Keine Sorge, mir geht es gut. Ich habe meinen Aufenthalt in der Sanitätsstelle müde, aber zufrieden überstanden.
Die Rede ist natürlich nicht von einem Krankenhaus, sondern von einer Chemnitzer Discothek. Ich war am Samstag zusammen mit 2 Freunden das erste mal dort und kann nun meine Empfehlung aussprechen. Es lief viel House, später auch bekanntere Techno-Lieder und die DJs waren richtig gut. Besonders der House-DJ hat sich nicht einen einzigen Übergang anmerken lassen.
Die Location selbst ist sehr "kuschelig". Auf der Tanzfläche vor der kleinen Bühne haben etwa 20 Leute gleichzeitig Platz, ohne aneinander Gleitreibung auszuüben. Doch auch ohne war es warm genug, Licht- und Soundtechnik heizten zusätzlich zu den milden Temperaturen und der vollen Bude ein. Apropos Licht und Sound: die fanden wir alle erstklassig für dieses kleine Etablissement. Besonders überrascht die Lautstärke: laut genug um Spaß zu haben und die Bässe zu fühlen und "leise" genug, um sich noch problemlos anschreien zu können. Druck auf den Ohren gabs nach Verlassen der Sanitätsstelle aber trotzdem.
Am ehesten kann man die Disco mit dem Atomino vergleichen, zumindest von der Größe her. Die technische Ausstattung ist jedoch um Welten besser. Auch der Eintrittspreis ist entgegen der 10 €, die ich zuletzt im Atomino ließ, eine Ansage: 4 € für eine gute, gemütliche Party mit nochmal derselben Fläche an Garten mit Sitzbereichen und Tischen im Freien.
Wer auf riesige Tanzflächen verzichten kann, auf denen sich die paar Hanseln verlieren, wird in der Sanitätsstelle seinen Spaß haben. Ach, und was die Gerüchte betrifft, dass die zeitig (~1 Uhr) zumachen: wir sind kurz nach 3 Uhr gegangen und die Party war noch in vollem Gange.
Ach, und nochwas: die Getränke sind sensationell günstig. 1,80 € für Cola/Fanta/Sprite (0,3 l) und um die 4 € für jeden Cocktail (auch "Spezialanfertigungen" sind willkommen!) sind vollkommen in Ordnung und Dank der niedlichen Größe der Disco hat man sein Getränk auch flott.
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Mein Aufenthalt in der Sanitätsstelle
Donnerstag, 14. Mai 2009
Wieviel Stress ein vergessenes Portmonee bereitet
Also zu meiner Lieblings-SB-Box bei Aral und alles fein gewaschen. Da ich heute sehr viel kleines Geld hatte, legte ich mein Portmonee für leichteren Zugriff auf dieses Steuerungsteil für die verschiedenen Waschprogramme. Dann fuhr ich mein Auto zum Trocknen und Wachsen auf einen Staubsaugerplatz, trocknete es ringsum und trug eine Schicht Wachs auf.
Dann fiel es mir wie Schuppen von den Augen: das Portmonee liegt noch auf dem Steuerteil! Zumindest glaubte ich das. Doch auf der Steuerung lag es nicht mehr - hatte ich es vielleicht doch eingepackt? Nach fast 30 Minuten Suche und Befragung aller auf dem Waschplatz versammelten Leute, ob sie ein Portmonee auf dem mittleren Waschplatz gesehen hätten, war mein Portmonee immer noch nicht in Sicht. Auch in der Tankstelle war es nicht abgegeben worden (was ich, wenn ich eins gefunden hätte, auf jeden Fall getan hätte).
Der Inhalt war brisant: Ausweis, Führerschein, Fahrzeugschein, Krankenkarte, Bankkarte, Studentenausweis... zum Glück nahezu kein Bargeld (vllt. 2 €). Wenn das alles wegkäme, wäre eine sehr stressige Zeit angebrochen - das alles neu zu beantragen würde tagelang dauern.
Nun fuhr ich also nach Hause, konnte niemanden anrufen und auch nur hoffen, dass jemand zu Hause ist - schließlich hatte ich keine Schlüssel. Und es war auch jemand zu Hause. Als ich die Straße entlanglief und meine Mutter schon aus dem Fenster schaute war es mir bereits klar: der Finder hatte angerufen, und so war es auch. In dem Moment in dem ich hier schreibe, holt mein Vater das Portmonee beim Finder ab. Finderlohn wird es dann wohl auch geben müssen. Warum der Finder es allerdings mit sich genommen hat, ist mir immer noch nicht ganz klar - ganz ehrlich finde ich das nicht (zumal ich direkt vor der Waschbox auf meinem Staubsaugerplatz Wachs auftrug, 10 m Luftlinie). Doch ich bin froh, dass ich es überhaupt wiederbekomme.
Update: Soeben habe ich das Portmonee wiederbekommen - natürlich ist noch alles drin. Ein älterer Herr, TU-Professor, wenn ich meinen Vater richtig verstanden habe, hatte es gefunden. Er hatte es mitgenommen, damit nicht irgendwer es liegen sieht und sich dann an der Tankstelle herausgeben lässt. Hm, naja ok. Schön, es wiederzuhaben
Freitag, 8. Mai 2009
Der Spuk hat endlich ein Ende
Gestern war sie nun endlich - meine Physikprüfung, der so viele Probleme vorausgegangen waren. Die Prüfung war mündlich und ich wägte mich gut vorbereitet - schließlich lag ich meinen Freunden seit 2 Monaten ständig wegen dieser wichtigen Prüfung in den Ohren und in den letzten 2 Wochen habe ich eigentlich kaum noch etwas anderes gemacht, als Physik zu lernen.
