Artikel mit Tag chemnitz

Die erste Zusammenkunft mit einem Fitnessstudio

Lässt man die extrem wenigen Male außer Acht, bei denen man mit der Schulklasse (6. oder 7. Klasse?) in einem Fitnesscenter war, um mal in die Materie hineinzuschnuppern, ein paar (leichte) Geräte zu testen oder Bowling zu spielen, dann war ich noch nie in einem Fitnessstudio.
Am Dienstag fand nun meine erste wirkliche Begegnung mit einem solchen Ort statt. Zwar gab es noch kein Training, sondern erstmal nur eine Rundführung durch eine Trainerin sowie Klärung der monetären und Vertragsfragen, trotzdem habe ich jetzt schon ein bisschen Ehrfurcht vorm nächsten Termin, dem 17.02. (Dienstag), 12.30 Uhr. Doch ich greife vor.
Erstmal ging es doch nicht wie geplant zu Paramount Fitness, sondern zum S-P-A-S, dem Sportcenter am Stadtpark. Als die Trainerin uns (4 Informatiker) durch das Gebäude führte, wurden einem erstmal die Ausmaße eines solchen Centers bewusst. 7 Tennisplätze, 3 Tischtennisplatten, 4 Bowlingbahnen, 1 Langhantelraum, 1 Großgeräteraum, ungezählte Nebenräume mit sonderlichsten Geräten, Schwimmbad, 5 Squashplätze, 3 Ricochetplätze (Squash mit Decke), 5 Badmintonfelder... (Angaben wie immer ohne Gewähr :-D) gigantisch.

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Neulich bei der Jobsuche im Internet

Merkwürdige ArbeitszeitIch habe jetzt, da ich meine Prüfungen in mein unterrichtsfreies Semester verschiebe, genug Zeit um mich nach einem Job umzuschauen. Natürlich ging da mein erster Weg auf die Webseite der Arbeitsagentur. Kurz die Daten eingegeben: Job, Chemnitz, innerhalb 50 km und ab dafür. Immerhin 10 Seiten Suchergebnisse, von denen sich aber 50% als Gebäudereinigungsfachkraft (neudeutsch Environmentdevelopmenttechnician), 30% als Pizzakurier mit eigenem Auto und nahezu der ganze Rest als sehr weit weg entpuppen.
Also erstmal auf jobs.meinestadt.de, selbe Kriterien und los. Nur wenige Suchergebnisse, dafür alle recht interessant. Leider teils mit etwas extremen Anforderungen, aber eins erregte meine Aufmerksamkeit ganz besonders, nicht, weil es mich so ansprach, sondern wegen der Arbeitszeit. Das Bild oben links habt ihr ja bereits gesehen. Nun die Frage: ob man dort Anschiss bekommt, wenn man ein paar Millisekunden zu spät zur Arbeit kommt? Werden einem die Übersekunden aufs Sekundenkonto gutgeschrieben? Und in welcher Einheit misst man dort die Länge der Mittagspause?

Eine Stunde im Saturn und ein Lächeln im Gesicht

GarfikchipHeute war ich mit einer Freundin in der Stadt unterwegs. Der Weg führte unter anderem in die hiesige Galerie am Roten Turm, eine Einkaufspassage. Gleich am Eingang fiel mir ein Schild auf. Ich bildete mir nichts weiter darauf ein, erzählte ihr nur, dass ich gerade eine Werbung gesehen habe, dass der Saturn einen Staubsauger für 24,99 € rausschleudert.
Kaum gesagt, standen wir prompt noch einmal vor dem Schild. Wie soll ich wissen, dass sie einen neuen Staubsauger sucht :)? Wie sich herausstellt, ist das Teil, ein AEG AE 3450 ein echtes Schnäppchen, wird er doch im Internet für über 50 € gelistet. Noch schnell einen Gutschein draufgezaubert und schon wurde der Staubsauger für 14 € mitgenommen. Wie er saugt, erfahre ich dann später, aber laut ein paar Bewertungen im Internet scheint es nichts tolleres zu geben, als mit diesem Gerät seine Runden durch die unendlichen Weiten der staubigen Zimmer zu ziehen. Wir werden sehen...
Weiterhin fiel noch etwas auf, als wir auf der Suche nach dem Staubsauger mal - rein zufällig - bei den Laptops vorbeikamen. Dort hatte ein Laptop nämlich keinen Grafikchip! Sehr gewagt vom Hersteller, wie ich meine. Oder ob der Garfikchip irgendetwas damit zu tun haben könnte? Schon peinlich, dass der Saturn keine Vorgabedateien für seine Angestellten bereitstellt, in denen man sich nur noch bei der eigentlichen Komponente verschreiben könnte... Ja ich weiß, ich hänge mich wieder an Kleinigkeiten auf. Aber was kann ich dafür, dass genau das Schild das ich angucke, einen Schreibfehler hatte? (Die Schilder direkt daneben waren korrekt ;-)!)

