge ich jetzt auch noch leichtes Hanteltraining ans Joggen an - da bin ich gerade mal schön warm, da passt das wunderbar. Die Hanteln haben ein Gewicht von 0,5 kg... klingt wenig? Ist es auch, aber für die jetzige Übung (Sidelift, 15 Wiederholungen, 3 Sätze) reichte es leider aus. Doch ich fange ja an, damit es besser wird, und nicht, um mir zu beweisen, wie gut es schon geht!
Mit Elan bin ich eine große Runde durch den Wald gejoggt, habe aber immer mal kurz pausiert und mich mit Armkreisen, Kniebeuge und leichten Dehnübungen beschäftigt. Bis Dezember möchte ich die 20 Minuten mühelos joggen können.
Anschließend hänge ich jetzt auch noch leichtes Hanteltraining ans Joggen an - da bin ich gerade mal schön warm, da passt das wunderbar. Die Hanteln haben ein Gewicht von 0,5 kg... klingt wenig? Ist es auch, aber für die jetzige Übung (Sidelift, 15 Wiederholungen, 3 Sätze) reichte es leider aus. Doch ich fange ja an, damit es besser wird, und nicht, um mir zu beweisen, wie gut es schon geht!
Montag, 11. August 2008
Back to the boots!
Ok, ich habe in der Überschrift ein wenig übertrieben... selbstverständlich bin ich nicht mit Stiefeln joggen gegangen, aber es reimte sich gerade so schön
.
Heute war ich nach einer längeren Pause von knapp über 2 Wochen endlich mal wieder draußen - und es war herrlich. Warum vergesse ich diesen Moment nur manchmal und lasse die Faulheit siegen? Klar, ich könnte jetzt 15 Gründe nennen, warum ich nicht joggen gegangen bin, aber es gibt immer irgendwo ein Zeitfenster, in dem man sich mal die Laufschuhe und leichte Kleidung anzieht und lossportelt.
Heute habe ich zudem mal ein Geburtstagsgeschenk von zwei Freunden ausprobiert, zwei Aerobicgewichte mit je 0,5 kg. Klingt nicht viel, aber ist ideal, um sie beim Joggen an den Händen zu haben. Danach habe ich dann ein paar normale Hanteltrainings damit gemacht (vorher gegoogled
) - nach 5 Sätzen mit je 15 Wiederholungen und das ganze mit 2 verschiedenen Übungen war ich ganz schön geschlaucht... da muss auch was gemacht werden
.
Heute war ich nach einer längeren Pause von knapp über 2 Wochen endlich mal wieder draußen - und es war herrlich. Warum vergesse ich diesen Moment nur manchmal und lasse die Faulheit siegen? Klar, ich könnte jetzt 15 Gründe nennen, warum ich nicht joggen gegangen bin, aber es gibt immer irgendwo ein Zeitfenster, in dem man sich mal die Laufschuhe und leichte Kleidung anzieht und lossportelt.
Heute habe ich zudem mal ein Geburtstagsgeschenk von zwei Freunden ausprobiert, zwei Aerobicgewichte mit je 0,5 kg. Klingt nicht viel, aber ist ideal, um sie beim Joggen an den Händen zu haben. Danach habe ich dann ein paar normale Hanteltrainings damit gemacht (vorher gegoogled
Sonntag, 10. August 2008
Realisieren wir den Fehler nicht?
Als ich eben beim Zappen ein Stück der ZDF-Berichterstattung über die Olympischen Spiele mitbekommen habe, wurden zwei Syncronspringerinnen interviewt, die laut ihrer eigenen Aussage ihre Bronze-Medaille noch gar nicht "realisiert" hätten.
Wie jetzt - haben die die Medaille nun schon, oder nicht? Denn wenn die Medaille noch gar nicht realisiert wurde, dann haben sie die noch nicht erreicht. Was soll also die ganze Aufregung über Bronze für Deutschland?
Es könnte natürlich sein, dass die Springerinnen aus Unwissenheit das Wort "realisieren" als Synonym für "verinnerlichen" oder "bemerken" verwenden wollten - im Englischen heißt "to realize" doch auch "bemerken". Was aber viele vergessen: englische Wörter kann man nicht immer einfach so ins Deutsche transportieren. "Realisieren" bedeutet im Deutschen schon lange (und noch immer) lediglich "verwirklichen", "durchführen" usw. Den "false friend" aus dem Englischen hat man erst vor kurzem in die Umgangssprache gepresst.