Doch mir hat sich nun wieder gezeigt: egal, was man für eine mündliche Prüfung lernt, man lernt immer mit dem falschen Schwerpunkt (und einfach mal eben alles über Kinematik, Dynamik und Schwingungen inklusive der entsprechendne Kreisvarianten war für mich Physiknulpe einfach nicht möglich). In einem mehrere kg schweren Wälzer namens Tipler löste ich die Aufgaben der ersten 120 Seiten, nur um dann zu bemerken, dass ich noch bis Seite 450 kommen müsste, um alles zu wissen. Doch da der Tipler schön linear aufgebaut ist, schwenkte ich auf meinen Hefter um - und verstand ihn sogar wieder (was vor dem Lösen des Buches nicht möglich war). Ich schaute mir vorgestern, also äußerst knapp, noch einmal die - für mich sehr unverständlichen - Sachen wie Drehmoment, Massenträgheitsmoment, Satz von Steiner, Torsionsschwinger und weiß der Teufel was an.
Und nun erübrigt sich eigentlich zu fragen, was denn in der mündlichen Prüfung dran kam. Genau, das was ich mir einen Tag zuvor angeschaut habe und ich nicht glauben konnte, dass so etwas in der Prüfung drankommen kann. Mit einiger Hilfe der zwei mich prüfenden Professoren habe ich mich aber hindurchgekämpft durch das Formeldickicht, erläuterte die Newtonschen Axiome, errechnete Geschwindigkeit und Beschleunigung einer Kraftformel, die ich noch nie in meinem Leben gesehen habe, ließ virtuelle Voll- und Hohlzylinder schräge Ebenen herunterrollen und stammelte etwas zum Satz von Steiner zusammen.
Doch wie die Prüfer am Ende der Prüfung schon sagten: es sei nun vorbei und ich müsse nicht mehr darüber nachdenken. Stimmt, denn die Prüfung geht nahezu nicht in die Endnote ein, doch hätte ich sie nicht bestanden, wäre mein Studium gefährdet gewesen. Ach, und noch etwas haben mir die Prüfer gesagt: ich hätte ganz großes Glück gehabt - denn ich sei in der einzigen Seminargruppe, die testweise Physik hatte. Na Klasse
Doch mir hat sich nun wieder gezeigt: egal, was man für eine mündliche Prüfung lernt, man lernt immer mit dem falschen Schwerpunkt (und einfach mal eben alles über Kinematik, Dynamik und Schwingungen inklusive der entsprechendne Kreisvarianten war für mich Physiknulpe einfach nicht möglich). In einem mehrere kg schweren Wälzer namens Tipler löste ich die Aufgaben der ersten 120 Seiten, nur um dann zu bemerken, dass ich noch bis Seite 450 kommen müsste, um alles zu wissen. Doch da der Tipler schön linear aufgebaut ist, schwenkte ich auf meinen Hefter um - und verstand ihn sogar wieder (was vor dem Lösen des Buches nicht möglich war). Ich schaute mir vorgestern, also äußerst knapp, noch einmal die - für mich sehr unverständlichen - Sachen wie Drehmoment, Massenträgheitsmoment, Satz von Steiner, Torsionsschwinger und weiß der Teufel was an.
Und nun erübrigt sich eigentlich zu fragen, was denn in der mündlichen Prüfung dran kam. Genau, das was ich mir einen Tag zuvor angeschaut habe und ich nicht glauben konnte, dass so etwas in der Prüfung drankommen kann. Mit einiger Hilfe der zwei mich prüfenden Professoren habe ich mich aber hindurchgekämpft durch das Formeldickicht, erläuterte die Newtonschen Axiome, errechnete Geschwindigkeit und Beschleunigung einer Kraftformel, die ich noch nie in meinem Leben gesehen habe, ließ virtuelle Voll- und Hohlzylinder schräge Ebenen herunterrollen und stammelte etwas zum Satz von Steiner zusammen.
Doch wie die Prüfer am Ende der Prüfung schon sagten: es sei nun vorbei und ich müsse nicht mehr darüber nachdenken. Stimmt, denn die Prüfung geht nahezu nicht in die Endnote ein, doch hätte ich sie nicht bestanden, wäre mein Studium gefährdet gewesen. Ach, und noch etwas haben mir die Prüfer gesagt: ich hätte ganz großes Glück gehabt - denn ich sei in der einzigen Seminargruppe, die testweise Physik hatte. Na Klasse
Geschrieben von Sebastian Flemig
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Tags für diesen Artikel: chemnitz, fachhochschule
Montag, 4. Mai 2009
TuningTreff im Chemnitz Center - wieder bunte Bilder :)
Die Webseite des TuningTreff Chemnitz e.V. ist nun seit dem 03.05. endlich wieder erreichbar. Dort findet ihr auch eine Galerie und einen Blog. Die Webseite wird in nächster Zeit weiter ausgebaut. Da freu ich mich
.
Ein paar Bilder habe ich natürlich auch selbst geknipst, die seht ihr hier. Über den unscheinbaren Textlink "Zoom" könnt ihr euch eine Version des Bildes in der Auflösung 1280 x 1024 ansehen.
Ein paar Bilder habe ich natürlich auch selbst geknipst, die seht ihr hier. Über den unscheinbaren Textlink "Zoom" könnt ihr euch eine Version des Bildes in der Auflösung 1280 x 1024 ansehen.
