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Urlaubstagebuch - Italien - 29. August

Ein Straßenzug in RomRom - unvorstellbar groß und turbulent, chaotisch und trotzdem funktioniert alles (vor allem der Straßenverkehr) erstaunlich reibungslos. Wir sind zum ersten mal in der Metropole Italiens und sind regelrecht erschlagen von allem. Die vielen Menschen, die vielen Autos, die missachteten Verkehrsregeln, die Geschäfte, die Hitze. In einem unserer Reiseführer steht ein treffender Satz: "Wer beim Überqueren der Straße darauf wartet, bis kein Auto mehr kommt, der erreicht bei Lebzeiten die andere Seite nicht.". Man muss sich einen Fußgängerübergang suchen (nur da wird das Überqueren des Verkehrsraums toleriert und nicht mit Hupen und Vollbremsungen quittiert), warten, dass man zumindest etwas Abstand zu den ankommenden Autos hat und dann einfach mit konstanter Geschwindigkeit laufen - die Autos fahren um einen herum. Man sollte lediglich nicht langsamer werden oder beschleunigen - der eigenen Gesundheit zuliebe.
Mit der U-Bahn geht es 15 Stationen bis zur spanischen Treppe, einer großen weißen Treppe (die zu dieser Jahreszeit leider nicht mit Blumen geschmückt war, wie das sonst im Frühling der Fall ist) die zu einer Kirche hinaufführt und ihren Namen lediglich daher bezieht, dass ihr gegenüber das spanische Konsulat liegt. Sieht gut aus, die Sonne brutzelt auf einen herunter, man wird von wildfremden männlichen Italienern angesprochen (seh ich so süß aus?) und am Fuße der Treppe liegt ein Brunnen, vor dem sich dutzendende Touristen fotografieren lassen und von dem Wasser probieren - dass die Tauben darin baden, stört niemanden.
Nach einem kurzen Besuch in einem Römer Mc Donald's das tempelartig eingerichtet ist und bei dem die Hamburger wie zusammengeschossen aussehen (und die Sanitäranlagen für ein Mc Donalds äußerst schmutzig sind), geht es weiter auf der Via del Corso, wo sich die teuersten Geschäfte Roms konzentrieren (Bulgari, Prada, Gucci, Louis Vitton, ... alle auf einem Haufen) und einem, wenn mal Preisschilder dastehen, Bilder von Sportwagen durch den Kopf gehen, die man für den Preis einer Handtasche bekäme.
Schließlich dann weiter im Standardprogramm mit Forum Romanum (einer großen Ausgrabungsstätte mit freiem Eintritt), ein wenig außen am Kolosseum entlang und schließlich vollkommen erschöpft mit der U-Bahn zurück.

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