Wie jetzt - haben die die Medaille nun schon, oder nicht? Denn wenn die Medaille noch gar nicht realisiert wurde, dann haben sie die noch nicht erreicht. Was soll also die ganze Aufregung über Bronze für Deutschland?
Es könnte natürlich sein, dass die Springerinnen aus Unwissenheit das Wort "realisieren" als Synonym für "verinnerlichen" oder "bemerken" verwenden wollten - im Englischen heißt "to realize" doch auch "bemerken". Was aber viele vergessen: englische Wörter kann man nicht immer einfach so ins Deutsche transportieren. "Realisieren" bedeutet im Deutschen schon lange (und noch immer) lediglich "verwirklichen", "durchführen" usw. Den "false friend" aus dem Englischen hat man erst vor kurzem in die Umgangssprache gepresst.
Donnerstag, 19. Juni 2008
EM 2008: Deutschland - Portugal, Viertelfinalspiel
Was für ein Spiel! Die letzten Minuten saß ich hier in meinem Sessel, habe unbewusst die Chipstüte zerknüllt und den Inhalt zu Bröseln verarbeitet, mein Vater saß seit Minuten mit der offenen Flasche Bier in der Hand da, hielt sie und trank nicht einen einzigen Schluck. Dieses Spiel war mit Abstand das spannendste und actionreichste der ganzen Europameisterschaft 2008. Sogar Jugi Löw konnte am Ende nicht mehr hinschauen und zündete sich eine Zigarette an (ich habe ihn vorher noch nie rauchen sehen) und auch der Moderator des ARD meinte, er könne einfach vor Spannung nicht mehr hinschauen.Alle Spieler, auf Deutscher sowie auch auf Portugiesischer Seite, haben eine überragende Leistung gezeigt. Die Portugiesen waren keineswegs schwache Gegner, sondern haben das Tempo konstant hochgehalten und - vor allem in den letzten 5 Minuten des Spiels - extrem angezogen. Die Deutschen Spieler hatten wirklich Probleme da mitzuhalten und man hat mit jeder Minute mitgefiebert, die vergeht. Dann auch noch 4 Minuten Nachspielzeit - *schwitz*! Aber zum Glück ging am Ende alles gut.
Besonders hervorzuheben natürlich die Torschützen Bastian Schweinsteiger (22. Minute) zum 1:0, Miroslav Klose (26. Minute) zum 2:0 und, nach einem Gegentreffer von Nuno Gomes (40. Minute), schoss Michael Ballack das endgültige 3:1 in der 62. Minute. Trotzdem durfte man noch einmal zittern beim 3:2 durch Helder Postiga in der 87. Minute zittern.
Und jetzt beobachte ich gerade noch, wie Bastian Schweinsteiger seine gesamte Kleidung an die Fans verschenkt. Sehr schöne Geste. Ich bin gespannt, wann die Sachen bei eBay auftauchen. Wenn ich sie finde, werde ich es berichten
Montag, 16. Juni 2008
EM 2008: Österreich - Deutschland, das "Achtelfinale"
Ein schönes Spiel, ein beschauliches Spiel. Massenhaft Fehler bei der Ballannahme und beim Passspiel auf beiden Seiten. Zum Glück, denn wenn die eine Mannschaft patzte, woraus die andere einen Vorteil erringen konnte, so wurde der eben eroberte Ball gleich im hohen Bogen in die Tribüne, ein Spieler in den Boden oder ein Pass zum gegnerischen Spieler gejagt.Der Schiedsrichter Manuel Mejuto González war in seinen Entscheidungen auch recht streitbar. Der strittigste Punkt war wohl das Foul von René Aufhauser gegen Lukas Podolski. Dieser schien ihn im Vorhinein zwar provoziert zu haben, trotzdem ließ Aufhauser sich dazu hinreißen, ihm die Hand gegen den Hals zu stoßen. Ich kann mich noch wage daran erinnern, dass das im Fall des Fouls von Bastian Schweinsteiger eine rote Karte für Schweinsteiger gab. Zumindest eine gelbe Karte wäre hier ebenfalls angemessen gewesen. Auch eine für meinen Geschmack überzogene Entscheidung war aufgrund einer verbalen Auseinandersetzung der Platzverweis der beiden Trainer Joachim Löw und Josef Hickersberger. Zumindest schön anzusehen war, dass diese sich, bevor sie den Platz verließen, die Hände reichten.