AutoViewer requires JavaScript and the Flash Player. Get Flash here.
Samstag, 2. Mai 2009
Mein Ärger mit O2
Da lässt man sich einmal von der Werbung einwickeln, holt sich bei O2 einen Surfstick für 1 € und hat dann doch wieder Ärger damit.Eigentlich sollte es alles ganz einfach sein: O2 Surfstick besorgen, 1 € zahlen und kurz vor Monatsende wieder zurückgeben, falls er nicht atemberaubend besonders ist, und sich über die günstige Testphase freuen. Danach vielleicht noch im Blog schreiben, wie toll doch alles gelaufen ist.
Nun, leider lief das etwas anders. Am Anfang war alles ok, die Geschwindigkeit des Sticks schwankte sehr stark von etwa 800 kbit/s, was sehr annehmbar war, bis hinab zu GSM-Geschwindigkeit - und zwar innerhalb einer Stadt mit einem sehr gut ausgebauten UMTS-Netz, fernab von feuchten Stahlbetonkammern und bleihaltigen Wänden (hoffe ich). Grund genug, den Stick nicht zu behalten - der Vodafone Surfstick von damals war da wesentlich besser.
Also ging es am Donnerstag in den mir nächstgelegenen O2 Shop, weil ich gerade in der Nähe war. Dort wartete ich über eine halbe Stunde zusammen mit einem Kumpel, weil ein Kunde vor uns die PIN für sein Handy vergessen hatte, das Handy nicht dabei hatte, die SIM nicht dabei hatte und seine Telefonnummer nicht kannte - Bingo, der Kandidat erhält Einhundert Punkte! Danach dann noch ein Vertragsabschluss für einen Studententarif inklusive vorerst kostenlosem SMS-Abzockabo, das sich dann nach 6 Monaten in ein geldverschlingendes Ungeheuer verwandelt, welches vom Verkäufer aber nur beiläufig auf Nachfrage des Studenten erwähnt wurde.
Dann, endlich an der Reihe, lege ich die SIM-Karte und den Surfstick hin, bin schon am Wühlen nach der Rechnung: "Wo haben Sie diesen Vertrag denn gemacht? Hier?" und als ich diese Frage verneine, bekomme ich die Sachen wieder: "Sie müssen dorthin gehen, wo Sie den Vertrag abgeschlossen haben. Tut mir leid, dass Sie solange warten mussten." und das wars. Wofür gibt es Datenbanken und firmeninterne Netzwerke, verdammt nochmal?
Also fuhr ich nochmals dorthin, wo ich mir den Vertrag besorgt habe und kam nach gefühlten 15 Minuten dran, die Kündigung wurde vollzogen und ich bekam meinen Euro wieder, für den ich damals den Stick erhielt. Das hätte auch einfacher laufen können.
Heute (Nachmittag) schreibe ich zudem noch einen Beschwerdebrief an O2, denn ich fühle mich mit der Preispolitik verarscht, mir wurden nämlich etwa zur Mitte des Monats 26,94 € abgebucht, was laut Hotline 25 € Anschlusspreis und 2 Tagen anteilig (abgeschlossen wurde der Vertrag am 02.04.) mit 20% Rabatt entspricht. Interessant, dass ich für 2 Tage zahlen soll, an denen ich den Stick gar nicht nutzen konnte! Was wäre, wenn ich am 30.04. den Vertrag abgeschlossen hätte? Außerdem wurden mir in der Filiale wegen der Studentenausführung des Sticks, für die ich den Studentenausweis nachreichen sollte (was ich zur Kündigung tat) 5 € Rabatt auf den Anschlusspreis versprochen, die ebenfalls nicht vorgenommen wurden. Wenn - sollte - ich eine Antwort auf die Beschwerde erhalten, so werde ich mich hier erneut dazu äußern.
Sonntag, 19. April 2009
Mein 1. Besuch im Chemnitzer CubeClub

Bild von CubeClub Chemnitz
Von außen sieht der Cube schon sehr heruntergekommen aus - er soll ja auch schon seit 2 Jahren abgerissen werden - mit seiner markanten Betonkastenform, dem groben Wellblech vor den Fenstern und dem Eingangsbereich, bei dem man sich fragt, ob man gerade wirklich einen Club oder eine Rotlichtbar betritt. Ich muss aber verteidigend sagen, dass diese "Heruntergekommenheit" nicht unbedingt unabsichtlich in den CubeClub Einzug gehalten hat.
Überall finden sich im inneren kantige Betonformen, die meisten Wände sind tiefrot gestrichen und die Räume nur schummrig rot ausgeleuchtet, an einer Wand hängen hunderte von CDs und geben ihre Lichtreflexe in einen langen Gang ab, der mit drei Neonröhren sehr gedämpft ausgeleuchtet ist. "Gedämpft" trifft es sowieso ganz gut: ein exorbitanter Einsatz von Nebelmaschinen auf den Floors lässt Gänge im Nebel verschwinden und selbige manchmal auch. Als wir uns durch den Cube bewegten und erst einmal alle Räume und Gänge in Augenschein nahmen, konnte man im Core-Floor die Hand vor Augen kaum sehen. Zudem war der extreme und ununterbrochene Einsatz von einem weiß/blauen Stroboskopblitzer und zwei ebenfalls als Strobe angesteuerten Spots sehr gewöhnungsbedürftig - passte aber zum gespielten HardStyle und TechCore. Artikel "Mein 1. Besuch im Chemnitzer CubeClub" weiterlesen
Samstag, 18. April 2009
Mein allererster Autounfall
Gestern wurde ich Augenzeuge aus nächster Nähe, als im Parkhaus Sachsenallée ein Mann beim Ausparken ein stehendes Auto (mit ordentlich Schmackes) anfuhr, dann kurz anstalten machte, nicht auszusteigen und sich dann aufgrund der entsetzten Gesichter doch anschickte, auszusteigen und sich den verursachten Schaden anzusehen. Und ja, ich gebe es zu, die Überschrift ist etwas geflunkert
.