Achso, falls es einen interessiert: die Aktion war nur heute :-).

Die Squeeeze X4 vom Wochenende

Ihr habt sicher schnell bemerkt, dass hier ein paar Tage nichts los war. Dies war geschuldet durch die Squeeeze X4, die am Wochenende in Limbach-Oberfrohna stattfand. Die Squeeeze ist eine alljährliche LAN-Party, die bisher noch kein Topniveau erreicht hat, sich aber redlich mühe gibt, Jahr für Jahr zumindest ein kleines bisschen besser zu werden.
Am Anfang der Squeeeze X4 gab es erstmal ein wirklich tolles und innovatives Intro mit Lichtunterstützung, in dem die einzelnen angereisten Clannamen über den Beamer angezeigt wurden und gleichzeitig 2 bewegliche Hochleistungsstrahler das jeweilige Sitzareal des Clans beleuchteten. Genial!
Am runden Infopoint in einer Ecke der großen Stadthalle Limbach-Oberfrohna hatte ich zudem schon meinen Lieblingssupporter, den ich während der gesamten LAN bestimmt ein Dutzend mal aufgesucht habe, um für mich Treiber aus dem Netz zu ziehen oder anderweitig Hilfe zu holen.

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Warum schafft Mittweida, was Chemnitz nicht packt?

Gestern und heute gings wieder nach Mittweida. Und jedes mal fiel eins ins Auge: Autobahnen waren geräumt und schwarz (also gelaugt), in Chemnitz aber sonst nichts. Die Leipziger Straße ist nach nun über 4 Tagen Schnee immer noch nicht großartig behandelt worden, die Neefestraße wird von Tag zu Tag glatter und voller mit Matsch. Wann tut man endlich mal was?
Noch viel überraschender: in Mittweida hat man fast überall schwarze Straßen, sogar die meisten Nebenstraßen sind absolut schneefrei und teils sogar trocken! Vielleicht sogar beinahe etwas übertrieben. Aber da fängt man an sich zu fragen: was machen die da anders? Warum machen die es anders? Warum sind die Autobahnzubringer und Landstraßen absolut perfekt behandelt, während man in Chemnitz auf den Hauptverkehrsadern immer noch ins Schlittern kommt?
Bei den Parkplätzen nahmen sich die beiden Städte vor kurzem noch nichts - es gab nur Platz für Dauerparker und man musste befürchten, nach dem Einparken nicht wieder wegzukommen. Jetzt aber hat Mittweida ein paar Großparkplätze in Fachhochschulnähe, aber auch in Wohngebieten geräumt. Warum macht man in Chemnitz so etwas nicht? Sparpolitik, Umweltschutz oder andere geschickte Strategie im Hintergrund, die ich nicht durchschaue?

Wieder zu Hause aus dem Schneetreiben

Keiner traut sich zu parken
Parkplätze nur für Dauerparker. Kein Wunder, wenn man schon beim Versuch mit dem Unterboden die Schneeschicht poliert.
Das Schneechaos in Chemnitz und Mittweida hat mich wieder losgelassen. Etwa 20.10 Uhr fuhr ich auf meinen Parkplatz, der glücklicherweise Sekunden vorher frei geworden war. Jemand hatte dort bereits den Schnee schön plattgefahren - Danke dafür! Ansonsten hat mein Auto heute bestimmt ein paar mm Unterboden verloren - so oft wie ich den Schneeschurm in der Mitte abgehobelt habe...
Vorher konnte ich in Mittweida mithilfe eines Freunds und nach viermaligem Abwürgen des Motors endlich den spiegelglatten Parkplatz verlassen, aber wir waren gezwungen, einen etwas anderen Weg über eine geschwungene steile Siedlungsstraße zu nehmen. Leider verselbständigte sich mein Astra dort etwas, sodass ich mit der Beifahrerseite eine Schneewand, die von Pflügen dort aufgetürmt worden war, touchierte. Ob das dem Lack geschadet hat, sehe ich leider erst morgen. Ich weiß jedenfalls, wo ich am Mittwoch, wenn ich wieder los muss, nicht nochmal langfahre...
Abgesehen davon, dass ich auf den teils nicht geräumten Straßen in Kurven äußerst vorsichtig vorgehen musste, war die Fahrt ganz ok. Die Autobahn von Mittweida nach Chemnitz war endlich gelaugt worden und komplett schneefrei. Das galt allerdings weder für Neefestraße noch Leipziger Straße, wobei erstere wesentlich schlimmer war. Nun gut. Schlimm hin, schlimm her - ich habe einen Parkplatz und bin zu Hause. Das gilt hier nicht für alle.