Held des Abends war wohl der endlich zurückgekehrte Michael Ballack, der in der 49. Minute einen Freistoß in einen Dampfhammer verwandelte und das lang ersehnte Tor für Deutschland holte.
Mario Gomez machte dagegen heute überhaupt keine gute Figur. Viele Fehlpässe und verpasste Torchancen gingen auf seine Kappe, besonders in der 4. Minute, als er allein vorm Tor stand und aus etwa einem Meter Entfernung nicht imstande war, den Ball ins Tor zu bringen.
Am Ende ist das 1:0 für Deutschland auf jeden Fall berechtigt. Auch, wenn die Deutschen am Ende immer mehr Fehler in der Abwehr begangen, besonders ausgeprägt im Mittelfeld, so war es ein spannendes Spiel mit vielen Szenen, die einen dazu bewegten, auf dem Sofa mit den Beinen zu zucken, damit der Ball in der Glotze endlich ins Tor findet.
Donnerstag, 12. Juni 2008
EM 2008: Österreich - Polen, Herzschlagfinale
Was für ein Spiel. Eigentlich wollte ich nicht über Spiele schreiben, in denen Deutschland nicht vorkommt, doch da dieses Fußballspiel so eng mit dem der Deutschen verwoben ist, kann ich einfach nicht anders. Deutschland benötigt Dank des Spielendstands von 1:1 lediglich ein Unentschieden, um in seiner EM Gruppe weiterzukommen.
Eigentlich hatten die Österreicher einen Sieg verdient, so wie die in der ersten Hälfte aufs Tor gedrängt haben... Aber es war wie verhext, der Ball wollte einfach nicht reingehen. Dann der Dämpfer: Polen schießt fast aus dem nichts heraus ein Tor. Eigentlich war es Abseits, doch der Linienrichter hatte es nicht gesehen und somit galt es.
Lange taten sich die Österreicher schwer und das Spiel schien verloren, als plötzlich im polnischen Strafraum ein Mann, der vom Kommentator Wolf-Dieter Poschmann liebevoll "Kampfglatze" genannt wurde, ein Foul beging: Elfmeter! Und der wurde auch von Ivica Vastic verwandelt.
Was für eine Dramatik, was für ein Spiel. Das hat für die Partie Deutschland gegen Kroatien mehr als entschädigt.
Eigentlich hatten die Österreicher einen Sieg verdient, so wie die in der ersten Hälfte aufs Tor gedrängt haben... Aber es war wie verhext, der Ball wollte einfach nicht reingehen. Dann der Dämpfer: Polen schießt fast aus dem nichts heraus ein Tor. Eigentlich war es Abseits, doch der Linienrichter hatte es nicht gesehen und somit galt es.
Lange taten sich die Österreicher schwer und das Spiel schien verloren, als plötzlich im polnischen Strafraum ein Mann, der vom Kommentator Wolf-Dieter Poschmann liebevoll "Kampfglatze" genannt wurde, ein Foul beging: Elfmeter! Und der wurde auch von Ivica Vastic verwandelt.
Was für eine Dramatik, was für ein Spiel. Das hat für die Partie Deutschland gegen Kroatien mehr als entschädigt.
EM 2008: Deutschland - Kroatien und der Parteiische

Frank de Bleckeere, Schiedsrichter Deutschland - Kroatien zur EM 2008, Foto von Yahoo! Eurosport
Dass die Deutschen heute ziemlich eingeschläfert gewirkt haben (allen voran Michael Ballack, der scheinbar die Technik der Ballannahme über Nacht verlernt hat und eine sehr gute Torchance mit Volldampf in den hinter dem Tor liegenden Fanblock rammt) und nicht so gespielt haben, wie man das noch im Spiel gegen Polen gesehen hat, hat denke ich jeder gemerkt. Besonders in der ersten Halbzeit. In der Zweiten war dann zwar mehr Dampf da, und die Ballstatistik hat kurzzeitig für Deutschland 130 Pässe mehr als für die Kroaten angezeigt - aber was nützt das alles, wenn alle Nase lang der Ball flöten geht und Kroatien sofort einen beinahe erfolgreichen Konter durchführt?