Denn in Wirklichkeit war es nicht mein erster Autounfall, sondern mein erster Unfallbericht, den ich jemals geschrieben habe. Warum ich einen Unfallbericht ausgefüllt habe, obwohl ich gar nicht beteiligt war? Nun, der Verursacher (ü60) und die Geschädigte waren mit der Situation absolut überfordert. Niemand hatte einen Unfallbericht dabei und keiner wusste, was überhaupt zu tun war. Die Geschädigte rief erstmal einen Nachbar... wenns hilft. Eine Freundin, die bei mir war, zauberte aber zum Glück einen guten alten ADAC Unfallbericht heraus, den ich dann für die verdatterten "Unfallteilnehmer" in gut 20 Minuten ausfüllte - Wahnsinn, was für ein Scheiß da alles rein muss.
Zum Schaden ist zu sagen: klein, aber oho. Durch die gut 10 km/h Aufprallgeschwindigkeit durch die zügige Rückwärtsfahrt aus der Parklücke war an der Kontaktstelle (Verursacher: Stoßstange links hinten - Hartplastik, Geschädigte: Stoßstange rechts vorn - lackiert) die Stoßstange leicht eingedrückt worden, ausgerechnet auch noch an einer Stelle mit Schmuckfalzen. An selbiger Stelle fehlte noch Lack von der Größe eines 2 €-Stückes und die Stoßstangenhalter an der rechten Seite waren herausgebrochen/verbogen. Kleiner Schaden, große Wirkung: das zu beheben wird gut und gerne ab 300 € kosten.
Mit einer kleinen Beratung (Polizei/keine Polizei, Sinn des Unfallberichts, Versicherung informieren oder nicht) schloss ich das Ganze schließlich ab, der herbeigerufene Nachbar steuerte auch noch ein paar Informationen bei und ich ging dem nach, was ich eigentlich mit meiner Freundin im Parkhaus tun wollte: Auto putzen
- dazu vielleicht mal eine andere Geschichte
.
Denn in Wirklichkeit war es nicht mein erster Autounfall, sondern mein erster Unfallbericht, den ich jemals geschrieben habe. Warum ich einen Unfallbericht ausgefüllt habe, obwohl ich gar nicht beteiligt war? Nun, der Verursacher (ü60) und die Geschädigte waren mit der Situation absolut überfordert. Niemand hatte einen Unfallbericht dabei und keiner wusste, was überhaupt zu tun war. Die Geschädigte rief erstmal einen Nachbar... wenns hilft. Eine Freundin, die bei mir war, zauberte aber zum Glück einen guten alten ADAC Unfallbericht heraus, den ich dann für die verdatterten "Unfallteilnehmer" in gut 20 Minuten ausfüllte - Wahnsinn, was für ein Scheiß da alles rein muss.
Zum Schaden ist zu sagen: klein, aber oho. Durch die gut 10 km/h Aufprallgeschwindigkeit durch die zügige Rückwärtsfahrt aus der Parklücke war an der Kontaktstelle (Verursacher: Stoßstange links hinten - Hartplastik, Geschädigte: Stoßstange rechts vorn - lackiert) die Stoßstange leicht eingedrückt worden, ausgerechnet auch noch an einer Stelle mit Schmuckfalzen. An selbiger Stelle fehlte noch Lack von der Größe eines 2 €-Stückes und die Stoßstangenhalter an der rechten Seite waren herausgebrochen/verbogen. Kleiner Schaden, große Wirkung: das zu beheben wird gut und gerne ab 300 € kosten.
Mit einer kleinen Beratung (Polizei/keine Polizei, Sinn des Unfallberichts, Versicherung informieren oder nicht) schloss ich das Ganze schließlich ab, der herbeigerufene Nachbar steuerte auch noch ein paar Informationen bei und ich ging dem nach, was ich eigentlich mit meiner Freundin im Parkhaus tun wollte: Auto putzen
Geschrieben von Sebastian Flemig
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19:25
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Montag, 13. April 2009
Tuningtreff im Chemnitz Center - ich war da
Gestern war ich zum allerersten mal dort und - vermutlich geschuldet durch den heutigen Feiertag - war jede Menge los. Geschätzt 250 - 300 Autos von gar nicht und leicht getuned bis extrem aufgebaut, von wunderschön anzusehen bis hoffnungslos durchgerostet, von 66 PS Standard bis >500 PS Muscle Cars waren anwesend.
Über 2 1/2 Stunden bin ich mit einem Freund durch die Reihen gezogen, mir wurde von einem gigantischen Bassreflex Subwoofer in einem Kombi das Blut aus dem Kopf gedrückt, man durfte ein paar Autos mit Luftfahrwerk bestaunen und Motorsounds anhorchen. Mein Freund war hin und weg von den Audis, vom A3 1.6 bis hin zum RS6. Auch sehr von sich reden oder besser von sich hören machten zwei anwesende Dodge Musclecars, die im Standgas wohl so viel verbrauchten, wie mein Astra bei Vollgas.