Schneechaos in Chemnitz und Mittweida (Sachsen)

Ein bisschen Schnee auf dem Auto
Mein halb abgekehrtes Auto... noch ungeschippt.
Gestern, als ich mein Auto abstellte, habe ich mich über die paar Eis- und Schneekristalle am Heck meines Astras gefreut. Doch heute früh offenbarte sich das absolute Chaos auf den Straßen.
Wie geschrieben musste ich wieder nach Mittweida. Über Nacht hatte es derweil ordentlich geschneit. Viele Autos an denen ich vorbeiging waren bis auf halbe Türhöhe eingeschneit und ich - der ich mein Auto in Waldnähe abgestellt hatte - nahm an, dass ich etwas besser dran bin, weil die Bäume bestimmt einiges vom Schnee abgehalten hätten. Doch Pustekuchen, mein Auto sah genauso aus. Und wie mein Auto aussah, so sah auch die Straße aus. Eine dicke Schicht Schneepampe machte, nachdem ich mein Auto in 25 Minuten harter Arbeit und nur mithilfe einer von den hilfsbereiten Nachbarn bereitgestellten Schneeschippe und einem Schneebesen freigearbeitet hatte, das Wenden ebenfalls zum Erlebnis.
Nachdem ich mein Auto zurechtgeschaukelt hatte, rutschte und schlitterte ich schließlich die Leipziger Straße, die Hauptverkehrsader Chemnitz' entlang. Der Chemnitzer Winterdienst bekleckerte sich hier wiedermal nicht mit Ruhm: die Straße war vielleicht mal geräumt worden, doch Streusalz oder Lauge kam nicht zum Einsatz.
 

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Verrauchte Zeiten im 1866

Gin Tonic unter SchwarzlichtLetzten Samstag waren wir wiedermal im 1866 in der Villa Zimmermann. Die große Überraschung: die Garderobe befindet sich nicht mehr draußen, sondern ist ins Innere des Chemnitzer Clubs gezogen. Was beim ersten Lesen wunderbar anmutet - schließlich sind die Sachen nach dem Clubgang nicht eiskalt - wurde leider, wie ich finde, sehr schlecht umgesetzt. Denn um zur Garderobe zu gelangen, muss man durch einen Raucherbereich gehen. Am Anfang war zudem die einzig trennende Tür zwischen Raucherbereich und Garderobenraum durchgehend geöffnet, sodass die Sachen ein wenig den Duft von kaltem Zigarettenrauch angenommen haben. Später hat die Garderobenfrau die Tür immer hinter sich geschlossen.
Die Garderobe ist meiner Meinung nach sowieso eine Fehlkonstruktion. Sie ist für ein sehr niedriges Besucheraufkommen gebaut worden, denn nachdem man den Raucherbereich betreten hat, geht es noch eine Treppe hoch und man sieht vor sich einen schmalen Gang (ich kenne Leute, die würden da nicht mal durchpassen), welcher praktisch schon die Garderobe ist. Anstellen an der Garderobe ist so kaum möglich. Es ist auch nahezu nicht möglich, dass ein Mensch zur Garderobe hingeht, während einer gerade davon wiederkommt (daran kann man sich vielleicht am ehesten Vorstellen, wie schmal der Gang ist).

So, genug darauf herumgeritten. Der Rest war dafür wieder gut. Diesmal konnte ich auch endlich bewusst einen richtigen Caipirinha trinken und er war fast genauso lecker wie zur Eröffnung des 1866, nur die Anzahl der Limettenstücke hat sich ein wenig verringert. Die Schnapsmenge pro Drink ist aber auf ihrem sehr hohen Niveau geblieben, das merkte auch ein Freund von mir an.
Was ebenfalls noch auffiel: der außergewöhnlich hohe Preis für eine Flasche Bionade. Im Einkauf kostet eine Flasche 0,90 €, doch angeboten wurde sie für 2,30 €. Ansonsten sind die Getränkepreise sehr moderat.

Ach und es war ja Samstag - eigentlich der Specialtag "Partygarant" an dem jedes mal ein anderes Highlight stattfinden soll. Auch als wir unseren Freunden die gesamte Villa Zimmermann zeigten, haben wir kein Special finden können...

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