Dann aber noch zum Schiedsrichter Frank de Bleeckere aus Belgien. Schon in der ersten Halbzeit muteten einige Szenen nahezu grotesk an. Im Minutentakt wurden deutsche Spieler je von zwei Kroaten in die Klemme genommen und ins saftige Gras gelegt - das einzige, was da pfiff, war die Fankurve hinter dem kroatischen Tor. Wenn aber der Ball für Deutschland günstig lief, und ein winziges Foul von den Kroaten (!) an den Deutschen begangen wurde, wird nicht etwa auf Vorteil gepfiffen... wo wären wir denn da? Abgepfiffen und schon stehen 8 Kroaten wieder fein säuberlich positioniert in Ihrer Hälfte. Dann auch noch die rote Karte gegen Bastian Schweinsteiger wegen leichtem ungebührlichen Verhalten - absolut unangemessen.
Dieser Schiri war der einzige in allen Spielen, die ich seit dem Beginn der EM 2008 verfolgt habe, der mir ernsthaftig parteiisch erschien. Hoffentlich macht Deutschland es gegen Österreich besser. Und hoffentlich hat der Schiedsrichter dann keine Wetten zugunsten des Gegners laufen.
Dienstag, 10. Juni 2008
Nur zur Info
Gestern war ich selbstverständlich wieder unterwegs. Nochmal die schöne Nachtstrecke in den Park. Dieses mal bin ich zwar nur 15 Minuten gejoggt, dafür mit erhöhtem Tempo und ich bin erfreut, sagen zu können, dass es mir kaum etwas ausgemacht hat. Mir lief die Brühe zwar mehr als sonst, aber irgendwelche negativen Erscheinungen von wegen totaler Erschöpfung blieben aus. Eine weitere Bestätigung dafür, auf jeden Fall weiter mindestens 4 mal pro Woche zu joggen.
Und am Freitag gehts natürlich dann wieder zum Schwimmen. Was soll man auch anderes machen, als an einem Freitag gegen 11 Uhr im Hallenbad ein paar Bahnen zu schwimmen? In der Fachhochschule sein? Mein Gott, ich bin Student! Da hat man nunmal jeden Mittwoch und Freitag regulär frei...
. (Und sucht vergebens nach einer Arbeitsstelle, um die restliche Zeit - unter Umständen gewinnbringend - zu füllen. Doch dazu später
).
Und am Freitag gehts natürlich dann wieder zum Schwimmen. Was soll man auch anderes machen, als an einem Freitag gegen 11 Uhr im Hallenbad ein paar Bahnen zu schwimmen? In der Fachhochschule sein? Mein Gott, ich bin Student! Da hat man nunmal jeden Mittwoch und Freitag regulär frei...
Mittwoch, 4. Juni 2008
20-Minuten-Ziel erreicht!
Gestern war ich ganz normal joggen, aber erst 22.30 Uhr. Eigentlich wollte ich mich da gar nicht bewegen, da ich gegen 18 Uhr erfuhr, dass ich am nächsten Tag einen 20-minütigen Vortrag halten muss (ich dachte, ich hätte den erst nächste Woche), aber meine Nerven waren anderer Meinung.
Zur Entspannung gings also mal quer durch die relativ ruhigen Straßen hier und bin etwa 10 Minuten durchgejoggt. Danach gings mir wieder prima und ich konnte nach meinem vorherigen 3 1/2-stündigen Denkmarathon auch wieder über meinem Vortrag brüten.
Heute habe ich mal eine alte Strecke aus dem letzten Jahr wieder aufgewärmt, die mich direkt zu einem gemütlichen kleinen Park hier in der Gegend führt. In dem Park gibt es einen Ringweg unter Bäumen, schummerig durch goldgelbes Licht uralter Straßenlaternen erhellt. Für den Weg brauche ich bei meinem Joggingtempo rund eine Minute. Ich hatte mir als Ziel gesetzt, mindestens 10 Runden zu schaffen. Die Uhr lief natürlich auch mit. Wieviele Runden ich letztendlich geschafft habe, weiß ich nicht. Irgendwann habe ich aufgehört zu zählen. Was ich aber weiß, dass ich satte 20 Minuten durchgejoggt bin - ein neuer persönlicher Erfolg! Danach war ich nicht mal wirklich alle, habe aber gespürt, dass es reicht und ich mich nicht überfordern sollte.
Wenn ich bedenke, dass ich, als ich anfing, nur 3 Minuten durchjoggen konnte, so freue ich mich über diesen gigantischen Fortschritt und hoffe durch stetiges Training irgendwann die 30 Minuten zu schaffen. Dann muss ich die Zeit nicht mehr steigern, die reicht völlig aus. Dann steigere ich nur noch das Tempo - und meine Verfassung.