Leider hatte ich die Kamera noch nicht dabei als das Treffen stattfand, dafür bin ich später nochmal zurückgekehrt - die Polizei drehte gerade eine gemütliche Runde rein informativer Art und die Kehrmaschine beseitigte die Überreste ein paar (untersagter) Burnouts. Dabei habe ich ein paar Fotos meines Astra G gemacht. Auf dem Treffen habe ich gemerkt, dass jeder mal klein angefangen hat, man konnte sämtliche Ausbaustadien getunter Autos bewundern, auch Unfertiges (ein Teilnehmer kam sogar ohne Heckschürze) und Autos, die niemals getuned werden sollten (z.B. ein hoffnungslos durchgerosteter Seat). Auch beim Lackzustand fiel mir ein Stein vom Herzen: ich dachte immer, die paar Waschstraßenkratzer meines Vorgängers machen mich zum Außenseiter, doch im Gegensatz zu 50% der Teilnehmer war mein kleines Autochen doch ganz gut gepflegt
Dienstag, 7. April 2009
Die damn small lan vom Wochenende
Vom 3. bis 5. April war ich auf der damn small lan, einer LAN-Party in Chemnitz auf der für immerhin 60 Leute Platz war. Ich gehörte zu den Hauptorganisatoren der LAN und war ein wenig das Mädchen für Alles. Unter anderem habe ich gekocht - es gab ein lasches Chili con Carne, welches man mit einer herabverdünnten (damit überhaupt dosierbar) Da Bomb Beyond Insanity nachschärfen konnte. So gut wie jeder hat es übertrieben, dafür hatte man dann ein echt scharfes Chili
. Außerdem gab es am Samstag Abend eine ordentliche Menge gegrillte Steaks - über 5 kg Fleisch wurden vergrillt. Zudem war ich für die Wehwehchen der Server mitverantwortlich, vor allem, als der Webserver immer mehr auf sich aufmerksam machte, indem er sich neustartete. Letztendlich war kaum mehr ein mehrminütiger Betrieb des Servers möglich. Um weitere Schäden an der Hardware zu vermeiden zog der Webserver dann auf mein kleines Privatlaptop um - und lief dort besser als auf dem wesentlich rechenstärkeren Server. Man lernt eben nie aus.
Natürlich gab es neben dem Beheben von Problemen auch (überwiegend) Positives, so konnte man auf 2 Beamern und 2 großen Leinwänden Wii spielen und aus etlichen Spielen wählen oder bei GTR2 mit Lenkrad, Padelerie und Schaltung zeigen, dass man auch einen Ferrari F575 ordentlich fahren kann. Die Turniere der LAN-Party waren eher Beiwerk, wer sich mit anderen messen wollte, konnte das durchaus tun, doch der richtige Spaß lag im freien Spiel. Wir haben den Teilnehmern nahezu keine Vorschriften gemacht und für jedes noch so krasse Spiel fanden sich willige Teilnehmer. So war z.B. auch ein Turnier in Bomberman realisierbar.
Auch schön: es hat sich keiner betrunken oder daneben benommen. Die Toiletten sahen vor der LAN ziemlich genauso aus wie danach - das schafft sonst kaum eine Veranstaltung. Gut, man sollte alle paar Stunden mal durchgehen und hier und da eine Spülung betätigen, aber ansonsten war nicht viel zu machen.
Am anstrengendsten war wie immer der Abbau. Mehrere 100 m² wollten gewischt werden, über 70 Tische wollten an ihren alten Platz zurückgestellt, Vorhänge aufgehangen und Stühle korrekt hingestellt werden. Die Küche musste wieder auf Hochglanz poliert werden, Müll musste aus jeder noch so kleinen Ecke verschwinden und über 15 Privat- und Serverrechner in 4 Autos verladen werden. Danach das ganze noch in den 4. Stock eines Freundes, der das ganze zwischen den LAN-Partys lagert. Zum Glück hatten wir viele Helfer, sodass wir zu 10. recht schnell die Sachen transportieren konnten. An dieser Stelle deshalb auch nochmal ein Danke an unsere Träger
.
Natürlich gab es neben dem Beheben von Problemen auch (überwiegend) Positives, so konnte man auf 2 Beamern und 2 großen Leinwänden Wii spielen und aus etlichen Spielen wählen oder bei GTR2 mit Lenkrad, Padelerie und Schaltung zeigen, dass man auch einen Ferrari F575 ordentlich fahren kann. Die Turniere der LAN-Party waren eher Beiwerk, wer sich mit anderen messen wollte, konnte das durchaus tun, doch der richtige Spaß lag im freien Spiel. Wir haben den Teilnehmern nahezu keine Vorschriften gemacht und für jedes noch so krasse Spiel fanden sich willige Teilnehmer. So war z.B. auch ein Turnier in Bomberman realisierbar.
Auch schön: es hat sich keiner betrunken oder daneben benommen. Die Toiletten sahen vor der LAN ziemlich genauso aus wie danach - das schafft sonst kaum eine Veranstaltung. Gut, man sollte alle paar Stunden mal durchgehen und hier und da eine Spülung betätigen, aber ansonsten war nicht viel zu machen.
Am anstrengendsten war wie immer der Abbau. Mehrere 100 m² wollten gewischt werden, über 70 Tische wollten an ihren alten Platz zurückgestellt, Vorhänge aufgehangen und Stühle korrekt hingestellt werden. Die Küche musste wieder auf Hochglanz poliert werden, Müll musste aus jeder noch so kleinen Ecke verschwinden und über 15 Privat- und Serverrechner in 4 Autos verladen werden. Danach das ganze noch in den 4. Stock eines Freundes, der das ganze zwischen den LAN-Partys lagert. Zum Glück hatten wir viele Helfer, sodass wir zu 10. recht schnell die Sachen transportieren konnten. An dieser Stelle deshalb auch nochmal ein Danke an unsere Träger
Freitag, 27. März 2009
Schon GEZ-uckt?
Heute kamen zwei Briefe der Gebühreneinzugszentrale, kurz GEZ ins Haus geflattert. Erstmal schon komisch: einer an mich und einer an meinen Vati. Warum diese beiden Briefe gleichzeitig und warum in dieser Konstellation?
Ich wurde wiedermal aufgefordert meine Einnahmen offenzulegen. Verdiene ich bereits 276 Euro und besitze einen Rundfunkempfänger, darf ich GEZ abdrücken. Doch zum Glück kann ich Ersteres getrost verneinen, obwohl der Blog nah rankommt (haha). Doch was ist nun in dem zweiten Brief, den mein Vati erhielt?
Lustigerweise genau das gleiche, das ich bekam: ob er noch bei seinen Eltern wohne, wie die Teilnehmernummer seiner Eltern sei, ob er schon eigenes Geld verdiene und über 276 Euro käme... Da konnte man sich ein Schmunzeln nicht verkneifen, es erinnert tatsächlich ein wenig an den Vorfall mit Adam Ries, denn die Eltern, meine Großeltern, sind leider schon seit einigen Jahren verstorben und mein Vati über 50 Jahre alt.
Ich wurde wiedermal aufgefordert meine Einnahmen offenzulegen. Verdiene ich bereits 276 Euro und besitze einen Rundfunkempfänger, darf ich GEZ abdrücken. Doch zum Glück kann ich Ersteres getrost verneinen, obwohl der Blog nah rankommt (haha). Doch was ist nun in dem zweiten Brief, den mein Vati erhielt?
Lustigerweise genau das gleiche, das ich bekam: ob er noch bei seinen Eltern wohne, wie die Teilnehmernummer seiner Eltern sei, ob er schon eigenes Geld verdiene und über 276 Euro käme... Da konnte man sich ein Schmunzeln nicht verkneifen, es erinnert tatsächlich ein wenig an den Vorfall mit Adam Ries, denn die Eltern, meine Großeltern, sind leider schon seit einigen Jahren verstorben und mein Vati über 50 Jahre alt.
Freitag, 20. März 2009
Einer schöner Abend mit Freunden im 1866
Diesen Donnerstag ging es nach ein paar Stunden Billard im Moskau und einem Happen bei McDonalds auf ins 1866 in Chemnitz. Seltsamerweise war der Treppenaufgang im Foyer der Villa Zimmermann gesperrt, doch über die Treppenhäuser konnte man auch in die anderen Floors gelangen, wurde mir gesagt.
Ich konnte nicht erkennen, dass die Türsteher sonderlich auf die Kleidung geachtet haben. Ein ordentliches Aussehen ist mit Hemd und Anzughose genauso möglich wie mit T-Shirt und Jeans. Und von letzterer Kombination sah man besonders im Laufe des Abends sehr reichlich. Nur einen Hinweis gab der Türsteher einem Kumpel: "Nächstes mal bitte keine Stahlkappenschuhe." - Einlass gewährt. Von daher meine Frage an die, die schon einmal wegen ihrer Kleidung nicht reingekommen sind: Was tragt ihr, verdammt nochmal?
Große Gesprächsthemen des Abends waren wohl zwei Sachen.
Erstens eine Frau, Ende mittleren Alters, stämmig, die man für eine Bilderbuchgroßmutti halten konnte, die vollkommen allein auf der Tanzfläche im Lounge- und Techno-Floor abging und das länger als alle anderen, die kurz auf die Tanzfläche gingen.
Zweitens der Caipirinha und Ipanema, die beide unter einer fingerdicken Zuckerschicht auf dem Boden des Glases litten. Das machte die eigentlich fröhlich-frisch-sauren Getränke zu einem sehr süßen, knusprigen Erlebnis. Nicht so meins.
Dafür wurde heute auch (nur am Donnerstag, ab 0 Uhr dann nicht mehr) die Getränkeaktion durchgezogen: Caipirinha, Sex on the Beach, Tequila Sunrise, Pina und Strawberry Colada, sowie ein paar andere Cocktails für je 3,50 €, Ipanema, Pussy Foot und noch ein anderer für 3,00 €, Swimming Pool für (glaube ich) 4,50 € und Long Island Iced Tea für 5,50 €. Die Flasche Moët & Chandon Brut Imperial allerdings weiterhin für 69 €
.
Ich konnte nicht erkennen, dass die Türsteher sonderlich auf die Kleidung geachtet haben. Ein ordentliches Aussehen ist mit Hemd und Anzughose genauso möglich wie mit T-Shirt und Jeans. Und von letzterer Kombination sah man besonders im Laufe des Abends sehr reichlich. Nur einen Hinweis gab der Türsteher einem Kumpel: "Nächstes mal bitte keine Stahlkappenschuhe." - Einlass gewährt. Von daher meine Frage an die, die schon einmal wegen ihrer Kleidung nicht reingekommen sind: Was tragt ihr, verdammt nochmal?
Große Gesprächsthemen des Abends waren wohl zwei Sachen.
Erstens eine Frau, Ende mittleren Alters, stämmig, die man für eine Bilderbuchgroßmutti halten konnte, die vollkommen allein auf der Tanzfläche im Lounge- und Techno-Floor abging und das länger als alle anderen, die kurz auf die Tanzfläche gingen.