Zur Entspannung gings also mal quer durch die relativ ruhigen Straßen hier und bin etwa 10 Minuten durchgejoggt. Danach gings mir wieder prima und ich konnte nach meinem vorherigen 3 1/2-stündigen Denkmarathon auch wieder über meinem Vortrag brüten.
Heute habe ich mal eine alte Strecke aus dem letzten Jahr wieder aufgewärmt, die mich direkt zu einem gemütlichen kleinen Park hier in der Gegend führt. In dem Park gibt es einen Ringweg unter Bäumen, schummerig durch goldgelbes Licht uralter Straßenlaternen erhellt. Für den Weg brauche ich bei meinem Joggingtempo rund eine Minute. Ich hatte mir als Ziel gesetzt, mindestens 10 Runden zu schaffen. Die Uhr lief natürlich auch mit. Wieviele Runden ich letztendlich geschafft habe, weiß ich nicht. Irgendwann habe ich aufgehört zu zählen. Was ich aber weiß, dass ich satte 20 Minuten durchgejoggt bin - ein neuer persönlicher Erfolg! Danach war ich nicht mal wirklich alle, habe aber gespürt, dass es reicht und ich mich nicht überfordern sollte.
Wenn ich bedenke, dass ich, als ich anfing, nur 3 Minuten durchjoggen konnte, so freue ich mich über diesen gigantischen Fortschritt und hoffe durch stetiges Training irgendwann die 30 Minuten zu schaffen. Dann muss ich die Zeit nicht mehr steigern, die reicht völlig aus. Dann steigere ich nur noch das Tempo - und meine Verfassung.
Samstag, 31. Mai 2008
Heute Abend Fiesta
Nachdem der Hagel und das Gewitter fast abgeklungen sind, kann man die Entscheidung der Organisatoren der Fiesta, die Party unter großen Zelten stattfinden zu lassen, nur beglückwünschen.
Alle Jahre wieder macht sich eine Gewitterfront aus fernen Landen auf mit der Mission, am Tage der Fiesta Hunde und Katzen vom Himmel regnen zu lassen. So auch heute, doch insofern man sich gut um die "Verzeltung" der einzelnen Floors gekümmert hat, steht heute Abend ein schwüler, aber trockener Partyabend an.
Dies wird auch heute gleich mein Ersatz für den täglichen Jogginglauf sein - 30 Minuten Joggen sollten durch mehrstündiges Tanzen locker wettgemacht werden.
Gestern war ich übrigens auch nicht faul (na ok, zu faul, den Blogeintrag zu schreiben) und war mit 2 meiner Freunde schwimmen. Ich dachte ja eigentlich, dass ich wenigstens ein miniklitzekleines Bisschen Kondition habe... doch mein Denken wurde in seinen Grundfesten zerrüttet. Nach 2 Bahnen am Anfang war erstmal eine Pause angesagt, und dann habe ich wirklich nach jeder Bahn pausieren müssen. Gut, ich bin das erste mal seit 12 Jahren wieder so geschwommen, aber dass die Leistung lausig war (selbst die 60-jährigen, die da waren, waren wesentlich konditionierter), habe ich eingesehen. Ab sofort gehts jeden Freitag zum Schwimmen!
Alle Jahre wieder macht sich eine Gewitterfront aus fernen Landen auf mit der Mission, am Tage der Fiesta Hunde und Katzen vom Himmel regnen zu lassen. So auch heute, doch insofern man sich gut um die "Verzeltung" der einzelnen Floors gekümmert hat, steht heute Abend ein schwüler, aber trockener Partyabend an.
Dies wird auch heute gleich mein Ersatz für den täglichen Jogginglauf sein - 30 Minuten Joggen sollten durch mehrstündiges Tanzen locker wettgemacht werden.
Gestern war ich übrigens auch nicht faul (na ok, zu faul, den Blogeintrag zu schreiben) und war mit 2 meiner Freunde schwimmen. Ich dachte ja eigentlich, dass ich wenigstens ein miniklitzekleines Bisschen Kondition habe... doch mein Denken wurde in seinen Grundfesten zerrüttet. Nach 2 Bahnen am Anfang war erstmal eine Pause angesagt, und dann habe ich wirklich nach jeder Bahn pausieren müssen. Gut, ich bin das erste mal seit 12 Jahren wieder so geschwommen, aber dass die Leistung lausig war (selbst die 60-jährigen, die da waren, waren wesentlich konditionierter), habe ich eingesehen. Ab sofort gehts jeden Freitag zum Schwimmen!
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