Zweitens der Caipirinha und Ipanema, die beide unter einer fingerdicken Zuckerschicht auf dem Boden des Glases litten. Das machte die eigentlich fröhlich-frisch-sauren Getränke zu einem sehr süßen, knusprigen Erlebnis. Nicht so meins.
Dafür wurde heute auch (nur am Donnerstag, ab 0 Uhr dann nicht mehr) die Getränkeaktion durchgezogen: Caipirinha, Sex on the Beach, Tequila Sunrise, Pina und Strawberry Colada, sowie ein paar andere Cocktails für je 3,50 €, Ipanema, Pussy Foot und noch ein anderer für 3,00 €, Swimming Pool für (glaube ich) 4,50 € und Long Island Iced Tea für 5,50 €. Die Flasche Moët & Chandon Brut Imperial allerdings weiterhin für 69 €
Samstag, 21. Februar 2009
Zwischen Trash und guter Musik: Atomino in Chemnitz
Ich stinke wie die Pest. Aber nicht vor Schweiß, sondern vor Qualm. Schwarze miefende Schwaden beißenden blauen Dunsts steigen aus meiner Kleidung auf. Das erste, was ich nach einer Heimfahrt, begleitet von extrem lauter Technomusik zum Steigern der Laune tue, ist, mir die tränenreizend eingegaste Kleidung vom Leib zu reißen. Die Hose behalte ich an, ein Fehler, wie ich soeben bemerke, als ich diese Zeilen schreibe. Dies ist der absolute Negativpunkt des Besuchs des Atominos in Chemnitz: uneingeschränktes, hemmungsloses Gequarze.
Dies hat für mich auch einen Großteil der Party überschattet, im wahrsten Sinne des Wortes, denn Nebelmaschinen benötigte hier niemand. Auch so war die technische Ausstattung eher dürftig, dafür aber amüsant gelöst. So ersetzte ein Beamer teure Strahler mit verschiedenen Gobos (allerdings wird die Lampe sicher wesentlich teurer sein) und Stroboskopblitzer.
Nachdem der furchtbare Haus-DJ endlich aufhörte, wild Musik zusammenzuklicken und mit hackebeilartigen Übergängen zu brillieren, kam dann für mich bereits das Highlight des Tages: der Vor-DJ vor der eigentlichen Gruppe Bodi Bill, genannt DJ Kamille bzw. Kamillen Musik. Das war das erste Liveset, das ich jemals zu sehen und zu hören bekam und ich muss sagen, es war gut und steigerte sich von Lied zu Lied (leider nur 5, dafür sehr lange Lieder). OK ein wenig Monotonie war schon manchmal drin und er schien besonders auf einen Sprecher in den Liedern abzufahren, der eine Stimme wie Paul Panzer hat, aber trotzdem entsprach das meinem Musikgeschmack am ehesten.
Nachdem Kamillen Musik mit Midi-Keyboard und Laptop dem Atomino eingeheizt hatte, sollte nach einer halben Stunde Pause das Elektronik-Trio Bodi Bill die gute Stimmung fortsetzen. Die Stimmung der Leute wurde auch tatsächlich noch entfachter, doch ich konnte den Hype nicht nachvollziehen. Die Lieder begannen häufig mit recht knackigen tiefen Basslines und endeten in einem Tohuwabohu aus hohen Tönen, Gesang, den ich aus irgendwelchen Popliedern zu kennen glaubte und merkwürdigen Crossovers, z.B. mit einer Geige, die einfach partout nicht in die Musik passen wollte. Auch diese Musikrichtung (ich glaube, es nennt sich Indie) wird sicher ihre Anhänger haben, doch ich gehöre nicht dazu.
Danach, gegen 1 Uhr, kamen wieder die Getyourpolis-DJs an die Reihe und legten diesmal zumindest ein paar Klassiker wie Technologic auf. Trotzdem konnte das meine Stimmung auch nicht mehr heben.
Obwohl Kamillen Musik wirklich in Ordnung war, hatte der unerwartet hohe Eintrittspreis von 10 € (ich wusste nicht, dass es sich um eine Art Konzert handelte) und die schlechten Getyourpolis-DJs meine Stimmung schon zu weit herabgedrückt, dass sie sich noch auf ein partytaugliches Maß hätte anheben lassen. Und jetzt geh ich duschen, meine Augen brennen.
Dies hat für mich auch einen Großteil der Party überschattet, im wahrsten Sinne des Wortes, denn Nebelmaschinen benötigte hier niemand. Auch so war die technische Ausstattung eher dürftig, dafür aber amüsant gelöst. So ersetzte ein Beamer teure Strahler mit verschiedenen Gobos (allerdings wird die Lampe sicher wesentlich teurer sein) und Stroboskopblitzer.
Nachdem der furchtbare Haus-DJ endlich aufhörte, wild Musik zusammenzuklicken und mit hackebeilartigen Übergängen zu brillieren, kam dann für mich bereits das Highlight des Tages: der Vor-DJ vor der eigentlichen Gruppe Bodi Bill, genannt DJ Kamille bzw. Kamillen Musik. Das war das erste Liveset, das ich jemals zu sehen und zu hören bekam und ich muss sagen, es war gut und steigerte sich von Lied zu Lied (leider nur 5, dafür sehr lange Lieder). OK ein wenig Monotonie war schon manchmal drin und er schien besonders auf einen Sprecher in den Liedern abzufahren, der eine Stimme wie Paul Panzer hat, aber trotzdem entsprach das meinem Musikgeschmack am ehesten.
Nachdem Kamillen Musik mit Midi-Keyboard und Laptop dem Atomino eingeheizt hatte, sollte nach einer halben Stunde Pause das Elektronik-Trio Bodi Bill die gute Stimmung fortsetzen. Die Stimmung der Leute wurde auch tatsächlich noch entfachter, doch ich konnte den Hype nicht nachvollziehen. Die Lieder begannen häufig mit recht knackigen tiefen Basslines und endeten in einem Tohuwabohu aus hohen Tönen, Gesang, den ich aus irgendwelchen Popliedern zu kennen glaubte und merkwürdigen Crossovers, z.B. mit einer Geige, die einfach partout nicht in die Musik passen wollte. Auch diese Musikrichtung (ich glaube, es nennt sich Indie) wird sicher ihre Anhänger haben, doch ich gehöre nicht dazu.
Danach, gegen 1 Uhr, kamen wieder die Getyourpolis-DJs an die Reihe und legten diesmal zumindest ein paar Klassiker wie Technologic auf. Trotzdem konnte das meine Stimmung auch nicht mehr heben.
Obwohl Kamillen Musik wirklich in Ordnung war, hatte der unerwartet hohe Eintrittspreis von 10 € (ich wusste nicht, dass es sich um eine Art Konzert handelte) und die schlechten Getyourpolis-DJs meine Stimmung schon zu weit herabgedrückt, dass sie sich noch auf ein partytaugliches Maß hätte anheben lassen. Und jetzt geh ich duschen, meine Augen brennen.
Sonntag, 15. Februar 2009
Warum kann man kleine Autos nicht vernünftig einparken?
Zu diesen Bildern braucht es nicht viele Worte. Ansehen und genießen. Vielleicht findet sich in nächster Zeit ja wiedermal was.
Es war vielleicht besonders Glatt. Oder man musste sich einfach noch mit reinquetschen. (Direkt dort, wo die Straßenlampe rechts im Bild ist, steht ein Auto.)
Donnerstag, 12. Februar 2009
Die erste Zusammenkunft mit einem Fitnessstudio
Lässt man die extrem wenigen Male außer Acht, bei denen man mit der Schulklasse (6. oder 7. Klasse?) in einem Fitnesscenter war, um mal in die Materie hineinzuschnuppern, ein paar (leichte) Geräte zu testen oder Bowling zu spielen, dann war ich noch nie in einem Fitnessstudio.
Am Dienstag fand nun meine erste wirkliche Begegnung mit einem solchen Ort statt. Zwar gab es noch kein Training, sondern erstmal nur eine Rundführung durch eine Trainerin sowie Klärung der monetären und Vertragsfragen, trotzdem habe ich jetzt schon ein bisschen Ehrfurcht vorm nächsten Termin, dem 17.02. (Dienstag), 12.30 Uhr. Doch ich greife vor.
Erstmal ging es doch nicht wie geplant zu Paramount Fitness, sondern zum S-P-A-S, dem Sportcenter am Stadtpark. Als die Trainerin uns (4 Informatiker) durch das Gebäude führte, wurden einem erstmal die Ausmaße eines solchen Centers bewusst. 7 Tennisplätze, 3 Tischtennisplatten, 4 Bowlingbahnen, 1 Langhantelraum, 1 Großgeräteraum, ungezählte Nebenräume mit sonderlichsten Geräten, Schwimmbad, 5 Squashplätze, 3 Ricochetplätze (Squash mit Decke), 5 Badmintonfelder... (Angaben wie immer ohne Gewähr
) gigantisch.
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Am Dienstag fand nun meine erste wirkliche Begegnung mit einem solchen Ort statt. Zwar gab es noch kein Training, sondern erstmal nur eine Rundführung durch eine Trainerin sowie Klärung der monetären und Vertragsfragen, trotzdem habe ich jetzt schon ein bisschen Ehrfurcht vorm nächsten Termin, dem 17.02. (Dienstag), 12.30 Uhr. Doch ich greife vor.
Erstmal ging es doch nicht wie geplant zu Paramount Fitness, sondern zum S-P-A-S, dem Sportcenter am Stadtpark. Als die Trainerin uns (4 Informatiker) durch das Gebäude führte, wurden einem erstmal die Ausmaße eines solchen Centers bewusst. 7 Tennisplätze, 3 Tischtennisplatten, 4 Bowlingbahnen, 1 Langhantelraum, 1 Großgeräteraum, ungezählte Nebenräume mit sonderlichsten Geräten, Schwimmbad, 5 Squashplätze, 3 Ricochetplätze (Squash mit Decke), 5 Badmintonfelder... (Angaben wie immer ohne Gewähr
Sonntag, 25. Januar 2009
Neulich bei der Jobsuche im Internet
Also erstmal auf jobs.meinestadt.de, selbe Kriterien und los. Nur wenige Suchergebnisse, dafür alle recht interessant. Leider teils mit etwas extremen Anforderungen, aber eins erregte meine Aufmerksamkeit ganz besonders, nicht, weil es mich so ansprach, sondern wegen der Arbeitszeit. Das Bild oben links habt ihr ja bereits gesehen. Nun die Frage: ob man dort Anschiss bekommt, wenn man ein paar Millisekunden zu spät zur Arbeit kommt? Werden einem die Übersekunden aufs Sekundenkonto gutgeschrieben? Und in welcher Einheit misst man dort die Länge der Mittagspause?
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